<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?> <feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom"> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/algen/?sAtom=1" rel="self" type="application/atom+xml" /> <author> <name>GARNELENHAUS</name> </author> <title>Wiki / Atom Feed</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/algen/?sRss=1</id> <updated>2026-04-17T10:33:33+02:00</updated> <entry> <title type="text">Veralgter Garnelenpanzer</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/veralgter-garnelenpanzer</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/veralgter-garnelenpanzer"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Selten sieht man mit Algen bewachsene Garnelen im Aquarium - bei Krebsen oder auch bei Aquarienschnecken kommt das Phänomen deutlich häufiger vor. Warum das so ist und ob man dagegen etwas machen muss, erfahrt ihr hier.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Inhaltsverzeichnis 
 
  1 Aussehen/Vorkommen  
 
  1.1 Abgrenzung zur Garnelenalge  
 
  2 Warum veralgen Garnelen?  
  3 Besteht Handlungsbedarf?  
 
 
 Grüne Fusseln vor allem am Rücken der Garnele müssen nicht unbedingt ein Zeichen für einen Befall mit der  parasitischen Garnelenalge (auch immer noch gerne, aber fälschlicherweise &quot;systemische Mykose&quot; genannt)  sein, sondern es kann sich bei grünen Fäden und Belägen auch einfach um schnöde  Grünalgen  handeln, die auf dem Garnelenpanzer wachsen. 
   1 Aussehen und Vorkommen 
 Algenaufwuchs auf Krebstieren und anderen Wirbellosen im Aquarium ist gar nicht mal so selten. Mit Algen bewachsene Schneckenhäuser oder auch Krebse sieht man in der Tat relativ häufig. Vor allem bei älteren Krebstieren, die sich nicht mehr so oft häuten, kann es zu einem Algenbefall kommen. Dasselbe gilt auch für Garnelen - hier sieht man Algenfusseln allerdings eher selten, weil Garnelen ihren Panzer besser sauber halten können als die relativ unbeweglichen Krebse und weil sich ältere Garnelen dennoch deutlich häufiger häuten als Großkrebse. 
 Wenn Algen auf einem Garnelenpanzer wachsen, handelt es sich häufig um kurze, fest sitzende  Fusselalgen  oder  Pelzalgen , seltener auch um  Fadenalgen . Diese meist fädigen Algen gehören zu den Grünalgen.  Pinselalgen und ähnliche Rotalgen  findet man dagegen sehr viel seltener auf einem Garnelenpanzer. 
   1.1 Abgrenzung zur Garnelenalge 
 Von der  parasitischen Alge  unterscheidet die Algenfäden zunächst die Farbe. Während  Cladogonium ogishimae  durchsichtige Fäden mit hellgrünen bis olivgrünen Sporenbehältern aufweist, sind die Algenfäden auf der Garnele bei einem &quot;normalen&quot; Algenbefall einfach nur grün. 
 Des weiteren tritt die Garnelenalge vorwiegend unter den Schwimmbeinen auf (allerdings nicht ausschließlich), während sich ein Grünalgenbefall immer dort ansiedelt, wo am meisten Licht hinkommt - also überwiegend auf dem Rücken der Garnele. 
 Häufig finden sich bei einem &quot;normalen&quot; Algenbefall auch entsprechend Pelzalgen oder Fusselalgen im restlichen Teil des Aquariums, während die parasitäre Garnelenalge ausschließlich Garnelen befällt. 
   2 Warum veralgen Garnelen? 
 Der Panzer von Krebstieren kann im Aquarium wie auch in der Natur dann veralgen, wenn sich die Tiere aus Altersgründen nicht mehr häufig häuten. Die Algen sitzen dabei nur auf dem Panzer auf und dringen nicht ins Gewebe der Tiere ein. 
   3 Besteht Handlungbedarf? 
 Weil die Grünalgen auf dem Garnelenpanzer, dem Krebspanzer oder dem Schneckenhaus lediglich aufsitzen, braucht man keine Maßnahmen zu ergreifen. Die Algenbeläge schaden den Wirbellosen im Aquarium nicht. 
 Bei der nächsten Häutung sind sie wieder verschwunden. Grundsätzlich zeigt ein Grünalgenbefall im Aquarium ein Nährstoffungleichgewicht an, weshalb es sich lohnen kann, der Ursache für den veralgten Garnelenpanzer trotzdem nachzuspüren. 
 Ursachen und mögliche Lösungsansätze findet ihr in unserem Wiki-Artikeln  &quot;Pelzalgen erfolgreich entfernen&quot;  und  &quot;Fadenalgen erfolgreich entfernen&quot; . 
                ]]> </content> <updated>2021-05-01T00:00:00+02:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Echter Darmtang</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/echter-darmtang</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/echter-darmtang"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Der Echte Darmtang kommt im Süßwasseraquarium manchmal wie eine Bartalge oder eine andere höher wachsende Rotalge daher. Lange blieb er unidentifiziert, weil es sich hier eigentlich um eine Grünalge aus dem Meerwasser oder Brackwasser handelt.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Inhaltsverzeichnis 
 
  1 Vebreitung  
  2 Aussehen  
 
  2.1 Identifizierung  
 
  3 Vermehrung  
  4 Ursachen und Bekämpfung  
 
 
   1 Verbreitung 
 Der Gemeine oder Echte Darmtang  Ulva intestinalis  ist manchmal noch unter seinem Synonym  Enteromorpha intestinalis  unterwegs. Eigentlich handelt es sich hier um eine weltweit verbreitete Grünalge aus dem Meerwasser und Brackwasserbereich, die auch fast vollkommen ausgesüßtes Wasser verträgt. Man findet den Echten Darmtang allerdings zunehmend auch in Süßwasseraquarien, in denen mit Aufhärtesalz und Osmosewasser gearbeitet wird, vor allem in Aquarien, in denen GH+-Salze zur Anwendung kommen. Entdeckt hat das Phänomen Bernd Kaufmann. 
   2 Aussehen 
 Der Gemeine Darmtang gehört zu den vielzelligen Grünalgen. Im Meer wird er zwischen 10 und 30 cm lang, im Aquarium bleibt er in der Regel deutlich kleiner. Die schlauchförmigen Stränge sind innen hohl und verzweigen sich, von der Form her ist der Echte Darmtang sehr variabel. Manchmal sind deutlich Abschnitte in den Strängen zu erkennen. 
 Im Aquarium ist Darmtang oft sehr blass und sieht etwas aus wie  Bartalgen aus der Gattung  Compsopogon   oder andere Rotalgen. Wirklich grün werden die Algenstränge in den seltensten Fällen - im Aquarium scheint  Ulva intestinalis  die eine oder andere Substanz zu ihrer vollen Entwicklung dann doch zu fehlen. Giftig ist die Grünalge nicht. 
   
 Darmtang wächst mit einem Rhizoid an der Unterlage fest. Ein massenhaftes Auftreten im Süßwasseraquarium ist eher selten zu verzeichnen. 
   2.1 Identifizierung 
 Um Darmtang sicher zu bestimmen, braucht man ein Mikroskop, allerdings handelt es sich beim Echten Darmtang  Ulva intestinalis  um die einzige Art der Gattung, die bisher in Süßwasser-Aquarien nachgewiesen werden konnte. Von Bartalgen und anderen Rotalgen kann man den Gemeinen Darmtang durch eine einfache Spiritusprobe gut unterscheiden - gibt man die verdächtigen Algen in Spiritus oder in Easy Carbo, verfärben sich Angehörige der Rotalgen rötlich bis pink, Darmtang bleibt grünlich. 
   
   3 Vermehrung 
 Der Gemeine Darmtang  Ulva intestinalis  vermehrt sich über weibliche und männliche Zoosporen, also geißeltragende Gameten oder Geschlechtszellen, die zum Licht streben. Sie müssen aufeinander treffen und sich vereinen, dann entsteht eine Zygote oder befruchtete Zelle, die vom Licht weg nach unten strebt, sich ans Substrat heftet und zu einer neuen Alge heranwächst. 
   4 Ursachen und Bekämpfung 
 Wie bei allen Algen ist auch das Auftreten von Echtem Darmtang im Aquarium an Bedingungen geknüpft:  Ulva intestinalis  braucht Nährstoffe und bestimmte Voraussetzungen. In diesem speziellen Fall liegt dies an der Verwendung von Aufhärtesalzen für Weichwassergarnelen in Verbindung mit Osmosewasser. Im Falle von Darmtang im Aquarium ist es häufig mit einer  Optimierung der Nährstoffsituation  im Aquarium und mit dem konsequenten Absammeln der Algenfäden getan. 
                ]]> </content> <updated>2020-07-28T01:15:00+02:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Rotalge Thorea hispida</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/rotalge-thorea-hispida</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/rotalge-thorea-hispida"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Die Alge Thorea hispida sieht ein bisschen aus wie braune Würmer im Aquarium. Die Rotalge ohne deutschen Namen ist eine relativ seltene Alge und tritt eher in stark mit Nährstoffen versorgten Aquarien auf. Woran man sie erkennt und ob man sie entfernen sollte, erfahrt ihr hier.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Inhaltsverzeichnis 
 
  1 Vorkommen  
  2 Aussehen  
  3 Ursachen  
  4 Entfernen  
 
 
   1 Vorkommen 
 Die interessant aussehende Rotalge  Thorea hispida  (früher:  Thorea ramosissima)  findet man bei uns in Deutschland auch in der Natur, sie scheint dabei kanalisierte Gewässer zu bevorzugen. Sie steht auf der Roten Liste der seltenen und gefährdeten Algen. Im &quot;normalen&quot; bepflanzten Gesellschaftsaquarium sieht man sie hin und wieder.  
   2 Aussehen 
 Was aussieht wie braue Würmer im Aquarium, sind eigentlich die Triebe einer Rotalge.Die Rotalge  Thorea hispida  ist rotbraun bis rotschwarz gefärbt. An einem helleren langen Trieb sitzen unzählige feine kurze Fädchen, die der Alge ein pelziges, etwas &quot;unscharfes&quot; Aussehen verleihen. Die Algenfäden können bis 15 Zentimeter lang werden.  Thorea hispida  wächst auf der Unterlage fest. Gern sitzt sie auf harten Substraten wie zum Beispiel Steinen oder Wurzeln. Ihre Konsistenz wird als &quot;gummiartig&quot; und glitschig beschrieben. 
   3 Ursachen 
  Thorea hispida  benötigt viele Nährstoffe. In stark gedüngten Aquarien kann sie sich stark vermehren und zu einer Plage werden. Sie wächst nicht schnell, aber unaufhaltsam. Absaugen ist wegen der fest haftenden Wurzelscheiben keine wirkliche Lösung, die verbleibenden Reste treiben wieder aus. 
   4 Entfernen 
 Auskochen oder Backen entsprechend hitzefester Aquariendekoration ist effektiver als Absaugen. Die Algen sollten recht zügig entfernt werden, damit man eine Chance gegen sie hat. Befallene Pflanzen sollten sehr großzügig ausgeschnitten werden. 
 Wird jedoch die Ursache - stark nährstoffhaltiges Wasser - nicht abgestellt, so können die Algen wiederkommen. 
                ]]> </content> <updated>2018-10-01T00:45:00+02:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Dunkelkur gegen Algen</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/dunkelkur-gegen-algen</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/dunkelkur-gegen-algen"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            In der Aquaristik wird unter dem Begriff „Dunkelkur“ ein gezielter und totaler Lichtentzug über mehrere Tage hinweg in Verbindung mit mehreren Wasserwechseln verstanden. Das Ziel: Algenbekämpfung durch komplette Verdunkelung.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Inhaltsverzeichnis 
 
  1 Dunkelkur bei Algenbefall  
  2 Vorteile der Dunkelkur  
  3 Anleitung Schritt für Schritt  
  4 Allgemeines zur Dunkelkur  
 
 
   1 Dunkelkur bei Algenbefall 
 Die Dunkelkur ist uns bereits bei den  Blaualgen (Cyanobakterien)  untergekommen. Die Methode hat sich in der Blaualgen-Bekämpfung erfolgreich etabliert, mit ihr wird man die lästigen Cyanos zuverlässig los. Viele verbinden den Begriff „Dunkelkur“ auch direkt mit Blaualgen, da diese hier am häufigsten angewandt wird. Allerdings kann der Lichtentzug auch bei der Bekämpfung einiger anderen Algenarten sinnvoll und hilfreich sein. 
 Besonders gegen genannte  Blaualgen , aber auch gegen verschiedene  fädige  oder  wattebauschartige Grünalgen  wie auch gegen  Schwebealgen bzw. bei einer Algenblüte  zeigt die Dunkelkur raschen Erfolg. 
 Bei Rotalgen wie etwa  Pinselalgen  und  Bartalgen  jedoch bringt eine Verdunkelung wenig bis gar nichts. Auch den klassischen  festen Fadenalgen  sowie  Cladophora  scheint die Dunkelheit wenig auszumachen. 
   2 Vorteile der Dunkelkur 
 Die Vorteile der Dunkelkur liegen klar auf der Hand: 
 
 einfach und schnell anwendbar 
 liefert raschen Erfolg 
 keine Chemie 
 schonend für den Besatz (besonders Schnecken und Garnelen reagieren oft negativ auf Algenbekämpfungsmittel) 
 kostenlos 
 
 Bevor man also die Chemiekeule schwingt, ist ein Blick auf diese Methode äußerst ratsam. 
   3 Schritt für Schritt durch die Dunkelkur 
 Tag 1 
 Einen großen  Wasserwechsel  durchführen und vorhandene Algen so gut wie möglich manuell entfernen bzw. absaugen. Bei einer Algenblüte sind hier sogar mehrere große Wasserwechsel ratsam. 
 Die  CO 2 -Anlage  ausschalten. 
 Das Aquarium wird nun für 5-7 Tage komplett verdunkelt: 
 
  Licht  aus 
 Aquarienscheiben mit Pappe zukleben oder mit Decken / Stoffen abdecken – es darf absolut kein Tageslicht einfallen! 
 Während dieser Zeit weder füttern (Ausnahme: Jungfische) noch  düngen ! 
 
   Tag 3 
 Am dritten Tag erfolgt ein großer Wasserwechsel.   
 Tag 5, 6 oder 7 
 Am letzten Tag wird nochmals ein großer Wasserwechsel (90%) durchgeführt. 
   Erster Tag nach Verdunkelung 
 Am ersten Tag nach der Verdunkelung erfolgt noch ein großer Wasserwechsel (90%).    
 Danach wird es wichtig, den Nährstoffhaushalt auf die optimalen Werte einstellen, damit die Algen dauerhaft wegbleiben. Siehe hierzu den Punkt &quot;Aquarium&quot; im Artikel: &quot; Pflanzen im Aquarium pflegen &quot; 
   4 Allgemeines zur Dunkelkur 
 Grundsätzlich kommen Pflanzen mit Finsternis gut zurecht – zumindest deutlich besser als viele Algen. Die Pflanzen im Aquarium werden während der Verdunkelung nach Licht suchen, einige strecken die Blätter Richtung Wasseroberfläche, andere begegnen der Dunkelheit mit starkem Längenwachstum aus den letzten Reserven, um ans Licht zu kommen. Einige feinfiedrige Aquarienpflanzen können unter Umständen mit Abwerfen einiger Blätter oder Triebspitzen reagieren, wachsen allerdings nach der Dunkelkur normal weiter. 
 Enorm wichtig ist es allerdings, die Werte gut einzustellen. Nur so können Algen nachhaltig zurückgedrängt werden, sodass sie nicht erneut das Aquarium überwuchern. 
 Suchst du nach weiteren Möglichkeiten, dein Aquarium von Algen zu befreien? In den  Artikeln zur jeweiligen Alge  erfährst du, wie du speziell gegen diese eine Alge vorgehen kannst, die dich plagt. 
                ]]> </content> <updated>2018-08-20T00:45:00+02:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Fusselalgen</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/fusselalgen</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/fusselalgen"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Fusselalgen sind sehr kurze Grünalgen, die als Einzelfäden auf allen möglichen Oberflächen und sogar innen auf dem Aquarienglas wachsen können. Wie man sie diagnostiziert und wie man ihrer Herr wird, erfährst du hier.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Inhaltsverzeichnis 
 
  1 Aussehen  
  2 Ursachen  
  3 Bekämpfung von Fusselalgen  
 
 
 Die Grünalgen-Gattung  Oedogonium  umfasst etwa 450 verschiedene Arten. Es ist daher nicht besonders verwunderlich, dass sich diese große Artenvielfalt auch in unseren Aquarien widerspiegelt. Neben  Fadenalgen ,  Pelzalgen  und weiteren, wahrscheinlich vielen, unerkannten  Oedogonium -Algen gibt es die als „Fusselalgen“ bezeichneten Plagegeister, die mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls dieser Gattung angehören. 
   1 Aussehen 
 Die grünen Fusselalgen bilden sehr kurze jeweils alleinstehende Fäden aus. Ihr Aussehen ähnelt bei starkem Befall dem der Pelzalgen, wobei sie keinen zusammenhängenden Bewuchs bilden, sondern aus vielen kurzen Einzelfäden bestehen. 
   2 Ursachen 
 Fusselalgen sind ein Anzeichen dafür, dass das Nährstoffgleichgewicht im Bereich der Makronährstoffe, also  Nitrat ,  Phosphat  und  Kalium , (noch) nicht hergestellt ist. Oft steht ein erhöhter  Phosphatgehalt  im Zusammenhang mit hohen  Silikat werten. Wird dieser bei der Düngung nicht berücksichtigt, wird das Wachstum von Fusselalgen begünstigt. 
 Besonders  bei neuen Aquarien  tritt die Fusselalge deshalb sehr oft auf – das Mini-Ökosystem Aquarium läuft hier noch nicht ganz rund, aber keine Sorge: Sofern die Nährstoffversorgung stimmt, verschwinden die Algen auch genauso schnell wieder, wie sie gekommen sind. 
 Läuft das Aquarium schon etwas länger und diese Algen treten auf, ist dies ein eindeutiger Hinweis darauf, dass das Nährstoffgleichgewicht gestört ist. Besonders oft spielen hier veränderte Rahmenbedingungen eine Rolle, auf die nicht reagiert wurde, wie etwa: 
 Veränderungen des Nährstoffbedarfs 
 
 Mehr Pflanzen = höherer Nährstoffverbrauch 
 Mehr  Licht  = höherer Nährstoffverbrauch 
 Mehr  CO 2   = höherer Nährstoffverbrauch 
 Gilt genauso in die andere Richtung: z.B. weniger Pflanzen = geringerer Nährstoffverbrauch 
 
 Veränderung des Besatzes 
 
 Mehr Besatz = höherer Nährstoffeintrag 
 Weniger Besatz = geringerer Nährstoffeintrag 
 
 Veränderung des Nährstoffgehaltes im Ausgangswasser (Wechselwasser) 
 Erhöht man die  Beleuchtungsdauer  oder hat man eine neue Aquarienlampe  mit höherer Lichtleistung , erzielt man in vielen Fällen bessere Ergebnisse, wenn einfach mehr Nährstoffe hinzugefügt werden, anstatt das Licht wieder zu reduzieren. 
   3 Fusselalgen bekämpfen 
 Wie bei fast allen anderen Algenarten auch, erreicht nur die Ursachenbeseitigung eine nachhaltige Befreiung von Algen. Hier gilt es in erster Linie das Nährstoffgleichgewicht herzustellen. Wie du das erreichst kannst du in folgenden Artikeln nachlesen:  Pflanzen im Aquarium pflegen   Aquarienpflanzen richtig düngen  
 Auch Fressfeinde können etwas Abhilfe schaffen, allen voran junge  Amanogarnelen , die bei wenig Zusatzfutter besonders für die Vertilgung von Fadenalgen ( Oedogonium  sp.) bekannt sind. Befinden sich die Fusselalgen an den Aquarienscheiben, geht es am schnellsten, sie manuell mit einem Klingenreiniger zu entfernen, aber auch der kurzzeitige Einsatz von  Easy Carbo oder einem anderen flüssigen Kohlenstoffdünger  hat sich bewährt. 
                ]]> </content> <updated>2018-08-17T01:30:00+02:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Grüne Algenbeläge</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/gruene-algenbelaege</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/gruene-algenbelaege"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Häufig findet man insbesondere auf den Aquarienscheiben und auf der Deko grüne Algenbeläge, die nicht eindeutig einer bestimmten Algenart zuzuordnen sind. Hier beschreiben wir, wie man bei dieser Art Algen am besten vorgeht und wozu sie überhaupt gut sind.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Inhaltsverzeichnis 
 
  1 Beschreibung  
  2 Ursachen und Vermeidung  
 
  2.1 Kalium  
  2.2 Urea / Harnstoff  
 
  3 Entfernen  
 
 
 Nicht alle im Aquarium vorkommende Algenarten sind bereits wissenschaftlich bestimmt oder können eindeutig einer Art zugeordnet werden. Oft treten in Aquarien flächig Grünalgen auf, die weder eindeutig als  Punktalgen  noch als Staubalgen identifiziert werden können: wir fassen sie hier deshalb der Einfachheit halber als „grüne Algenbeläge“ zusammen. 
   1 Beschreibung 
 Diese grünen Beläge können auf allen Dekorationsgegenständen, Steinen, Wurzeln und Aquarienscheiben vorkommen. Schädlich sind diese Algen nicht, auch sind sie meist optisch nicht störend – ganz im Gegenteil können sie eine Aquarienlandschaft natürlicher wirken lassen und ein wenig wie Patina aussehen. 
 Für verschiedene Tierarten ist ein gewisser Algenbelag essentiell für die Ernährung, da sie ohne diesen verhungern würden. Besonders zu erwähnen sind hier etwa Rennschnecken, Geweihschnecken, Stahlhelmschnecken und ähnliche Arten, die praktisch ausschließlich Oberflächen abweiden und sich zumindest in der ersten Zeit im Aquarium nicht über Gefüttertes hermachen. Auch pflanzenfressende Welse finden diese Algenbeläge lecker. 
 Bildet sich jedoch ein zu dicker Film über der Einrichtung oder zwingt das starke Algenwachstum einen, alle paar Tage die Scheibe zu reinigen, können diese grünen Algenbeläge doch optisch störend werden und die Aquarienpflege zeitintensiv machen. 
   2 Ursachen und Vermeiden von grünen Algenbelägen 
 Derartige Algenbeläge kommen häufig in stark beleuchteten Aquascapes vor. Hier werden üblicherweise per Flüssigdünger Nährstoffe hinzugefügt – häufig kann man mit kleinen Veränderungen in der Düngung schon Abhilfe schaffen. 
 Die Nährstoffe sollten zuallererst kontrolliert und optimiert werden. Im Artikel  &quot;Pflanzen im Aquarium   pflegen  &quot;  findet ihr Infos über die einzelnen Nährstoffe und in welchem Bereich diese liegen sollten. 
   2.1 Kalium 
 Zu häufigen Ursachen für einen Befall mit grünen Algenbelägen zählen ein hoher  Kalium eintrag. Viele der üblichen  Nitrat dünger (bzw.  NPK-Dünger ) haben als Hauptbestandteil Kaliumnitrat. Hohe Kaliumwerte müssen zwar nicht unweigerlich diese Algenbeläge fördern, die Umstellung auf eine eher kaliumarme Düngung scheint aber in einigen Aquarien Abhilfe zu schaffen. Beispiele für kaliumreduzierte Dünger wären der Aqua Rebell Advanced GH Boost N aber auch Aqua Rebell Makro Spezial N. 
   2.2 Urea / Harnstoff 
 Falls die  Nitrat zufuhr zu einem großen Teil durch Urea (oft auch als Harnstoff oder Carbamid deklariert) erfolgt, kann auch eine Umstellung auf andere Arten der Nitratzufuhr ohne Urea helfen. Weitere Nährsalze, mit denen man Nitrat zuführen kann, findet ihr im Artikel  &quot;Nitrat als Pflanzennährstoff, im Unterkapitel Salze&quot; . 
   3 Algenbeläge entfernen 
 An den Scheiben lassen sich die grünen Algenbeläge meist relativ einfach per Klingenschaber entfernen. In der Einfahrzeit können - sobald die Wasserwerte ( Ammonium ,  Nitrit ) es zulassen - Fressfeinde wie etwa die bereits erwähnten Rennschnecken, Geweihschnecken oder aber auch Garnelen eingesetzt werden. Besonders Rennschnecken sind bei derartigen Belägen absolute Algenkiller; sie sind allerdings zumindest zu Beginn auf diese Nahrungsquelle angewiesen. Ein Aquarium komplett frei von Algenbelägen darf und sollte hier gar nicht das Ziel sein. 
 Auch Garnelen und insbesondere Garnelenbabys freuen sich über grün veralgtes Aquarienglas. Viele Züchter lassen die grünen Algenbeläge auf dem Glas an den Seitenscheiben und der Rückwand des Aquariums als Spielwiese für die kleinsten Garnelenbabys stehen und putzen nur die Frontscheibe, damit man gut ins Aquarium schauen kann. 
                ]]> </content> <updated>2018-07-23T01:45:00+02:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Kieselalgen</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/kieselalgen</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/kieselalgen"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Kieselalgen werden oft fälschlicherweise auch als Braunalgen bezeichet, weil sie eben braun gefärbt sind. Die Diatomeen bilden oft lockere, flockige Beläge, können aber auch festwachsen. Zur Einfahrphase gehören sie praktisch unausweichlich dazu. Wann man gegen Kieselalgen vor...
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Inhaltsverzeichnis 
 
  1 Farbe und Aussehen  
  2 Kieselalgen im Aquarium  
  3 Ursachen  
  4 Kieselalgen bekämpfen  
 
  4.1 Kieselalgen beim Einfahren  
  4.2 Fressfeinde  
  4.3 Im laufenden Aquarium  
 
  4.3.1 Ursachen finden und beseitigen  
 
 
 
 
 Kieselalgen ( Bacillariophyta ) werden auch Diatomeen genannt. In der Süßwasseraquaristik werden sie auch aufgrund ihrer Farbe fälschlicherweise als Braunalgen bezeichnet - wobei die &quot;richtigen&quot; Braunalgen nur im Meerwasser vorkommen. Kieselalgen dagegen kommen im Meerwasser wie auch im Süßwasser vor – den größten Teil der etwa 6000 beschriebenen Arten findet man im Meer. Mit einem Anteil von mehr als einem Drittel bilden Kieselalgen einen Hauptbestandteil des Phytoplanktons. Sie spielen damit eine wesentliche Rolle in der Nahrungskette und auch im Klimakreislauf, da sie im Zuge der Photosynthese mengenmäßig viel CO 2  aufnehmen. Sterben die Kieselalgen ab, sinken sie auf den Meeresgrund und &quot;deponieren&quot; dort das aufgenommene und fixierte CO 2  für längere Zeit. 
   1 Farbe und Aussehen 
 Namensgeber der Kieselalgen ist die in den Zellwänden eingelagerte Kieselsäure, die dieser Alge ein recht festes Skelett verschafft. Unter dem Mikroskop kann man die vielgestaltigen, zum Teil recht bizarren und faszinierenden Formen der Kieselalgen bewundern. 
   
 Ihre Farbe erhalten sie durch das braun-gelbliche Fucoxanthin, das bei den Kieselalgen zusätzlich zum Chlorophyll vorhanden ist und die Effizienz der Photosynthese steigert. Durch Fucoxanthin können Kieselalgen auch das grünliche Farbspektrum des Lichts aufnehmen, das vom Chlorophyll ungenutzt abgestrahlt wird. 
   2 Kieselalgen im Aquarium 
 Kieselalgen treten in Aquarien üblicherweise als brauner, manchmal flächiger Film oder als braune Flocken auf, nicht freischwebend wie im Meer. Sie können so ziemlich alle Gegenstände im Aquarium überziehen, auch die Pflanzen und sogar die Glasscheiben bleiben dabei oft nicht verschont. Eine Massenvermehrung gibt es meist nur bei relativ neuen Aquarien in der Einlaufphase – Kieselalgen bilden hier häufig einen eher weichen, locker-fluffigen Film, der nur aufliegt. Kleine hartnäckige braune Flächen auf den Scheiben sind hin und wieder vor allem in schwach beleuchteten, mit Leitungswasser betriebenen Aquarien auch nach der Einlaufzeit zu finden. 
 Kieselalgen assimilieren unter viel Licht eifrig und produzieren dabei große Mengen an Sauerstoff. 
   
   3 Ursachen 
 Ein übermäßiges Auftreten von Kieselalgen ist in der Einlaufphase als normal zu betrachten. Hohe  Silikat gehalte begünstigen das Kieselalgenwachstum. Oftmals ist im  Leitungswasser  der Silikatwert stark erhöht, aber auch in Regenwasser kann (je nach Auffangmethode) Silikat nachweisbar sein. Silikat ist das Salz der Kieselsäure. Es wird von den Kieselalgen zum Aufbau ihrer Zellwände verwendet – weitere Faktoren wie (neben Silikat) frei verfügbare Nährstoffe in der  Einlaufzeit  sowie wenig Konkurrenz durch höhere Pflanzen, Bakterien und andere Algen führen insbesondere in den ersten Wochen im Leben eines Aquariums zu einer starken Vermehrung der Kieselalgen. 
   4 Kieselalgen bekämpfen 
   4.1 Kieselalgen beim Einfahren 
 In der Einlaufphase ist das Auftreten von Kieselalgen völlig normal, hier muss man nicht eingreifen. Falls die braunen, lockeren Beläge optisch stören oder um Pflanzen von ihnen zu befreien, können Kieselalgen leicht beim Wasserwechsel mit einem Schlauch abgesaugt werden - hartnäckige Beläge an Scheiben werden per Klinge oder mit Hilfe einer alten Kreditkarte entfernt. Schnecken können in der ersten Zeit die Algen eindämmen und später können auch Garnelen und einige Welsarten eingesetzt werden, welche die Kieselalgen verzehren.  Das Silikat im Wasser wird bei gut eingefahrenen Aquarien in der Regel durch die Filterbakterien verstoffwechselt und steht den Kieselalgen dadurch nicht mehr zur Verfügung, daher sind die braunen Beläge häufig tatsächlich auf die Einfahrphase beschränkt, während der die Filterbiologie sich erst entwickeln muss. 
   4.2 Fressfeinde 
 In der Natur stellen Kieselalgen bei den meisten Aufwuchs fressenden Schnecken und Garnelenarten den Hauptanteil ihrer Nahrung dar, sie sind also praktisch das perfekte Futter. Einige Schneckenarten, vor allem die Kahnschnecken aus der Gattung  Theodoxus , zum Beispiel die  Fluss-Kahnschnecke  Theodoxus fluviatilis  , ernähren sich ausschließlich von Kieselalgen. 
   4.3 Im laufenden Aquarium 
   4.3.1 Ursachen finden und beseitigen 
 Besteht auch nach der Einlaufphase das Kieselalgenproblem, sollte man sein Aquarienwasser und auch das Wechselwasser auf Silikat testen. 
 In unserem Artikel  &quot;Silikat reduzieren&quot;  gehen wir genau darauf ein, was zu tun ist, wenn im Aquarium oder im Wechselwasser Silikat nachweisbar ist. 
                ]]> </content> <updated>2018-07-11T01:00:00+02:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Punktalgen</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/punktalgen</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/punktalgen"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Harte grüne Algenbeläge an der Scheibe können einem den Blick ins Aquarium ganz schön verstellen. Meist sind diese hartnäckigen und äußerst lästigen Beläge sogenannte Punktalgen, die zunächst ganz harmlos als grüne kleine Punkte anfangen, dann aber im schlimmsten Fall die gesa...
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Inhaltsverzeichnis 
 
  1 Unterscheidung von anderen Algen  
  2 Ursachen für Punktalgen  
  3 Punktalgen entfernen  
 
  3.1 Manuelle Beseitigung  
  3.2 Ursachen beseitigen  
 
  3.2.1 Phosphat zu niedrig  
  3.2.2 Phosphat zu hoch  
 
  3.3 Algenfresser  
 
 
 
 Die Punktalge wird auch Schildalge genannt. Sie gehört der Gattung  Coleochaete  an, die zur Gruppe der Grünalgen gehört. Die Punktalge ist eindeutig erkennbar, weil sie deutliche harte grüne Punkte am Glas, auf Einrichtungsgegenständen oder auch auf den Pflanzen bildet. 
   1 Unterscheidung von anderen Algenbelägen 
 Bei einer starken Ausbreitung können Punktalgen auch größere Flächen einnehmen. Punktalgen lassen sich jedoch auch dann meist gut von Staubalgen oder anderen Grünalgenbelägen unterscheiden. 
 Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale sind die außergewöhnliche Härte des Belags und die runden Punkte im Anfangsstadium – andere Algenbeläge lassen sich leichter, oft sogar einfach mit dem Finger oder einem Schwamm wegwischen. Punktalgen entfernt man am besten mit einem Scheibenreiniger mit Klinge oder mit einer ausgedienten Plastikkarte (Kreditkarte, Kundenkarte oder ähnlichem). 
 Punktalgen befallen besonders gerne langsam wachsende Pflanzen wie etwa  Anubias , bei starken Nährstoffmängeln findet man sie auch auf anderen Pflanzen. 
   2 Ursachen 
 Wie bei fast allen  Grünalgen  liegt auch bei den Punktalgen die Ursache in einem  Ungleichgewicht der Nährstoffe  im Makronährstoffbereich:  Nitrat ,  Phosphat  und  Kalium . Die wichtigsten Faktoren fürs Pflanzenwachstum im Überblick findet ihr in unserem Artikel  &quot;Pflanzen im Aquarium pflegen&quot;  an dem Unterpunkt  &quot;5.2 Nährstoffquellen im Aquarium&quot;.  &amp;nbsp; Insbesondere Phosphat (PO 4 ) ist bei einer Massenvermehrung von Punktalgen beteiligt: Ein zu hoher wie auch ein zu niedriger Wert kann zu Punktalgen führen, allerdings spielt hier auch das Verhältnis zwischen den Nährstoffen eine große Rolle. 
   3 Punktalgen entfernen 
   3.1 Manuelle Beseitigung 
 Die schnellste Lösung ist das manuelle Entfernen der Punktalgen mit einer Klinge. Beseitigt man allerdings nicht die Ursache, werden die Algen unweigerlich wieder auftauchen. Für einen langfristigen Erfolg muss man sich daher an die Beseitigung der Ursache machen. 
   3.2 Ursachen beseitigen 
 Zuallererst sollte man sich vergewissern, dass es sich nicht um einen anderen Algenbelag handelt, sondern tatsächlich um Punktalgen. Da hauptsächlich Phosphat die Ursache ist, sollte daher nach sicherer Identifikation der Phosphatwert gemessen werden. 
   3.2.1 Phosphat zu niedrig 
 Ist der Phosphatgehalt des Aquarienwassers zu niedrig (nahe 0), kann er mit einem Dünger angehoben werden. Ist Nitrat (NO 3 ) ebenfalls zu niedrig, empfiehlt es sich, gleich einen  NPK-Dünger  zu verwenden - andernfalls sollte ein reiner Phosphatdünger hergenommen werden, mit dem der einzelne Wert gezielt angehoben werden kann. 
   3.2.2 Phosphat zu hoch 
 Falls der Phosphatgehalt jedoch zu hoch ist, sollte man ihn als Sofortmaßnahme durch mehrere  Wasserwechsel  senken. Im Artikel  &quot;Phosphat senken&quot;  in der Garnelenhaus Wiki findest du noch weitere Methoden zur Phosphatsenkung und auch die Gründe, aus denen ein zu hoher Phosphatwert überhaupt zustande kommt. Auch hier sollte man unbedingt die Ursache finden und abstellen. 
   3.3 Algenfresser 
 Es gibt auch im Aquarium Tiere, die Punktalgen fressen: Rennschnecken und Geweihschnecken sind sehr gute Algenvertilger und schaben auf ihren Wanderungen allerlei Algenbeläge von Gegenständen und Scheiben. Leider werden die harten Punktalgen nicht so gerne abgeschabt wie weichere Algenfilme, und wenn ausreichend andere Algenbeläge und Biofilme vorhanden sind, werden diese bevorzugt gefressen. 
 An Punktalgen gehen die Schnecken nur dann zuverlässig, wenn sie nichts anderes finden. Bitte behaltet im Hinterkopf, dass diese Schnecken sich hauptsächlich wirklich nur von Algenbelägen ernähren – das Aquarium sollte daher für ihre Haltung nie komplett algenfrei sein. Ist es zu sauber, muss mit Spezialfutter zugefüttert werden. 
                ]]> </content> <updated>2018-07-09T00:45:00+02:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Blaualgen</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/blaualgen</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/blaualgen"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Blaualgen sind eigentlich gar keine Algen, sondern Cyanobakterien - eine sehr ursprüngliche Bakterienart, denen womöglich sogar die höheren Pflanzen ihr Blattgrün verdanken. Im Aquarium können die hartnäckigen, robusten Cyanos recht lästig werden. Hier gibt&#039;s Tipps, wie man am...
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Inhaltsverzeichnis 
 
  1 Keine echte Alge  
 
  1.1 Bakterien mit Farbstoffen  
 
  2 Cyanobakterien in Biofilmen  
  3 Blaualgen erkennen  
  4 Problematik  
  5 Blaualgen loswerden  
 
  5.1 Ursachen für Massenaufkommen  
 
  6 Blaualgen endgültig entfernen  
 
  6.1 Dunkelkur  
  6.2 Einnebeln / Kur mit Wasserstoffperoxid  
  6.3 Easy Life Blue Exit  
  6.4 Salicylsäure gegen Blaualgen  
  6.5 Schnecken gegen Blaualgen  
 
  7 Blaualgen dauerhaft fernhalten  
 
 
 Die sogenannten „Blaualgen“ sind tatsächlich gar keine  Algen , anders als etwa  Pinselalgen  oder  Fadenalgen &amp;nbsp; – Blaualgen sind nicht einmal  Pflanzen ! Aber was sind sie dann? 
   1 Keine echte Alge 
 Blaualgen überziehen im Aquarium Gegenstände, Pflanzen und  Bodengrund  mit ihrem dunkelgrünen bis blaugrünen schleimigen Film. Interessanterweise wird dieser Blaualgen-Film von Bakterien gebildet, genauer gesagt: von Cyanobakterien. Zurzeit sind etwa 2000 Arten von Cyanobakterien bekannt, sie kommen sowohl in Meer- als auch in Süßwasser vor. Ein wohl bekannter Vertreter der Cyanobakterien ist das oft als „Superfood“ und Nahrungsergänzungsmittel erhältliche Spirulina. 
   1.1 Bakterien mit Farbstoffen 
 „Cyanos“ sind ganz spezielle Bakterien, denn sie haben – genau wie Pflanzen –&amp;nbsp; die Möglichkeit zur  Photosynthese  für die Energiegewinnung und wurden deshalb zuerst fälschlicherweise den Algen zugeordnet. Einige Cyanobakterien besitzen neben anderen Photosynthesefarbstoffen auch Phycocyanin, welches ihnen eine blau-grüne Färbung verleiht – daher kommt auch der Name „Blaualgen“. Allerdings besitzen nicht alle Blaualgen diesen Farbstoff. Andere Blaualgen können leuchtend rot-violett oder lila aussehen. Der rote Farbstoff bei Cyanobakterien nennt sich Phycoerythrin. 
   2 Cyanobakterien in Biofilmen 
 Cyanobakterien kommen auch als natürlicher Teil des  Biofilms  vor. Findet man geringe Vorkommen, sehr häufig sichtbar zwischen  Bodengrund  und Frontscheibe, muss man sich keine Sorgen machen. 
   3 Blaualgen erkennen 
 Neben dem typisch blau-grün oder auch rötlich gefärbten schleimigen Film, der Gegenstände und Oberflächen im Aquarium überzieht, kann man Blaualgen auch an ihrem Geruch erkennen. Dieser wird oft als unangenehm, faulig oder nach Fisch riechend beschrieben. Besonders bei einem starken Befall ist der Geruch ausgesprochen stark. Auch nach mehrmaligem Waschen mit Seife kann man ihn dann zum Beispiel an den Händen noch wahrnehmen. 
 Weil Blaualgen eifrig Sauerstoff durch Photosynthese produzieren, sind die Beläge unter starkem Licht oft mit vielen kleinen Sauerstoffbläschen übersät. 
   
   4 Problematik 
 Vermehren sich Blaualgen massenhaft, kann sich das negativ auf die Wasserqualität auswirken. Manche Blaualgenarten produzieren Gifte, die Fische und Wirbellose im Aquarium schädigen können. Einige der von Cyanobakterien produzierten Toxine&amp;nbsp; können sogar beim Menschen die Gesundheit gefährden. 
 Wenn Blaualgen im Wasser massenhaft absterben, werden sie von Bakterien abgebaut, was einen  Sauerstoffmangel  zur Folge haben kann. 
   5 Blaualgen loswerden 
 Neben ihrer besonderen Fähigkeit der Photosynthese hat die Blaualge auch viele weitere Spezialitäten, welche eine „Ausrottung“ im Aquarium erschweren. Viele Arten sind extrem resistent gegen Austrocknen, Hitze oder Salz – Blaualgen kommen sogar in heißen Quellen bis etwa 75°C vor. Ein Herausnehmen und Trocknen und sogar das heiße Abspülen der befallenen Gegenstände kann unter Umständen daher nicht ausreichen. 
 Cyanobakterien sind allerdings typische Besiedler extremer Lebensräume – unter Normalbedingungen sind sie daher konkurrenzschwach und eine Massenvermehrung ist nicht möglich. 
   5.1 Ursachen für ein Massenaufkommen 
 Ob eine direkte Beziehung zwischen einzelnen Nährstoffen und einer Blaualgenplage herrscht ist bisher nicht geklärt. Es gibt Hinweise auf „zu wenig  Nitrat “ und „zu viel  Phosphat “ - fest steht allerdings, dass ein Extremum von Nöten ist, damit sich Blaualgen sprunghaft vermehren. Nicht immer ist dieses auch mit üblichen Wassertests erfassbar. 
 Dieses Extremum kann ein  Ungleichgewicht im Nährstoffverhältnis  sein, das den Pflanzenwuchs stocken lässt, es kann allerdings auch an extrem sauberem Wasser (d.h. nahezu nährstofffreiem Wasser) liegen. Ein anderes Extremum könnte eine schwach ausgeprägte Mikroflora darstellen, also das Fehlen von Bakterien, die in Konkurrenz zu den Cyanobakterien treten könnten. 
   6 Blaualgen entfernen und bekämpfen 
   6.1 Dunkelkur 
 Viele Aquarianer scheitern an den Blaualgen – doch das muss nicht sein! In der Folge beschreiben wir 8 Schritte, wie ihr Blaualgen erfolgreich bekämpfen könnt: 
 
 Einen großen  Wasserwechsel  durchführen und alle sichtbaren Beläge absaugen 
 Die  CO 2 -Anlage  ausschalten 
 Das Aquarium 5-7 Tage komplett verdunkeln: Licht aus, Aquariumscheiben mit Pappe zukleben oder mit Decken abdecken – es darf kein Tageslicht einfallen! 
 Während dieser Zeit nicht füttern (Ausnahme: Jungfische)! 
 Am dritten Tag erfolgt ein großer Wasserwechsel. 
 Am letzten Tag (also Tag 5, 6 oder 7): ein großer Wasserwechsel (90%). 
 Am ersten Tag nach der Verdunkelung: noch ein großer Wasserwechsel (90%). 
 Den Nährstoffhaushalt mit optimalen Werten einstellen, siehe hierzu den Punkt  &quot;Aquarium&quot; im Artikel: &quot;Pflanzen im Aquarium pflegen&quot;  
 
  Optional: Vor und nach der Dunkelkur  Bakterienpräparate  zugeben. Dies schafft eine gute bakterielle Konkurrenz zu Blaualgen und hat sich in der Praxis gegen Cyanos als nützlich erwiesen. Besonders die Produkte von Microbe Lift – etwa das Special Blend – haben sich als effektiv erwiesen. 
 Eine ausführliche Anleitung für eine Dunkelkur findet ihr im Wiki-Artikel &quot; Dunkelkur &quot;. 
   6.2 Einnebeln / Kur mit Wasserstoffperoxid (H 2 O 2 ) 
 Die Wasserstoffperoxid-Kur haben wir hier detailliert beschrieben:  &quot;Pinselalgen und Bartalgen erfolgreich entfernen&quot;, Unterpunkt: &quot;Chemische Entfernung&quot;    Wasserstoffperoxid wird (neben der Verwendung für den  Oxydator  auch für die Desinfektion z.B. von Medizingegenständen verwendet (also zum Abtöten von Bakterien). Diese Eigenschaft kommt uns bei der Bekämpfung unserer Cyanobakterien daher entgegen. 
   6.3 Easy Life Blue Exit 
 Normale Anti-Algenmittel helfen bei Cyanobakterien nicht – Easy Life Blue Exit ist hingegen speziell gegen Blaualgen entwickelt worden. Bitte nur nach Packungsanweisung verwenden und Biozide immer mit besonderer Sorgfalt anwenden! 
   6.4 Salicylsäure gegen Blaualgen 
  Weidenrinde  enthält antibakteriell wirkende Salicylsäure, die nicht nur gegen Fadenalgen hilft, sondern auch gegen Blaualgen zum Einsatz kommen kann, insbesondere bei einem schwächeren Befall mit Cyanobakterien. Die Dosierung entspricht der bei der Bekämpfung einer bakteriellen Infektion: Dazu gibt man 2 bis 3 Streifen Weidenrinde auf 50 Liter Aquarienwasser, ca. 5 cm lang und 2 cm breit. Weidenrinde um ein Naturmittel mit schwankendem Wirkstoffgehalt. Gegebenenfalls lässt sich diese Dosis auf das Doppelte erhöhen. 
 Alternativ kann man 1 mg Acetylsalicylsäure (enthalten in Aspirin und vergleichbaren Schmerzmitteln) je Liter Aquarienwasser geben. Auch eine höhere Dosierung erscheint aus der Aquarienpraxis unproblematisch. 
   6.5 Schnecken gegen Blaualgen 
 In Versuchen stellte sich heraus, dass  Spitzschlammschnecken  der Gattung  Lymnaea  am besten und schnellsten wuchsen, wenn sie als Nahrung gemischte Blaualgen angeboten bekamen. Wie es scheint, gehören Blaualgen sogar zu den bevorzugten Nahrungsquellen der Schlammschnecken. 
   7 Blaualgen dauerhaft fernhalten 
 Eine Dunkelkur oder eine Kur mit Wasserstoffperoxid, Salicylsäure / Aspirin oder Blue Exit ist nur der Anfang. Wird die  Ursache für den Blaualgenbefall  nicht abgestellt, werden die Cyanos über kurz oder lang wiederkommen. 
 Hilfreich bei der Ursachenbekämpfung sind die oben bereits genannten  Bakterienpräparate . Wenn eine starke Bakterienflora aus nützlichen Bakterien im Aquarium vorhanden ist, können Blaualgen weniger leicht Fuß fassen. Empfehlenswert sind hier beispielsweise die Produkte von Microbe Lift – insbesondere das Special Blend. 
 Auch kann es helfen,  Spitzschlammschnecken  im Aquarium zu pflegen, vorausgesetzt, man kann damit leben, dass die eine oder andere Pflanze eventuell ein Loch davontragen könnte. 
                ]]> </content> <updated>2018-07-04T01:30:00+02:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Cladophora</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/cladophora</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/cladophora"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Der gefürchteten, äußerst hartnäckigen Alge Cladophora kommt man - anders als den meisten anderen Algenarten - nicht wirklich bei. Wir erklären, woran ihr sicher erkennt, dass ihr Cladophora im Aquarium habt, und wie ihr das lästige Fusselzeug eindämmen oder sogar ganz in den ...
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Inhaltsverzeichnis 
 
  1 Viele Arten  
 
  1.1  Cladophora  im Aquarium  
 
  2 Ursachen  
  3  Cladophora  beseitigen  
 
  3.1 Hartnäckige Alge  
  3.2 Einnebeln  
  3.3  Cladophora  endgültig loswerden  
 
 
 
 Die Grünalge  Cladophora  ist mittlerweile neben  Fadenalgen  wohl eine der am häufigsten vorkommenden Algenarten im Aquarium – bleibt allerdings oft unerkannt. In der Aquaristik bekannt geworden ist sie zunächst durch die sogenannten  „Mooskugeln“ , welche zuerst als eine Unterart der&amp;nbsp; Cladophora  beschrieben wurden, allerdings mittlerweile als eigene Art ( Aegagropila linnaei ) bestimmt wurde, die mit dieser Grünalge nicht enger verwandt ist. 
   1 Viele Arten 
 Die kurz bleibende, verzweigte Grünalge wurde bereits 1843 von Friedrich Kützing entdeckt: Er nannte die Gattung  Cladophora , die Zweigträgerin, aufgrund ihres besonders stark verzweigten Erscheinungsbilds. Etwa 100 Jahre später waren bereits ca. tausend  Cladophora -Arten beschrieben, was allerdings für Verwirrung sorgte. Jede  Cladophora -Art kann je nach Bedingungen verschiedenste Merkmale ausprägen, was eine genaue Unterscheidung erheblich erschwerte und zu einer so großen Anzahl an verschiedenen Funden führte. Heute weiß man, dass mindestens 400 verschiedene Arten existieren, vorkommend im Meer und im Süßwasser. Eine Unterscheidung fällt allerdings bei einigen Arten auch heute noch schwer. 
   1.1&amp;nbsp; Cladophora  im Aquarium 
 Die im Aquarium vorkommende&amp;nbsp; Cladophora  ist nicht bis zur Art bestimmt, es könnte sich gut auch um mehrere Arten handeln. Leicht zu erkennen ist die Grünalge an ihren starren, stark verästelten Zweigen, die teilweise auch mit Hilfe von Rhizoiden oder Haftscheiben an Gegenständen haften. Auch die frei treibenden Arten können sich jedoch leicht festheften, indem sich ihre Äste in Zwischenräumen verkanten, zum Beispiel in den Poren einer  Filtermatte . Meist sitzen die Büschel zwischen dichtem Pflanzengestrüpp, Bodendeckern oder Moosen. 
   
 Gut zu erkennen sind hier die starren, verästelten Zweige der  Cladophora -Alge. 
   2 Ursachen 
 Die häufigste (und eventuell einzige) Ursache ist die Einschleppung durch Algen-Bruchstücke mit Pflanzen. Die Nährstoffsituation scheint hier weniger eine Rolle zu spielen,&amp;nbsp; Cladophora  gedeiht unter allen Bedingungen recht gut. 
   3  Cladophora  beseitigen 
   3.1 Hartnäckige Alge 
 Da&amp;nbsp; Cladophora  recht hartnäckig ist und von der Struktur sogar fester als Fadenalgen, hat sie kaum Fressfeinde – nicht einmal  Amanogarnelen  scheinen sie zu vertilgen. Das manuelle Entfernen ist vermutlich die effektivste Methode, wobei man&amp;nbsp; Cladophora  auf diese Weise nie ganz ausrotten kann. Sammelt man jedoch vom ersten Auftreten an konsequent die Büschel ab, lässt sich eine Überbevölkerung durch die „Astalge“ vermeiden. Die Alge ist zudem sehr resistent gegen Austrocknen: Auch in einem trockengelegten Aquarium, oder auf trockengelegten Gegenständen können beim Wiederkontakt mit Wasser einige Bruchstücke wieder zu wachsen beginnen. 
   3.2 Einnebeln 
 Die  Einnebelmethode mit Wasserstoffperoxid oder Easy Carbo  bzw. die Verwendung von Anti-Algenmitteln scheint die&amp;nbsp; Cladophora  zumindest etwas zu unterdrücken, allerdings auch nicht zu 100% zu vernichten. 
   3.3.  Cladophora  endgültig loswerden 
 Um die Grünalge&amp;nbsp; Cladophora  gänzlich zu beseitigen, ist wohl oder übel ein Neustart des Aquariums nötig. Pflanzen und Dekoration, die Filtermaterialien sowie der  Bodengrund  sollten möglichst nicht wiederverwendet werden – das Glas und der Filter müssen mehrfach gut gereinigt werden. Werkzeug wie Pinzetten und Scheren sollten hier nicht vergessen werden! Nötig ist eine solche Aktion – zumindest optisch – erst bei einer Massenvermehrung. 
                ]]> </content> <updated>2018-06-29T01:15:00+02:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Froschlaichalge</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/froschlaichalge</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/froschlaichalge"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Eine weitere häufig auftretende Rotalge ist die Froschlaichalge Batrachospermum sp. Sie ist in der Natur ein Zeigerorganismus für sehr sauberes Wasser. Im Aquarium ist sie ein eher seltener Gast, der in der Regel keinen großen Ärger macht - ganz anders als die verwandten Barta...
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Inhaltsverzeichnis 
 
  1 Indikator für Gewässergüte  
  2 Froschlaichalge erkennen  
 
  2.1 im Aquarium erkennen  
 
  3 Froschlaichalgen im Aquarium  
 
 
 Die Froschlaichalge zählt genauso wie die  Pinselalgen  und  Bartalgen  zu den Rotalgen. Sie gehört der Gattung  Batrachospermum  an und ist in der Natur im Süßwasser die häufigste Rotalge. Wie die  Krusten-Rotalge (Hildenbrandia)  steht allerdings auch die Froschlaichalge auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Diese bei uns in Europa heimische Rotalge benötigt sehr sauberes und kühles Wasser, um gedeihen zu können – daher kommt sie bevorzugt in Quellbächen, schneller fließenden Bergbächen und sauberen Seen vor. 
   1 Indikatorpflanze für Gewässergüte 
 Die EU-Wasserrahmenrichtlinie schreibt vor, den Zustand von Gewässern nach den vorkommenden Arten und der Besiedelungsdichte zu bewerten. Die Froschlaichalge gilt als Indikatorpflanze für sehr sauberes Wasser (Gewässergüteklasse I). Durch Pflanzenschutzmittel und andere Einträge aus verschiedenen Quellen (Fischzucht, Ackerbau, Fabriken etc.) in Naturgewässer wird die Froschlaichalge immer mehr zurückgedrängt. 
   2 Froschlaichalge erkennen 
 In der Natur ist die Froschlaichalge relativ eindeutig zu erkennen. Ihren Namen verdankt sie ihrem besonderen Aussehen: die Algenfäden wirken von der Struktur leicht perlenartig – wie Perlen an einer Schnur, sie sehen Froschlaich relativ ähnlich; auch die gallertartige Konsistenz haben sie mit den Eiballen von Fröschen gemein. Bei näherer Betrachtung allerdings erkennt man, dass es sich nicht um Perlen, sondern um kleinste feine Büschel handelt, die an den stark verzweigten Ästen wachsen. Es gibt allerdings verschiedene Arten, die „typische“ Froschlaichalge aus der Natur, die als solche eindeutig zu erkennen ist, kommt im Aquarium kaum vor. 
   2.1 Froschlaichalge im Aquarium erkennen 
 Sehr häufig kommt in der Aquaristik eine kleinere Form der Froschlaichalge vor. Sie hat alle Merkmale der größeren Alge, allerdings ist die „Perlenkette“ (zumindest mit freiem Auge) nicht wirklich erkennbar. Erst in starker Vergrößerung erkennt man die kleinen Büschel. 
   3 Froschlaichalgen im Aquarium 
 Meist tritt die Froschlaichalge nur in kleinen Büscheln auf, sie ist auch weiter nicht störend. Sie sitzt nicht sehr fest auf dem Untergrund, sie wächst langsam und kann auch leicht per Hand entfernt werden, allerdings bricht sie gerne ab; die Einzelteile treiben dann wieder neu aus. Beim Anfassen bemerkt man ihre charakteristische Textur – sie fühlt sich leicht „glitschig“ an und rutscht leicht durch die Finger. Dadurch ist die Abgrenzung zu den ähnlich aussehenden&amp;nbsp; Bartalgen  einfach, diese sitzen sehr fest am Untergrund und fühlen sich eher drahtig an. 
 Es kann allerdings auch vorkommen, dass sich die Froschlaichalge im Aquarium in Massen vermehrt. Genaue Ursachen für ein Massenauftreten sind nicht geklärt, allerdings kann man annehmen, dass es sich wie bei den anderen Rotalgen um eine Störung des Gleichgewichts im Mikronährstoffbereich ( Eisen  +  Spurenelemente ) handelt. Bei ausreichender Bepflanzung und Nährstoffversorgung ( CO  2 ,  Nitrat ,  Phosphat ,  Kalium ,  Eisen ,  Spurenelemente ) und genügend  Licht  sollte diese Alge aber nie zum Problem werden. 
                ]]> </content> <updated>2018-06-18T02:00:00+02:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Schwebealgen und Algenblüten erfolgreich bekämpfen</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/schwebealgen-und-algenblueten-erfolgreich-bekaempfen</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/schwebealgen-und-algenblueten-erfolgreich-bekaempfen"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Algenblüten im Aquarium sind nicht einfach zu bekämpfen, aber mit ein bisschen Know-How bekommt man das dennoch ganz gut hin. Wir erklären, wie&#039;s geht und welche Optionen ihr habt, wenn euer Aquarium zur grün-trüben Hölle mutiert.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Inhaltsverzeichnis 
 
  1 Wasserflöhe  
  2 Dunkelkur  
  3 UVC-Klärer  
  4 Aussitzen  
 
 
 Die Bekämpfung von  Schwebealgen (Algenblüten)  im Aquarium gestaltet sich oft äußerst schwierig. Die meist einzelligen Algen sind sehr anpassungsfähig, was ihre Nahrung anbelangt, und vermehren sich bei gutem Lichtangebot rasend schnell. Häufig sind Schwebealgen zu klein und bleiben nicht im  Filtermaterial  hängen, und mit  Wasserwechseln  hat man oft ebenfalls keinen Erfolg - die Algen kommen einfach wieder, das Wasser im Aquarium wird nach dem Wechsel innerhalb kürzester Zeit wieder grün. 
   1 Wasserflöhe 
 Die üblichen Aquarientiere, die wie die  Amanogarnele  oder Rennschnecken in der Aquaristik als Algenkiller gelten, bringen bei Schwebealgen keinen Erfolg. Ist das Aquarium nicht mit Fischen besetzt, lohnt sich ein Versuch mit  Wasserflöhen . Diese Kleinkrebse haben Schwebealgen zum Fressen gern und können Algenblüten so stark zusetzen, dass sie später alleine mit Wasserwechseln und einem angepassten  Nährstoffhaushalt  ausgezeichnet bekämpft werden können. 
   2 Dunkelkur 
 Eine weitere ausgezeichnete Methode zur Bekämpfung von Algenblüten ist die  Dunkelkur . Meist sind die Algen bereits nach maximal 7 Tagen absoluter Verdunkelung verschwunden. Darauffolgende große  Wasserwechsel , Auswaschen des Filters und ein optimierter  Nährstoffhaushalt  sorgen dafür, dass die lästigen grünen Schwebealgen auch nicht wieder auftauchen. 
   3 UVC-Klärer 
 Die bequemste Methode ist die Bekämpfung der Algenblüte mittels  UVC-Klärer . Bereits 3 Watt bei 100 Liter Aquarienvolumen zeigen nach wenigen Tagen eine Aufhellung des Wassers, nach spätestens einer Woche ist das Aquarienwasser wieder kristallklar - mit unterstützenden großen  Wasserwechseln  auch deutlich rascher. Ist die Ursache beseitigt, kann der UVC-Klärer entfernt werden, ohne dass man eine Rückkehr der Algen befürchten müsste. 
   4 Aussitzen 
 Da Schwebealgen in moderater Dichte den Aquarienbewohnern und den Pflanzen nicht schaden, könnte man die Algenblüte auch einfach aussitzen. Wichtig: Die Ursache sollte bekannt sein und behoben werden! Aussitzen bedeutet: Keinen Dünger und auch keinen Wasserwechsel, da beispielsweise durch  Leitungswasser  mit einem hohen Nitratgehalt erneut Nährstoffe eingebracht werden könnten, die die Algen wieder füttern. Die Algen brauchen dann die Nährstoffspitzen im Wasser auf und hungern sich sozusagen selbst aus. Sind die Schwebealgen dann weitgehend verschwunden, wird der große Wasserwechsel nachgeholt und die  Düngung  optimiert. 
                ]]> </content> <updated>2018-06-06T02:15:00+02:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Schwebealgen</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/schwebealgen</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/schwebealgen"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Schwebealgen lösen im Aquarium die sogenannte Algenblüte aus - grünes Wasser. Man kann grünes Wasser bewusst erzeugen, weil es ein exzellentes Futter für alle filtrierenden Tiere wie Muscheln, Garnelenlarven, Wasserflöhe und so weiter darstellt, aber im Aquarium sind Algenblüt...
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Inhaltsverzeichnis 
 
  1 Schwebealgen in der Natur  
  2 Schwebealgen im Aquarium  
 
  2.1 Diagnose  
  2.2 Ursachen  
 
  2.2.1 Nährstoffungleichgewicht  
  2.2.2 Andere Faktoren  
 
 
  3 Beseitigung  
  4 Bewusste Algenblüten  
 
 
 Schwebealgen werden vor allem bei starkem Auftreten umgangssprachlich auch „Algenblüte“ genannt. Diese meist einzelligen Algen sind im Aquarium leicht zu erkennen – sie sorgen für grünes Wasser und reduzieren die Sicht bis auf wenige Zentimeter. Hinter dem leuchtenden Grün der Algenblüte auf unserem Titelfoto verbirgt sich ein voll eingerichteter 20 Liter fassender Dennerle-Nanocube mit Pflanzen und  Bodengrund . Die Sichtweite ist hier praktisch gleich null. Ist die Dichte der Schwebealgen so groß, können die höheren Pflanzen im Aquarium unter dem Lichtmangel leiden. Schwächere Algenblüten schaden in der Regel nicht. 
 Die typischen Schwebealgen, die häufig im Aquarium vorkommen, gehören der Gattung  Ankistrodesmus  an – es gibt aber auch viele weitere Algen, die für grünes Wasser sorgen können, wie etwa  Chlorella  oder  Scendesmus . 
   1 Schwebealgen in der Natur 
 In der Natur zählen Schwebealgen zu den wichtigsten Nahrungsgrundlagen – sie stellen die Hauptnahrung für Filtrierer und Tiere wie etwa kleine Krebschen, Schwebegarnelen, Muschellarven, Fischlarven, Krill etc. dar, welche unter den Begriff „Zooplankton“ fallen. Das Zooplankton ist ein weiteres essentielles Glied der Nahrungskette und dient unter anderem kleineren Fischen und sogar den riesenhaften Walen zur Nahrung. 
   2 Schwebealgen im Aquarium 
 Meist tauchen diese Algen in der Einlaufphase eines Aquariums auf, Vorbote hierfür ist oft ein leicht trübes Wasser. Vor allem bei Licht fällt der grünliche Schimmer auf, im Gegensatz zur Bakterienblüte, bei der das Wasser weißlich trübe ist, und auch im Gegensatz zu simplen Trübungen durch Schwebstoffe, bei denen das Wasser meist eher bräunlich trüb ist. 
 Den Tieren im Aquarium schaden Schwebealgen im Wasser nicht, und die Pflanzen leiden auch nur dann, wenn die Algenbrühe zu dick wird und kein Licht mehr durchkommt. 
   2.1 Diagnose 
 Bist du dir nicht sicher, ob dein Aquarienwasser grünlich, weißlich oder bräunlich ist, halt ein sauberes weißes Blatt Papier kurz hinter der Frontscheibe ins Wasser. Bei gutem Licht kannst du die grünliche Trübung dann gut erkennen. 
   2.2 Ursachen 
   2.2.1 Nährstoffungleichgewicht 
 Der Grund für ein vermehrtes Auftreten von Schwebealgen im Aquarium ist ein Ungleichgewicht im Nährstoffhaushalt, vorwiegend im Makro-Bereich ( Nitrat ,  Phosphat ,  Kalium ). 
   2.2.2 Andere Faktoren 
 Auch direkte Sonneneinstrahlung, warme Temperaturen und eine unzureichende Bepflanzung sind häufig Gründe für eine Algenblüte. Da diese Algen sehr anpassungsfähig sind, können sie sich von einer Vielzahl von Stickstoffquellen ernähren, bevorzugen jedoch ein übermäßiges Angebot an Ammonium. Haben sich die Schwebealgen bereits so stark vermehrt, dass die Sichtweite im Aquarium stark eingeschränkt ist, gestaltet sich die Bekämpfung der Algenblüte rein durch die Beseitigung der Ursachen sehr langwierig und schwierig. 
   3 Beseitigung 
 Die Bekämpfung von Schwebealgen ist nicht einfach. Wir haben in unserem separaten Artikel  &quot;Algenblüten und Schwebealgen erfolgreich bekämpfen&quot;  die gängigsten Methoden zusammengestellt, die am meisten Erfolg versprechen. 
   4 Bewusste Algenblüte 
 Schwebealgen sind - wie oben festgestellt - ein exzellentes Futter für Filtrierer wie  Wasserflöhe,  Garnelenlarven und so weiter, daher werden sie in der Futtertierzucht und auch zur Aufzucht von filtrierenden Larven gerne bewusst eingesetzt. Ein Zuchtansatz Wasserflöhe im Eimer mit grünem Wasser, und der Nachschub an Lebendfutter ist für viele Tage gesichert. 
 Bewusst lassen sich Algenblüten zum Beispiel durch einen Überschuss an  Ammonium  herbeiführen. Oder - ganz einfach - man dosiert Aquariendünger mit Makronährstoffen deutlich über und stellt den Behälter mit dem aufgedüngten Wasser in die Sonne. Die Algenblüte lässt dann nicht lang auf sich warten. Die Algensporen kommen mit der Luft und vermehren sich schnell, wenn sie passende Bedingungen vorfinden. 
                ]]> </content> <updated>2018-06-05T01:30:00+02:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Pelzalgen erfolgreich entfernen</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/pelzalgen-erfolgreich-entfernen</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/pelzalgen-erfolgreich-entfernen"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Pelzalgen sind eng mit den gefürchteten Fadenalgen verwandt. Die kurzen grünen fussligen Beläge im Aquarium sind nicht ganz einfach zu bekämpfen. Mit unseren Tipps erfahrt ihr, wie das Aquarium schnell wieder algenfrei wird.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Inhaltsverzeichnis 
 
  1 Pelzalgen verdrängen  
  2 Pelzalgen entfernen  
 
  2.1 Befallene Blätter  
  2.2 Algenfresser  
  2.3 Chemische Bekämpfung  
 
 
 
   1 Pelzalgen verdrängen 
 Grundsätzlich gilt dasselbe wie bei anderen Algenarten: Die Konkurrenz stärken entzieht auch  Pelzalgen  die Lebensgrundlage. Das geschieht am besten durch 
 
 schnell wachsende Pflanzen 
 ausreichend Pflanzenmasse 
 passende  Versorgung  der Pflanzen 
 
 Dies sind die Grundbedingungen für ein optisch algenfreies Aquarium. Zugleich beseitigen wir so die Ursachen des Algenaufkommens. 
   2 Pelzalgen entfernen 
   2.1 Befallene Blätter 
 Sind Pelzalgen nur stellenweise auf Pflanzenblättern vorhanden, können befallene Blätter einfach entfernt werden. 
   2.2 Algenfresser 
 Die weichen Pelzalgenarten werden von Algenfressern wie jungen Amanogarrnelen und in ganz jungem Zustand auch von anderen Zwerggarnelen und Schnecken gern gefressen. Vor allem nach dem  Einnebeln  sind die Algen weich genug für Fressfeinde. 
   2.3 Chemische Bekämpfung 
 Auch eine lokale Behandlung mit Easy Carbo oder Wasserstoffperoxid (wie im Artikel  &quot;Pinselalgen und Bartalgen erfolgreich entfernen&quot;  beschrieben) kann helfen. 
 Wenn die anderen Methoden alle versagen, bleibt noch die Behandlung des ganzen Beckens mit Algenmitteln wie z.B. Easy Life AlgExit. Neben schweren Folgen für das mikrobielle Gleichgewicht bleiben davon allerdings auch Aquarientiere und Pflanzen nicht verschont. Besonders Zwerggarnelen und einige Schneckenarten (Rennschnecken und Geweihschnecken) können empfindlich reagieren. 
 Werden die Ursachen des Algenaufkommens nicht beseitigt, wird jedoch auch nach einer solchen Kur die nächste Algenplage nicht lange auf sich warten lassen. 
                ]]> </content> <updated>2018-06-04T02:00:00+02:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Pelzalgen</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/pelzalgen</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/pelzalgen"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Pelzalgen sind die ungeliebten Geschwister der Fadenalgen, sie gehören zur selben Gattung, nämlich Oedogonium. Wie man die grünen kurzen Fussel wieder aus dem Aquarium entfernen kann und woran ihr Auftregen überhaupt liegt, lest ihr hier.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Inhaltsverzeichnis 
 
  1 Pelzalgen im Aquarium  
 
  1.1 Weiche Arten  
  1.2 Harte Arten  
 
  2 Häufige Ursachen  
 
  2.1 System nicht im Gleichgewicht  
 
  2.1.1 Licht  
 
  2.2 Zu wenig Nährstoffe  
 
  3 Pelzalgen entfernen  
 
 
 Pelzalgen sind  Grünalgen , die der Gattung  Oedogonium  angehören. Zu dieser Gattung zählen auch die im Aquarium häufig vorkommenden  Fadenalgen . 
   1 Pelzalgen im Aquarium 
 Im Aquarium kommen mehrere Arten der Pelzalge vor – eines haben sie alle gemein: ihr typisches Aussehen. Pelzalgen bilden dichte Teppiche über Dekoration und Pflanzen, ihre Fäden sind recht kurz und sehen flauschig aus. Sie haften sehr fest auf dem Untergrund; ein rückstandsloses Entfernen ist meist nicht möglich. 
   1.1 Weiche Arten 
 Die eine Pelzalgen-Variante besitzt etwas längere weichere Fäden. Sie wird gerne von jungen  Amanogarnelen  verspeist und gelegentlich auch von Schnecken. 
   1.2 Härtere Arten 
 Die andere Variante überzieht ganze Pflanzenbestände mit ihrem dichten und kurzfädigen Bewuchs. Sie ist sehr zäh und eher dunkel gefärbt undwird nur ungern von Aquarienbewohnern gefressen. Sie erstickt förmlich die Pflanzen, die sie überdeckt. Diese Pelzalgen können unter Umständen mit jungen  Bartalgen  verwechselt werden. Der „Alkoholtest“ gibt Gewissheit, aber auch das Einnebeln mit Easy Carbo kann den entscheidenden Hinweis liefern. Rotalgen, zu denen die Bartalgen gehören, färben sich dann nämlich stark rot, violett oder pink, Grünalgen bleiben grün. 
   2 Häufige Ursachen 
   2.1 System nicht im Gleichgewicht 
 Pelzalgen treten vermehrt in der Einlaufphase eines Aquariums auf. Die neuen Pflanzen müssen sich erst umstellen und eingewöhnen. Solange sie noch nicht wieder zu wachsen begonnen haben, können sich Pelzalgen diese Nährstoffspitzen zunutze machen und das Aquarium überziehen. 
 Nach einiger Zeit, wenn die Nährstoffzufuhr und Beleuchtung stimmen, verschwindet die Pelzalge einfach wieder. Algenfressende Tiere wie Schnecken oder Garnelen können dabei unterstützend wirken. 
   2.1.1 Licht 
 Tritt die Alge in einem bereits laufenden Aquarium auf, liegt dem häufig eine Veränderung der  Wachstumsfaktoren  zugrunde. Oft ist hier eine Veränderung der  Beleuchtung  der Auslöser: Wird stärker beleuchtet, dann wird das Wachstum der Pflanzen angekurbelt, aber auch deren Nährstoffbedarf. Kommt man der Deckung des neuen Bedarfs nicht nach, stockt das Pflanzenwachstum und es kommt oft zu einer Algenplage. (siehe unseren  Artikel zum Liebigschen Minimumgesetz ). 
   2.2 Zu wenig Nährstoffe 
 Grünalgen, besonders Pelzalgen deuten auf ein Ungleichgewicht im Makronährstoffbereich hin. Eine ausreichende Versorgung mit  NPK  ( Nitrat ,  Phosphat ,  Kalium ) und  CO 2   sollte gewährleistet werden, vor allem bei Nitratmangel tauchen Pelzalgen vermehrt auf. 
   3 Pelzalgen entfernen 
 Pelzalgen im Aquarium endgültig loszuwerden ist kein Ding der Unmöglichkeit; hier muss man den Ursachen auf den Grund gehen und die Gründe für den Algenbefall ausmerzen, damit sie dauerhaft wegbleiben. In unserem Artikel  &quot;Pelzalgen erfolgreich entfernen&quot;  zeigen wir diverse Methoden, die sich bei der Bekämpfung von Pelzalgen bewährt haben. 
                ]]> </content> <updated>2018-06-04T01:45:00+02:00</updated> </entry> </feed>