<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?> <feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom"> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/aquascaping/bodengrund/?sAtom=1" rel="self" type="application/atom+xml" /> <author> <name>GARNELENHAUS</name> </author> <title>Wiki / Atom Feed</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/aquascaping/bodengrund/?sRss=1</id> <updated>2026-04-28T22:19:03+02:00</updated> <entry> <title type="text">Bodengrund waschen</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/bodengrund-waschen</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/bodengrund-waschen"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Manche Bodengründe sind durch Abrieb und anderen Staub ziemlich verunreinigt, was das Wasser im Aquarium trüben würde. Dass man sie auswaschen muss, ist klar - aber das ist mühsam. Wir verraten ein paar Tricks und Techniken, wie man sich diese Arbeit erleichtern kann.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Inhaltsverzeichnis 
 
  1 Eimer oder Schüssel  
  2 Sieb  
  3 Kissenbezug  
  Bei Farbkies bitte beachten  
 
 
  Neutrale Bodengründe  fürs Aquarium sind oft recht staubig ... und an manchen Naturkiesen (wie zum Beispiel an Basalt) klebt noch ordentlich Erde. Diesen Staub will man natürlich nicht im Aquarium haben - schnell wäre der Filter verstopft, und zu grober Staub kann dazu führen, dass das Filterrädchen Riefen in sein Gehäuse zieht, wodurch der Filter sehr laut wird und sogar in seiner Funktion eingeschränkt werden kann. Also wird neutraler Bodengrund vorgewaschen, was je nach der benötigten Menge und dem Verschmutzungsgrad eine harte Arbeit sein kann. In der Folge gibt&#039;s ein paar Tipps und Tricks, wie man sich diese mühevolle Prozedur ein bisschen einfacher machen kann. 
  Aktiver Soil  wird übrigens nicht vorgewaschen. Die nur leicht gebrannten Körnchen würden sonst zerfallen und man hätte nur noch Matsch. 
   1 Eimer oder Schüssel 
 Auswaschen geht natürlich sehr gut in einem Eimer oder einer Schüssel - vermutlich ist dies die häufigste Methode, wenn es darum geht, Aquarienkies oder Aquariensand zu reinigen. Das Substrat wird zusammen mit Wasser eingefüllt und dann im Eimer gut durchgerührt. Das dreckige Wasser wird abgegossen und frisches Wasser eingefüllt. Dies wiederholst du so lange, bis das abgegossene Wasser klar bleibt. Für kleine Kiesmengen geht dies recht gut, aber die Methode ist - je nach Verschmutzungsgrad - aufwändig, und man braucht doch sehr viel Wasser. 
   2 Sieb 
 Eine kleine Menge Kies zum Beispiel für ein Nanoaquarium lässt sich alternativ ganz einfach in einem feinen handelsüblichen Küchensieb durchspülen. Gegebenenfalls muss man das in mehreren Portionen machen. Gut unter dem Wasserstrahl schwenken und etwas mit den Händen durchrühren - Obacht bei scharfkantigem Kies, hier kann es durch das Rühren zu Verletzungen kommen! In diesem Fall nimmst du den Stiel eines Rührlöffels etc. zu Hilfe. 
 Hast du einen Wasserhahn mit Brausefunktion zur Verfügung, geht das Waschen noch etwas schneller. Man kann den Kies im Sieb auch sehr gut unter der Duschbrause durchspülen. Achtung - Acrylduschwannen und harte Kieskörner oder Sandkörner mögen einander nicht, hier kann es zu bösen Kratzern kommen! 
 Für sehr feinen Sand taugt diese Methode je nach Siebstärke nicht so gut. Hier solltest du das Sieb gegebenenfalls mit einem Stück Tuch auslegen. 
   3 Kissenbezug 
 Größere Mengen von Kies oder Sand packt man am besten in einen alten Kissenbezug. Ideal sind Bezüge mit Reißverschluss. Den Verschluss schließt man, und dann walkt man das ganze unter einen scharfen Wasserstrahl durch - am besten geht das mit dem Gartenschlauch oder in der Badewanne oder Duschwanne. Auch hier ist wieder Vorsicht geboten - Kies oder Sand kann Acryl wirklich böse zerkratzen! 
   4 Bei Farbkies bitte beachten 
 Farbkies - also ein eingefärbter und mit Kunstharz wasserneutral ummantelter Aquarienkies - darf nicht heiß (über 35 °C) ausgespült oder gar durchgekocht werden. Das sollte beim Auswaschen beachtet werden. 
                ]]> </content> <updated>2019-02-28T03:00:00+01:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Aktiver Bodengrund / Soil</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/aktiver-bodengrund-soil</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/aktiver-bodengrund-soil"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Aktiver Soil hat sich in der Garnelenhaltung absolut durchgesetzt - insbesondere für Aquarien mit Weichwassergarnelen ist er eine große Hilfe und kaum noch wegzudenken aus der Hochzucht bei Zwerggarnelen. Auch in der Pflanzenaquaristik spielt aktiver Bodengrund eine immer größ...
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Inhaltsverzeichnis 
 
  1 Was ist Soil?  
  2 Soilfarben  
  3 Soil für Garnelen  
  4 Pflanzensoil  
  5 Wasser im Soilaquarium  
  6 Soil tauschen  
 
 
 Aktive Bodengründe, auch Soils genannt, beeinflussen die Wasserparameter maßgeblich. Sie sind besonders im Aquascaping und in der Garnelenzucht beliebt, weil sie die Wasserwerte auf weich und leicht sauer einstellen und durch ihren  Huminstoff gehalt den pH-Wert in einem niedrigeren Bereich puffern als die  Karbonathärte . Die ersten Soils brachte Takashi Amano mit seiner Firma ADA auf den Markt. 
   1 Was ist Soil? 
 Aktiver Soil besteht in der Regel aus einer Mischung natürlicher Erden und Torf und enthält dadurch reichlich  Huminstoffe . Die relativ großen, weichen Körnchen werden bei niedrigen Temperaturen gebrannten. Die Erden fungieren als Ionentauscher und entziehen dem Wasser Härtebildner. Der  pH-Wert  wird durch aktiven Soil gesenkt und die  Karbonathärte  fällt. 
 Soils sorgen im Bodengrund des Aquariums für ein eher saures Milieu, was besonders dem großen Teil der sogenannten  unechten Wasserpflanzen (Sumpfpflanzen)  in der Aquaristik zugutekommt und die Aufnahme von Nährstoffen durch die Wurzeln fördern kann. 
 Durch ihre Porosität stellen aktive Bodengründe einen optimalen Ansiedelungsraum für Bakterien dar, und durch die in der Erde enthaltenen Nährstoffe wird die Mikrofauna deutlich gestärkt. 
   
 Durch die hohe Nährstoffdichte in Soil muss man hier auch nicht mit einem Bodengrunddünger arbeiten. 
 Soil wird vor der Aquarieneinrichtung nicht ausgewaschen und schon gar nicht ausgekocht - die einfach gebrannten Körnchen würden dabei zermatschen und man hätte nur noch Schlamm im Aquarium. 
   2 Soilfarben 
 Die Farben der verschiedenen Soilarten hängen vor allem von deren Zusammensetzung ab. Dunkle torfige Erden sind oft nährstoffhaltig und/oder haben starke Ionentausch-Kapazitäten, während hellere Erden weniger nährstoffhaltig sind und zum Ausgleich verwendet werden. So sind von sehr hell, beige, wie auch dunkelbraun und fast schwarz alle Farben bei Soils erhältlich. 
   3 Soil für Garnelen 
 Garnelensoils schaffen optimale und vor allem konstante Bedingungen für empfindliche Garnelenarten, wie etwa  Taiwan Bees  oder  Bienengarnelen . Sie sind in der Regel nicht vorgedüngt und geben daher in der Einfahrzeit des Aquariums keine hohen Nährstoffmengen ab. 
   4 Pflanzensoil 
 Beim speziellem Pflanzen-Soil sind dem Bodengrund noch extra Nährstoffe hinzugefügt, die die Pflanzen auch über die Wurzeln versorgen. Sie geben in der ersten Zeit besonders viel  Ammonium  ab, das den Bewohnern zu Beginn gefährlich werden kann – eine lange  Einfahrphase  ist daher unabdinglich. 
   5 Das Wasser im Soilaquarium 
 Soil als Ionentauscher hat nur eine begrenzte Aufnahmefähigkeit. Macht man nun mit hartem Wasser den wöchentlich fälligen  Wasserwechsel , so erschöpft sich der Soil zum einen recht schnell, zum anderen steigt hier oft der  pH-Wert  kurz stark an und fällt dann wieder ab, wenn der Soil seine Arbeit macht. Viele empfindliche Garnelenarten vertragen diese Schwankungen nicht gut und reagieren dann mit Problemen wie einer erhöhten Anfälligkeit für  Häutungsprobleme  oder  Krankheiten.  
 Besonders in Aquarien mit Hochzuchtgarnelen oder Wildfängen aus Weichwasserbiotopen sollte man daher auf jeden Fall nur mit angepasstem Wasser arbeiten und  Osmosewasser  oder  VE-Wasser aus einem Vollentsalzer   mit einem passenden Mineralsalz wie zum Beispiel Salty Shrimp GH+ remineralisieren . 
 Bei Pflanzen und Fischen im Aquarium fallen diese Schwankungen nicht so sehr ins Gewicht, hier kann auch mit &quot;normalem&quot;  Leitungswasser  gearbeitet werden. 
   6 Soil tauschen 
 Weil Soil in seiner Aufnahmefähigkeit nur begrenzt ist, kann es passieren, dass in einem Aquarium mit einem erschöpften aktiven Bodengrund die Wasserhärte langsam und unbemerkt ansteigt. Ab und zu sollte man daher auch hier die Wasserhärte nachmessen! 
 Viele Garnelenhalter haben mit einem regelmäßigen Austausch des aktiven Bodengrundes gute Erfahrungen gemacht - in der Regel beträgt die Standzeit eines aktiven Soils ca. 1-2 Jahre. Spätestens wenn in einem Soilbecken keine Junggarnelen mehr hochkommen, wird es Zeit für einen Wechsel. 
                ]]> </content> <updated>2019-02-28T01:15:00+01:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Neutraler Bodengrund - Sand und Kies</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/neutraler-bodengrund-sand-und-kies</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/neutraler-bodengrund-sand-und-kies"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Neutraler Bodengrund hat in der Aquaristik eine lange Geschichte, und Sand oder Kies wird immer noch sehr gerne im Aquarium verwendet. Worauf du achten solltest und ob zum Beispiel Farbkies wirklich so gefährlich ist, erfährst du hier.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Inhaltsverzeichnis 
 
  1 Bodengrund auswaschen  
  2 Hauptkriterien  
  3 Kunststoffummantelter Kies  
  4 Naturbelassener Kies  
  5 Körnung  
 
  5.1 Sand  
  5.2 Kies  
 
  6 Bodendüngung  
 
 
 Ein neutraler Bodengrund im Aquarium ist die klassische Wahl. Bodengründe, die keinen Einfluss auf die Wasserwerte nehmen, sind seit Anbeginn in der Aquaristik stark vertreten. Neutrale Bodengründe basieren oft auf Quarz – hier gibt es verschiedenste naturbelassene Sande und Kiese, aber auch gefärbte, kunststoffummantelte Bodengründe. Es gibt Bodengründe, die aus Basalt, Schiefer, Lavagestein und weiteren Gesteinsarten gewonnen werden. Damit hast du hier auch eine gute Auswahl an natürlichen Farbvarianten.   
   1 Bodengrund auswaschen 
 Sand oder Kies für Aquarien ist zwar „neutral“, allerdings sind die Substrate fürs Aquarium oft teilweise recht stark verunreinigt. Die Verunreinigung ist meist an sich harmlos und beinhaltet nur Staub, manchmal Erdreste (wie beispielsweise bei Basalt) und bei einigen porösen Bodengründen auch Salz oder Kalk. Meist wird schon auf der Verpackung auf das Waschen hingewiesen. Wie das am besten funktioniert, erklären wir im Wiki-Artikel &quot; Bodengrund waschen &quot;. 
 Müssen später im Aquarium bestimmte Werte erreicht werden, wie etwa bei Weichwassergarnelen (zum Beispiel  Taiwangarnelen  oder  Bienengarnelen ), kann es für den Besatz fatale Folgen nach sich ziehen, wenn ein Bodengrund mit anhaftendem Kalk nicht ordentlich vorgereinigt wird. Deshalb gilt hier: Zu jedem Bodengrund Erfahrungswerte lesen und in der Einlaufzeit regelmäßig die Härte messen. 
 Außerdem ist es möglich, dass zu grober Abrieb vom Bodengrund den Filter beschädigt. Auch hier ist das Vorwaschen daher ausgesprochen sinnvoll, selbst wenn dich eigentlich der &quot;Staub&quot; im Aquarienwasser nach dem Einrichten nicht großartig stören würde. 
   2 Hauptkriterien 
 Wichtige Kriterien bei der Auswahl eines neutralen Bodengrundes fürs Aquarium sind: 
 
 kunststoffummantelt oder naturbelassen? 
 aufhärtend? 
 Körnung (Sand, Kies) 
 gerundete Kanten? 
 
   3 Kunststoffummantelter Kies 
   
 Kunststoffummantelter Kies ist aufgrund der Farbvielfalt und ansprechenden Optik sehr häufig in der Aquaristik anzutreffen. Meist sind auch genau diese Kiese abgerundet und haben keine scharfen Kanten – dies spielt vor allem bei Bodenfischen, welche sich an den scharfen Kanten verletzen könnten, eine große Rolle. 
 Bei kunststoffummantelten Kiesen ist es besonders wichtig, sich über Erfahrungswerte zu informieren – nur allzu oft wird „Deko-Kies“ - welcher nicht aquarientauglich ist - verwendet. Die Folge kann insbesondere bei empfindlichen Fischen und Garnelen Krankheit oder sogar das Ableben der Tiere durch  Vergiftung  sein. 
 Wichtig ist, darauf zu achten, dass der Kies mit Kunstharz ummantelt ist und dass vom Hersteller möglichst Lebensmittelfarben zur Kolorierung verwendet werden. 
 Auch wichtig: Mit Kunststoff (gilt auch für Kunstharz) ummantelter Kies darf niemals heiß (über 35 °C) ausgewaschen oder gar abgekocht werden. 
   4 Naturbelassener Kies 
  Eine schöne Wahl sind naturbelassene Kiese fürs Aquarium. Hier gibt es absolut wasserneutrale Kiese und solche, die Kalk enthalten und dadurch das Wasser aufhärten können - wie zum Beispiel Basalt oder Marmor. Planst du ein Weichwasserbecken mit Naturkies, solltest du dich vorher informieren, ob dein gewünschter Kies das Wasser aufhärtet oder nicht. 
   5 Körnung 
 Ob nun Sand (also eine feine Körnung bis 1 mm) oder Kies (Körnung ab 1 mm aufwärts) verwendet wird, hängt hauptsächlich vom Aquarium selbst ab. Zum einen ist es natürlich eine Frage der Optik, zum anderen allerdings auch des Nutzens und des Besatzes. 
   5.1 Sand 
 Ein sehr feiner Sand neigt schnell zum Verdichten – es entstehen anaerobe Zonen, in denen sich leicht unerwünschte Faulstellen bilden. Feiner Sand sollte deshalb nicht so hoch aufgeschüttet werden und bestenfalls Turmdeckelschnecken und stark wurzelnde Pflanzen eingesetzt werden um den Boden etwas zu lockern. 
 Sand ist optimal für Bodenbewohner geeignet, auch Pflanzen gedeihen bei entsprechender Nährstoffversorgung in Sand sehr gut. Es gibt Fische, die gezielt den Sand durchkauen, um Futter zu suchen, so wie  Panzerwelse  und Zwergbuntbarsche. Auch manche Schnecken wie die  Malaiische Turmdeckelschnecke , Raubschnecken oder  Tylomelania  lieben es, im Sand zu buddeln oder darin herumzurüsseln. Diese Tiere sollten zumindest eine sandige Ecke im Aquarium bekommen. 
   5.2 Kies 
 Kies verdichtet nicht so stark wie feiner Sand und neigt daher auch nicht zu denselben Problemen. Allerdings fällt - je gröber der Kies ist - gerne einmal Futter in die Zwischenräume, wo es oft unerreichbar für die Tiere ist. Hier kann es bei entsprechend starker Fütterung zu einer hohen Nährstoff- und Keimbelastung kommen - den gefürchteten  Faulstellen oder Gammelstellen . Mulm absaugen ist in diesem Fall eine regelmäßige Notwendigkeit. 
 Im Gegensatz zu Sand können verschiedene Kiese auch zusammen mit einem  Bodenfilter  verwendet werden – besonders solche, die auf gebranntem Ton oder Lava basieren, eignen sich gut, da sie eine hohe Porosität besitzen und somit ein sehr viel höheres Filtervolumen entsteht. In den Poren können Filterbakterien besonders gut siedeln. 
 Für Bodenbewohner wie etwa Panzerwelse sind manche Kiese allerdings zu scharfkantig und damit ungeeignet. Hier solltest du unbedingt auf gebrochene Kanten und abgerundete Kieskörnchen achten - viele Hersteller bieten diese Kiese extra an. 
 Pflanzen haben auch mit gröberem Kies kein Problem und wachsen mit der richtigen Düngung gut. 
   5.3 Sand und Kies mischen? 
 Niemals sollte man Kies und Sand mischen. Die feinen Sandkörner setzen sich in die Zwischenräume der Kieskörner. Ein solchermaßen vermischter Boden verdichtet sich extrem schnell. Will man beispielsweise einen Sandweg im Aquarium anlegen, sollte man daher die verschiedenen Substrate möglichst trennen, etwa durch flache Steine oder sogar durch ein Stück Teichfolie. 
   6 Bodendüngung 
 Anders als  aktiver Soil  enthält neutraler Aquarienkies oder Aquariensand keinerlei Nährstoffe. Die Pflanzen sind daher darauf angewiesen, dass ihre Wurzeln über das Wasser mit &quot;Futter&quot; versorgt werden. Ein Bodenfluter oder ein  Bodenfilter  erhöht die Durchströmung des Bodengrundes und verbessert damit die Nährstoffversorgung. Grabende Schnecken wie die  Turmdeckelschnecke  Melanoides tuberculata  , die Stachel-TDS  Mieniplotia scabra  oder auch  Tarebia granifera , die &quot;Nöppi&quot; genannte Genoppte Turmdeckelschnecke, bringen durch ihre Wühltätigkeit ebenfalls Nährstoffe an die Pflanzenwurzeln. 
 Es gibt auch die Möglichkeit, die Pflanzen gezielt über die Wurzeln zu düngen - das geschieht entweder über einen sogenannten Düngebodengrund, der unter der Kiesschicht im ganzen Aquarium verteilt wird, oder durch gezielt im Wurzelbereich der Pflanzen platzierte Düngekugeln oder Düngekapseln. 
                ]]> </content> <updated>2019-02-28T00:45:00+01:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Bodengrund im Aquarium</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/bodengrund-im-aquarium</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/bodengrund-im-aquarium"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Kies oder Sand? Aktiver oder neutraler Bodengrund? Was sind die Unterschiede, und wie soll ich mich entscheiden? Was hätten denn eigentlich meine Bewohner im Aquarium gerne, was brauchen die Pflanzen? Fragen über Fragen, und die große Auswahl an Bodengründen macht&#039;s nicht einf...
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Inhaltsverzeichnis 
 
  1 Aufgaben des Bodengrundes  
  2 Bodengrundwahl  
 
  2.1 Aktiver Bodengrund / Soil  
  2.2 Neutraler Bodengrund / Kies, Sand  
 
  3 Benötigte Menge  
  4 Aquarien ohne Bodengrund  
 
 
 Eine primäre Frage stellt sich vor dem Aufsetzen eines neuen Aquariums: Welchen Bodengrund verwende ich? Was sieht gut aus und was ist für meine Aquarienbewohner das beste Bodensubstrat? Hier gilt es, bei den Bedürfnissen der Aquarientiere ganz genau hinzuschauen und dann erst eine Auswahl zu treffen. 
   1 Aufgaben des Bodengrundes im Aquarium 
 Der Bodengrund erfüllt eine Vielzahl von Aufgaben im Aquarium. Er arbeitet als biologischer Filter, dient als Ansiedelungsfläche für Bakterien und als Wurzelsubstrat für die  Pflanzen , kann allerdings auch  Faulstellen  begünstigen und Nährstoffe horten. Der Bodengrund hat somit einen entscheidenden Einfluss auf die positive, aber auch auf eine mögliche negative Entwicklung eines Aquariums. 
   2 Welcher Bodengrund ist der richtige? 
 Die Suche nach dem besten Bodengrund kann bei der riesigen Auswahl schnell zur Verzweiflung führen. Die Frage, die sich hier eigentlich stellt ist: Was für einen Zweck soll der Bodengrund erfüllen? Grundsätzlich wird zwischen zwei Arten unterschieden – aktive Bodengründe (rechts im Bild unten) und neutrale Bodengründe (links). 
   
   2.1 Aktiver Bodengrund / Soil 
 Aktive Bodengründe, auch Soil genannt, beeinflussen die Wasserparameter und machen das Wasser zum Beispiel weicher - ideal für die meisten Wasserpflanzen, fürs Aquascaping und für Aquarien mit Weichwassergarnelen wie  Bienengarnelen  oder  Taiwangarnelen . Was genau diese Art Aquarienbodengrund kann, wozu sie gut ist und worauf man unbedingt achten sollte, erklären wir in unserem Artikel &quot; Aktiver Bodengrund - Soil &quot;. 
   2.2 Neutraler Bodengrund / Kies und Sand 
 Neutrale Bodengründe beeinflussen die Wasserwerte im Aquarium nicht und haben in der Aquaristik eine lange Tradition. Wann man Sand wählt, wann Kies sinnvoll ist und was es mit den häufig verwendeten und oft gescholtenen Farbkiesen auf sich hat, erklären wir im Wiki-Artikel &quot; Neutraler Bodengrund - Kies und Sand &quot;. 
   3 Wie viel Bodengrund sollte ich verwenden? 
 Die Höhe des Bodengrundes hängt ebenfalls vom Verwendungszweck ab. Sand sollte man generell nicht zu hoch aufschütten, damit sich hier keine anaeroben Zonen aka Gammelstellen oder Faulstellen bilden. Im Aquascaping werden Soils oft sehr hoch nach hinten ansteigend aufgeschüttet, um die optische Räumlichkeit und Tiefenwirkung des Aquascapes zu verstärken. 
 In der Garnelenzucht hingegen wird manchmal nur eine feine Schicht – gerade so, dass der Boden bedeckt ist – aufgetragen, um das Eindringen von Futter in tiefere Bodenschichten zu verhindern und somit auch die Wasserbelastung zu reduzieren. Da in Zuchtbecken für Garnelen auch öfter der komplette Bodengrund gewechselt wird, ist eine feine Schicht leichter zu handhaben und auszutauschen. In diesem Fall arbeitet man dann eher mit Aufsitzerpflanzen wie Moosen (zum Beispiel  Riesenquellmoos ) oder  Javafarn ,  Anubias ,  Bucephalandra  und so weiter. 
 Im Standardaquarium oder Gesellschaftsaquarium ist eine durchschnittliche Bodengrunddicke in einer Schicht von etwa 2-3 cm völlig ausreichend, damit sich die Pflanzen mit ihrem Wurzeln darin gut verankern können. 
   4 Überhaupt kein Bodengrund 
 In der Garnelenzucht sieht man tatsächlich auch hin und wieder blanke Glasböden im Aquarium - ganz ohne Bodengrund oder wirklich nur eine halbe Handvoll Kies oder Soil. Diese Methode hat den Vorteil, dass sich das Aquarium so sehr leicht sauber halten lässt. Futterreste und Mulm lassen sich ganz einfach absaugen, ohne dass man aufpassen müsste, das Substrat ebenfalls zu erwischen. 
 Nachteilig ist hier die geringere Ansiedelungsfläche für Bakterien - die Filterleistung sollte daher in einem solchen nackten Becken etwas größer dimensioniert sein als in einem Becken mit Bodengrund. Die Garnelen selber scheint der fehlende Bodengrund nicht zu stören, vor allem dann nicht, wenn ihnen im Aquarium zum Beispiel auf  Steinen oder auf Wurzeln aufgebundene Moospolster  oder auch  Mooskugeln  angeboten werden, wo sie nach Aufwuchs suchen und sich etwas verstecken können. 
                ]]> </content> <updated>2019-02-27T01:00:00+01:00</updated> </entry> </feed>