<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?> <feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom"> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/artendatenbank/krebse/?sAtom=1" rel="self" type="application/atom+xml" /> <author> <name>GARNELENHAUS</name> </author> <title>Wiki / Atom Feed</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/artendatenbank/krebse/?sRss=1</id> <updated>2026-04-28T22:20:30+02:00</updated> <entry> <title type="text">Texas-Zwergkrebs, Brazos-Zwergkrebs</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/texas-zwergkrebs-brazos-zwergkrebs</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/texas-zwergkrebs-brazos-zwergkrebs"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Cambarellus texanus ist ein nicht ganz so häufig im Hobby anzutreffender Zwergkrebs, über den einiges an Fehlinformation im Netz zu finden ist. Oft wird er als gestreifter Krebs abgebildet, in Wirklichkeit ist dies jedoch nicht zutreffend.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Beschreibung 
 Den tagaktiven  Cambarellus texanus  kennt man auch Texas-Zwergflusskrebs oder Brazos-Zwergflusskrebs. Er ist eine gute Wahl für kleine bis mittelgroße Aquarien und kann auch sehr gut in einer Gruppe gehalten werden.  Cambarellus texanus  ist ein verhältnismäßig friedlicher Zwergkrebs. 
  Cambarellus texanus  hat ein diffuses hellbraunes bis olivfarbenes Marmormuster, heller auf dem Rücken und seitlich mit etwas dunkleren Bändern, aber auch diese sind nicht klar abgegrenzt und sehr &quot;schwammig&quot;. Unterhalb dieses Bereichs sind keine Abzeichen mehr vorhanden. 
 Leider sind über den Texas-Zwergkrebs viele Falschinformationen im Netz zu finden. Häufig wird er als gestreifter Krebs beschrieben, der deutliche dunkle Längsstreifen auf dem Pleon hat. Leider sind diese Zwergkrebse dann definitiv keine  texanus  - in der Natur kommen hier keine deutlich gestreiften Exemplare vor! Der Irrtum kam dadurch zustande, dass  Cambarellus texanus  in manchen Habitaten in Gesellschaft mit   Cambarellus shufeldtii   lebt. Nun wurden gestreifte  Cambarellus  in einem  texanus -Habitat gefangen und man nahm ganz natürlich an, dass es sich hierbei logischerweise auch um  C. texanus  handeln müsse - dem war aber nicht so. Ausnahmslos jeder untersuchte gestreifte &quot;Texaskrebs&quot; hat sich als  Cambarellus shufeldtii  entpuppt. 
  Cambarellus texanus  wird in Texas, USA, gefunden. Dort gibt es unter anderem im Brazos-Becken große Populationen dieses Zwergflusskrebses, er gilt nicht als bedroht. Der Brazos-Zwergkrebs bevorzugt flache Gewässer mit dichtem Bewuchs von Wasserpflanzen. Bei Trockenheit gräbt  Cambarellus texanus  Höhlen in den Untergrund. 
 
 Wasserwerte 
 
 
 
 Gesamthärte 
 5-20 °dGH 
 
 
 Karbonathärte 
 3-12 °dKH 
 
 
 pH-Wert 
 6,0-8,5 
 
 
 Temperatur 
 
 18-26 °C  (optimal sind 20-24 °C) 
 
 
 
 Leitwert 
 300-800 µS (optimal: 350-400 µS) 
 
 
 
 
 
 Unsere Tipps 
 
 
 
 für Anfänger geeignet 
 ja 
 
 
 Aquariumgröße 
 1Paar ab 25x25cm Bodenfläche, Paare/Trios/gleichgeschlechtliche Grüppchen ab 60x30cm Bodenfläche 
 
 
 Verhalten 
 friedlich 
 
 
 Schwierigkeit 
 einfach 
 
 
 
 
  
 Wichtig:  Cambarellus texanus  vermehren sich bei guten Umweltbedingungen recht gut und sollten daher nur dann in Paarhaltung oder gemischten Gruppen gehalten werden, wenn man die Jungtiere unterbringen kann. Ist dies nicht möglich, so sollte einer reinen Männer- oder Weibchen-Gruppe der Vorzug gegeben werden. Auch ein Einzeltier kann gehalten werden, Krebse sind in der Regel keine sonderlich sozial orientierten Tiere und kommen sehr gut ohne die Gesellschaft eines Artgenossen zurecht 
  Wichtig:  Das Aquarium für Zwergflusskrebse muss definitiv ausbruchssicher gestaltet werden. Die kleinen Krabbler haben einen starken Wandertrieb und quetschen sich durch verblüffend kleine Spalten. 
 
 Futter 
 
 
 
 Allgemein 
 Alle Sorten Krebsfutter und Garnelenfutter, ideal auch gelegentlich Mineralfutter und für die Proteinversorgung Frostfutter sowie gefriergetrocknetes Futter wie Mückenlarven, Daphnien, Artemia, Cyclops und so weiter,  braunes Herbstlaub  als Dauerfutter, geschältes Gemüse (sparsam), Grünfutter wie Vogelmiere, Brennnessel, Spinat, Löwenzahn etc. (sparsam) 
 
 
 Nachwuchs 
 Die Jungkrebse von  Cambarellus texanus  ernähren sich überwiegend von Detritus und  Laub  mitsamt dem darauf wachsenden  Aufwuchs . Proteine sollten in Form von Eiweißfutter oder Frostfutter geliefert werden; so hält sich der Kannibalismus bei den Jungkrebsen im Rahmen 
 
 
 
 
  Cambarellus texanus  sind Detrivoren, also Allesfresser, die sich überwiegend um Reste kümmern. Das üblicherweise im Handel erhältliche Futter für Zwergkrebse oder auch für Garnelen eignet sich gut, aber auch Laub wird gerne gefressen, ebenso wie diverses Grünfutter und auch Frostfutter. Ein gewisser Anteil von Eiweiß in der Kost ist notwendig, weil  Cambarellus -Arten auf eine höhere Zufuhr an tierischen Proteinen angewiesen sind als beispielsweise  Cherax -Arten aus Papua. Aus diesem Grund sollte immer auch etwas eiweißhaltiges gefüttert werden. Bei zu wenig Eiweiß im Futter bedienen sich die Zwerge gerne an Schnecken und auch an ihren eigenen Artgenossen. Braunes Laub nutzen die Krebse nicht nur zum Verstecken, sondern auch als Nahrung. Ein paar Blätter  braunes Herbstlaub  sind ein geeignetes Dauerfutter und auch ein passendes Startfutter für junge Krebse. Frisches Futter, also Grünfutter wie Brennnessel und Löwenzahn oder Saftfutter wie Hokkaidokürbis oder Zucchini sollte ebenfalls ab und an zwischendurch gefüttert werden. Alles, was vom Frischfutter nach einem halben Tag noch im Aquarium liegt, sollte entfernt werden, damit sich die Wasserqualität nicht verschlechtert. Wir empfehlen einen Fastentag pro Woche. 
 
 
  Zahlen, Daten, Fakten  
 
 
 
 Größe 
 Männchen ca. 2-3, Weibchen ca. 3-4 cm (ohne Scheren) 
 
 
 Alter 
 ca. 2-3 Jahre 
 
 
 Vergesellschaftung 
 Mit Fischen, die den Krebsen nicht nachstellen und die nicht bodengebunden leben, mit Garnelen, mit Schnecken - Garnelen und Schnecken können gefressen werden 
 
 
 Haltungsempfehlung 
 Grundsätzlich sind Krebse Einzelgänger und können daher auch alleine gehalten werden. Bei  Cambarellus texanus  ist aufgrund seiner Verträglichkeit in ausreichend großen, gut strukturierten Aquarien auch eine Gruppenhaltung möglich 
 
 
 
   Cambarellus texanus  lässt sich in ausreichend großen Aquarien hervorragend mit friedlichen kleinen bis mittelgroßen schnellen Fischen im Aquarium vergesellschaften. Bodenfische wie Dornaugen, Grundeln oder Welse und Zwergflusskrebse besetzen dieselben Habitate, dies kann zu Stress und auch zu Verletzungen vor allem bei den Fischen führen. Gerade bei höhlenbewohnenden Fischen kann es zu Reibereien kommen. Allerdings sind Flusskrebse zuerst einmal Charaktertiere, daher kann eine Vergesellschaftung in vielen Fällen dennoch gut funktionieren. Robuste Zwerggarnelen - vorausgesetzt, dass die Wasserwerte für die Garnelen passen - und sich gut vermehrende Schnecken sind eine gute Putztruppe im Krebsaquarium. Die kleinen Scherenritter krümeln doch ziemlich viel beim Fressen und daher ist jemand, der hinter ihnen aufräumt, ein guter Aquariengenosse. Allerdings werden Schnecken mit hoher Sicherheit gefressen. Hier entscheidet ihr euch am besten für durchsetzungsfähige Arten wie  Posthornschnecken ,  Spitzschlammschnecken,  Nöppis oder  Malaiische Turmdeckelschnecken,  die sich im Aquarium gut vermehren. 
 Im Krebsaquarium müssen Verstecke bereitgestellt werden - zahlenmäßig mehr als Krebse.  Cambarellus texanus  sitzt aber auch gerne in Wasserpflanzen. Da dieser kleine Zwergflusskrebs nicht gärtnert, kann er gut in Pflanzenaquarien gehalten werden. Struktur durch Wurzeln und Steine ist wichtig und gibt Klettermöglichkeiten. Da der Brazos-Zwergkrebs nicht gut schwimmt, ist Freiraum nicht so wichtig. Als  Bodengrund  eignet sich ein mittelgrober  Aquarienkies . Die Beleuchtung spielt für  Cambarellus texanus  nur eine untergeordnete Rolle, sie mögen es eher schummrig. Natürlich muss ein Pflanzenaquarium dennoch richtig beleuchtet werden, damit die Pflanzen ausreichend Licht bekommen. 
 
 
 
 
 
  Systematik  
 
 
 
 Familie 
 Flusskrebse - Cambaridae 
 
 
 Gattung 
  Cambarellus  
 
 
 Art 
 Texas-Zwergflusskrebs, Brazos-Zwergflusskrebs 
 
 
 
 
 
 
  Wissenschaftlicher Name  
 
 
 
  Cambarellus texanus  Albaugh and Black, 1973 
 
 
 
 
 
 
  Herkunft  
 
 
 
   
 
 
 USA: Texas 
 
 
 
 
 
  Wichtig:  Bitte setzt niemals nicht heimische Krebse in euren Gartenteich oder gar in ein natürliches Gewässer! Potentiell kann  Cambarellus texanus  als aus Nordamerika stammender Krebs die für europäische Krebse tödliche Krebspest übertragen. 
 
 Nachzucht / Vermehrung 
 
 
 
 Voraussetzungen 
 Gut eingefahrenes Aquarium mit Mulm /  Laub  
 
 
 Unterscheidung der Geschlechter 
 Bei Männchen sind das 1. und 2. Schwimmbeinpaar zu Gonopoden umgebildet, die wie ein liegendes V nach vorne zwischen die Schreitbeine ragen.&amp;nbsp; Die Weibchen haben Gonoporen (Geschlechtsöffnungen) zwischen dem 2. und 3. Schreitbeinpaar und eine Vertiefung (Annulus ventralis) zwischen dem 4. und 5. Nur Krebse in der sexuell aktiven  Form I  sind fortpflanzungsfähig. 
 
 
 Tragzeit 
 ca. 4 Wochen (u.a. temperaturabhängig) 
 
 
 Jungtierrate 
 variiert nach Weibchengröße.. ca. 10-30 Stk. 
 
 
 
 
  Cambarellus texanus  sind nicht schwer zu züchten. Passen die Bedingungen, geht die Vermehrung praktisch wie von selbst. Bei der Begattung geht das paarungsbereite Männchen der Form I durchaus etwas rabiater vor: Es nimmt das Weibchen an den Scheren und dreht es auf die Seite oder auf den Rücken. Dabei gibt das Männchen seinen Spermatophor (Spermienpaket) in den Annulus ventralis des Weibchens. Das Weibchen ist dabei nicht notwendigerweise selbst schon in der Form I. Das Auspressen der Eier beim Weibchen muss auch nicht sofort erfolgen; es kann durchaus einige Zeit (mehrere Stunden bis Tage) dauern, bis die Eier an die Schwimmbeine unter dem Hinterleib geheftet werden. 
 Die Tragedauer beträgt - abhängig von der Wassertemperatur - bei  Cambarellus texanus  plus/minus 4 Wochen. Nach dem Schlupf bleiben die Jungkrebse zunächst noch unter dem Schwanz ihrer Mutter. Sie sind zu diesem Zeitpunkt erst 2-3 mm groß. Hier häuten sie sich zur endgültigen Form als Jungkrebs. Mit der Zeit werden ihre Ausflüge immer größer und irgendwann kehren sie nicht mehr zu ihrer Mutter zurück. Dann hört auch die Fresshemmung beim Weibchen auf. 
 Ein Wurf bei  Cambarellus texanus  hat eine Stärke zwischen 10 und 30 Exemplaren. Jungkrebse wachsen stark und häuten sich oft, daher brauchen sie verhältnismäßig mehr Proteine und Mineralstoffe als ihre erwachsenen Artgenossen. Bei unzureichender Ernährung ist Kannibalismus durchaus ein Problem, ebenso wie Häutungsprobleme. 
 Willst du möglichst viele Jungkrebse durchbringen, musst du daher auf eine gute Versorgung mit Eiweiß und Mineralstoffen achten, und die Wasserhygiene durch  Wasserwechsels  musst du natürlich dann der höheren Nahrungszufuhr anpassen. 
 Ein separates Aufzuchtbecken für die Jungkrebse mit vielen Verstecken und einer dicken Laubschicht aus braunem Herbstlaub trägt sicherlich ebenfalls dazu bei, dass möglichst viele der kleinen Kneifer groß werden. 
 
 
                ]]> </content> <updated>2018-11-12T00:45:00+01:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Louisiana-Sumpfkrebs</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/louisiana-sumpfkrebs</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/louisiana-sumpfkrebs"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Der auf der EU-Verbotsliste stehende Procambarus clarkii hat als ausgesprochen farbenfroher Aquarienkrebs früher eine große Rolle in der Wirbellosenaquaristik gespielt. Die bunten Varianten zusammen mit der Robustheit der Tiere haben sie so beliebt gemacht.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Der  Procambarus clarkii  und all seine Farbformen stehen auf der sogenannten EU-Verbotsliste. Die Weitergabe und die Zucht sind seit dem 01.08.2016 in der EU verboten. Vorhandene Bestände in Privatbesitz dürfen bis zum Tod gepflegt, aber nicht mehr gehandelt oder verschenkt und auch nicht mehr vermehrt werden!  Privatleute dürfen sich keine neuen Tiere mehr anschaffen, bereits vorhandene Bestände sind so zu halten, dass kein Nachwuchs entstehen und vor allem kein Tier in die Natur entkommen kann! 
 Beschreibung 
 Die Wildform des Louisiana-Sumpfkrebs  Procambarus clarkii  ist dunkelrot bis hellrot, charakteristisch sind die leuchtend hellroten bis orangen Erhebungen auf den Scheren. Sehr reizvoll sind die unterschiedlichen Farbgebungen und Zeichnungsvarianten dieser tagaktiven Flusskrebsart, die je nach Zuchtziel von den einfarbigen (rot, weiß, orange, blau bis fast schwarz) und zwei- und dreifarbigen Varianten (rot, orange oder blau kombiniert mit weiß oder rot/blau/weiß) gehen kann. Die Farben machen jedes Tier zu einem absoluten Einzelstück und erwecken viel Interesse in der Aquarianerwelt. Besonders in Asien wird intensiv an weiteren Farbformen des Procambarus clarkii gezüchtet. 
 Da es bereits etablierte Populationen des Louisiana-Sumpfkrebses in der Natur in der EU gibt und  Procambarus clarkii  als ausgesprochen durchsetzungsfähige und invasive Art gilt, ist die Haltung, die Zucht und die Weitergabe laut der  Liste invasiver gebietsfremder Arten , Verordnung vom 13.07.2016 in Europa allerdings nicht mehr zulässig. Der Louisiana-Sumpfkrebs kommt ursprünglich aus Louisiana in den USA. Er ist einer der bedeutendsten Speisekrebse der Welt. 
 In der Natur bewohnt der  Procambarus clarkii  Sümpfe, größere Ströme und Tieflandgewässer. Der Louisiana-Sumpfkrebs ist ausgesprochen anpassungsfähig und gräbt tiefe Wohnhöhlen. So kann er lange Trockenzeiten überstehen. Die Krebse können durch ihre intensiven Grabetätigkeiten sogar die Stabilität von Dämmen beeinträchtigen. 
  Wichtig:  Auch wenn der Louisiana-Sumpfkrebs  Procambarus   clarkii  hin und wieder im Handel auch unter dem Namen &quot;Teichkrebs&quot; verkauft wurde - nicht bei uns heimische Krebse dürfen niemals in die Natur entkommen oder ausgesetzt werden! Als Krebs aus Amerika ist auch der  Procambarus clarkii  potenziell ein Träger der für unsere heimischen Krebse immer tödlich verlaufenden Krebspest. 
 
 Wasserwerte 
 
 
 
 Gesamthärte 
 bis 20 °dGH 
 
 
 Karbonathärte 
 bis 15 °dKH 
 
 
 pH-Wert 
 6,5-8,0 
 
 
 Temperatur 
 15-30 °C 
 
 
 Leitwert 
 300-800 µS (optimal: 350-400 µS) 
 
 
 
 
 
 Unsere Tipps 
 
 
 
 pflegeleicht 
 ja 
 
 
 Aquariumgröße 
 Einzelhaltung ab 60x30 cm Bodenfläche, gleichgeschlechtliche Gruppe ab 80-100x40 cm 
 
 
 Verhalten 
 relativ aggressiv 
 
 
 Schwierigkeit 
 einfach 
 
 
 
 
 Der Louisiana-Sumpfkrebs lebt auch in der Natur eher einzelgängerisch. Auch wenn die Populationsdichte der Tiere oft sehr hoch ist, brauchen sie die Gruppe nicht. Die Einzelhaltung ist daher gar kein Problem.  Wichtig:  Das Aquarium sollte ausbruchssicher abgedeckt sein.  Procambarus clarkii  ist ein überraschend geschickter Kletterer und geht gern auf Wanderschaft. Dabei kommt er auch durch erstaunlich kleine Spalten. 
 
 Futter 
 
 
 
 Allgemein 
 Geeignet sind alle Sorten Krebsfutter und Garnelenfutter, gelegentlich Mineralfutter und für die Proteinversorgung Frostfutter sowie gefriergetrocknetes Futter wie Mückenlarven, Daphnien, Artemia, Cyclops und so weiter,  braunes Herbstlaub  als Dauerfutter, geschältes Gemüse (sparsam), Grünfutter wie Vogelmiere, Brennnessel, Spinat, Löwenzahn etc. (sparsam) 
 
 
 
 
  Procambarus clarkii  ist omnivor, also ein Allesfresser. Louisiana-Sumpfkrebse sind Gelegenheitsjäger. Sie brauchen ausgewogenes Futter, sowohl pflanzliche Kost als auch Eiweiß aus tierischen Quellen, in etwa zu gleichen Teilen. Eiweißhaltiges Futter sollte mehrmals in der Woche gegeben werden. Braunes  Herbstlaub  ist ein wichtiger Bestandteil für das Krebsaquarium: In einer dünnen Schicht davon finden die Krebse neben Verstecken auch eine natürliche Dauerfutterquelle. Grünes Frischfutter wie Brennnesselblätter oder Löwenzahn (überbrüht bzw. getrocknet) werden gerne gefressen, ebenso wie verschiedene zuckerarme Gemüsesorten. Einen Tag pro Woche sollten die Krebse kein Zusatzfutter bekommen. 
 Als Gelegenheitsjäger erbeutet  Procambarus clarkii  hin und wieder kleine und auch etwas größere unvorsichtige und langsame Fische. Langflossige Fische und Fische, die die Bodenzone im Aquarium bewohnen oder dort schlafen, sind gefährdet. Größere Cichliden und andere Raubfische greifen den Sumpfkrebs besonders nach der Häutung an. In diesem Zustand ist er weich und verletzlich. Mit Zwerggarnelen lassen sich adulte  Procambarus clarkii  gut im Aquarium vergesellschaften, Jungkrebse und heranwachsende Tiere würden ihnen nachstellen. Schnecken stehen auch in der Natur auf dem Speisezettel des Sumpfkrebses und werden daher auch im Aquarium als Proteinquelle genutzt. 
 Das Aquarium für Louisiana-Sumpfkrebse braucht mehr Verstecke als Krebse, auch Möglichkeiten zum Klettern nutzen die Krebse gern. Wenn eine Gruppe gleichgeschlechtlicher Tiere gehalten wird, ist eine gute Strukturierung im Aquarium wichtig. Sie müssen sich aus dem Weg gehen können. Hinten und vorne offene Höhlen sind sinnvolle Verstecke. Als  Bodengrund  wird im Krebsaquarium gerne mittelgrober  Aquarienkies  genommen. Hier können die Sumpfkrebse ihre Wohnhöhlen anlegen. Achtung: Die Aquariendekoration muss so aufgestellt werden, dass sie nicht umfallen kann. Dazu stellt man sie idealerweise nicht auf den Kies, sondern direkt auf die Bodenplatte. Der Louisiana-Sumpfkrebs buddelt Pflanzen wahlweise aus oder zwickt sie ab, auch frisst er sie. Schwimmpflanzen und in den oberen Regionen treibende Wasserpflanzen wie Froschbiss, Muschelblumen, Hornkraut, Kanadische Wasserpest und Nixkraut überleben etwas länger als wurzelnde Pflanzen. Der Louisiana-Sumpfkrebs benötigt keine starke Beleuchtung,  Procambarus clarkii  mag es gerne etwas schattiger. 
 
 
 
 
 
  Systematik  
 
 
 
 Familie 
 Flusskrebse - Cambaridae 
 
 
 Gattung 
  Procambarus  
 
 
 Art 
 Louisana-Sumpfkrebs 
 
 
 
 
 
 
  Wissenschaftlicher Name  
 
 
 
  Procambarus clarkii  (Girard, 1852) 
 
 
 
 
 
 
  Herkunft  
 
 
 
   
 
 
 Louisiana, USA 
 
 
 
 
 
 Der mittelgroße bis große Flusskrebs  Procambarus clarkii  ist ein territorialer, eher aggressiver Krebs. Es gibt aber auch verträglichere Vertreter der farbenprächtigen und variablen Krebsart - Krebse sind schließlich immer auch Charaktertiere. Zu Kabbeleien kann es allerdings auch bei den &quot;freundlicheren&quot; Exemplaren immer einmal kommen, und dabei auch zum Verlust von Gließmaßen. Diese werden allerdings bei der nächsten Häutung wieder vollständig regeneriert. 
 
 
  Zahlen, Daten, Fakten  
 
 
 
 Größe 
 Männchen ca. 8-10, Weibchen ca. 10-12 cm (ohne Scheren) 
 
 
 Alter 
 ca. 2-3 Jahre 
 
 
 Vergesellschaftung 
 Mit Fischen, die den Krebsen nicht nachstellen und die nicht bodengebunden leben, mit Garnelen, mit sich gut vermehrenden Schnecken - Schnecken werden gefressen 
 
 
 Haltungsempfehlung 
 Grundsätzlich ist  Procambarus clarkii  ein Einzelgänger, der nicht notwendigerweise die Gesellschaft von Artgenossen braucht. Einzelhaltung ist kein Problem! 
 
 
 
 
 Vermehrung 
 
 
 
 EU-Verbotsliste 
  Procambarus clarkii  darf auf dem Gebiet der EU nicht mehr nachgezüchtet oder weitergegeben werden. 
 
 
 Unterscheidung der Geschlechter 
 Bei Männchen sind das 1. und 2. Schwimmbeinpaar zu Gonopoden umgebildet, die wie ein liegendes V nach vorne zwischen die Schreitbeine ragen.&amp;nbsp; Die Weibchen haben Gonoporen (Geschlechtsöffnungen) zwischen dem 2. und 3. Schreitbeinpaar und eine&amp;nbsp;Vertiefung (Annulus ventralis) zwischen dem 4. und 5. Nur Krebse in der sexuell aktiven  Form I  sind fortpflanzungsfähig. 
 
 
 Tragzeit 
 ca. 4-6 Wochen (u.a. temperaturabhängig) 
 
 
 Jungtierrate 
 variiert nach Weibchengröße.. ca. 150-250 Stk. 
 
 
 
 
 
 
                ]]> </content> <updated>2018-01-18T02:30:00+01:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Blauer Floridakrebs</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/blauer-floridakrebs</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/blauer-floridakrebs"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Die blaue Farbform des Procambarus alleni ist ausgesprochen schön und eignet sich für die Haltung in mittelgroßen bis großen Aquarien ausgezeichnet. Der hübsche Flusskrebs ist vermehrungsfreudig und recht robust.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 Zum  Procambarus alleni  gibt es einen  Hauptartikel  mit detaillierten Informationen zur Herkunft, zu den Haltungsbedingungen, Futterempfehlungen, zur Nachzucht und mit vielen Tipps.    Procambarus alleni   
 &amp;nbsp; 
 Die schöne, in der Aquaristik weit verbreitete und beliebte blaue Farbform des Floridakrebses ist durch einen Enzymdefekt entstanden, der die Tiere jedoch nicht weiter beeinträchtigt. Die blaue Farbe wird stabil vererbt, der Blaue Floridakrebs ist reinerbig. 
                ]]> </content> <updated>2018-01-10T00:45:00+01:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Floridakrebs</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/floridakrebs</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/floridakrebs"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Der Blaue Floridakrebs ist eine Farbform des eigentlich braunen Procambarus alleni aus dem Süden der USA. Die blaue Farbform dieses Krebses ist in der Aquaristik sehr weit verbreitet und ausgesprochen beliebt. Allens Flusskrebs ist unkompliziert zu halten und zu vermehren.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Beschreibung 
 Vom tagaktiven Floridakrebs  Procambarus alleni  gibt es zwei Farbformen: die braune (selten in der Aquaristik vertreten) und die blaue (ausgesprochen häufig in Aquarien zu finden). Dieser Flusskrebs wird mittelgroß und kommt ursprünglich aus Florida in den USA. Die blaue Färbung ist auf einen Enzymdefekt zurückzuführen, der die Tiere jedoch nicht weiter stört. 
 In seiner Heimat findet man den  Procambarus alleni  eher in stehenden bis schwach fließenden Gewässern. Bei Trockenheit gräbt sich der Floridakrebs in feuchtes Substrat wie Schlamm ein und wartet dort auf Regen. Solange die Kiemen feucht sind, kann er lange durchhalten. 
  Wichtig:  Nicht bei uns einheimische Krebse dürfen niemals in die Natur entkommen. Krebse aus Amerika können die für unsere heimischen Krebse tödlich gefährliche Krebspest übertragen und dadurch ganze Populationen vernichten! 
 
 Wasserwerte 
 
 
 
 Gesamthärte 
 bis 20 °dGH 
 
 
 Karbonathärte 
 bis 15 °dKH 
 
 
 pH-Wert 
 6,5-8,0 
 
 
 Temperatur 
 18-30 °C 
 
 
 Leitwert 
 300-800 µS (optimal: 350-400 µS) 
 
 
 
 
 
 Unsere Tipps 
 
 
 
 für Anfänger geeignet 
 ja 
 
 
 Aquariumgröße 
 Einzelhaltung ab 60x30 cm Bodenfläche, Paarhaltung ab 80x40 cm, 3-4 Tiere 100x40 cm Bodenfläche 
 
 
 Verhalten 
 relativ aggressiv 
 
 
 Schwierigkeit 
 einfach 
 
 
 
 
 Floridakrebse vermehren sich bei ordentlichen Bedingungen gut. Plant man die Zucht, sollte man zuvor abklären, ob man genügend Abnehmer für den Krebsnachwuchs hat. 
 Ist das nicht der Fall, so kann man den Floridakrebs auch sehr gut einzeln halten. Als territorialer Einzelgänger lebt er auch in der Natur alleine und trifft nur zur Paarungszeit auf Artgenossen. Es gibt auch Floridakrebse, die sich recht gut in der Gruppe halten lassen. Zu Streitigkeiten und Kämpfen kann es allerdings dann immer einmal kommen. 
  Wichtig:  Das Aquarium sollte ausbruchssicher abgedeckt sein.  Procambarus alleni  klettert gut und quetscht sich auch durch enge Spalten. 
 
 Futter 
 
 
 
 Allgemein 
 Alle Sorten Krebsfutter und Garnelenfutter, ideal auch gelegentlich Mineralfutter und für die Proteinversorgung Frostfutter sowie gefriergetrocknetes Futter wie Mückenlarven, Daphnien, Artemia, Cyclops und so weiter,  braunes Herbstlaub  als Dauerfutter, geschältes Gemüse (sparsam), Grünfutter wie Vogelmiere, Brennnessel, Spinat, Löwenzahn etc. (sparsam) 
 
 
 Nachwuchs 
 Die Jungkrebse fressen vorwiegend Detritus und  Laub  mitsamt dem darauf wachsenden  Aufwuchs . Eine Proteinzufuhr in Form von Proteinfutter oder Frostfutter ist willkommen und hilft gegen Kannibalismus 
 
 
 
 
  Procambarus alleni  ist krebstypisch ein Allesfresser und Gelegenheitsjäger. Das Futter sollte ausgewogen sein: pflanzliche Kost ist ebenso wichtig wie Eiweiß aus tierischen Quellen. Proteinhaltiges Futter kann man mehrmals pro Woche füttern, aber auch braunes  Herbstlaub  sollte im Krebsaquarium niemals fehlen. Eine dünne Laubschicht bietet insbesondere für Jungkrebse gute Verstecke und stellt eine Dauerfutterquelle dar. Grünfutter wie Brennnessel oder Löwenzahnblätter (überbrüht bzw. getrocknet) werden gerne genommen, auch verschiedenes Gemüse ist ein Leckerbissen für zwischendurch. Ein Diättag pro Woche sollte bei Krebsen eingehalten werden. 
 
 
  Zahlen, Daten, Fakten  
 
 
 
 Größe 
 Männchen ca. 8-10, Weibchen ca. 12-15 cm (ohne Scheren) 
 
 
 Alter 
 ca. 2-3 Jahre 
 
 
 Vergesellschaftung 
 Mit Fischen, die den Krebsen nicht nachstellen und die nicht bodengebunden leben, mit Garnelen, mit sich gut vermehrenden Schnecken - Schnecken werden gefressen 
 
 
 Haltungsempfehlung 
 Grundsätzlich ist  Procambarus alleni  ein Einzelgänger, der nicht notwendigerweise die Gesellschaft von Artgenossen braucht. Einzelhaltung ist kein Problem! 
 
 
 
  Procambarus alleni  ist ein Gelegenheitsjäger und fängt kleine und auch etwas größere Fische. Fische mit langen Flossen und Fische, die den Boden bewohnen oder dort schlafen, sind besonders gefährdet. Größere Raubfische wie Cichliden u.ä. dagegen werden dem Floridakrebs besonders nach der Häutung, solange er noch weich ist, gefährlich. 
 Mit Zwerggarnelen kann man adulte  Procambarus alleni  gut zusammen im Aquarium halten, die Jungkrebse stellen den Garnelen jedoch nach. Schnecken gehören zum natürlichen Nahrungsspektrum des Floridakrebses. Sie werden definitiv als Proteinquelle angesehen, geknackt und gefressen. 
 Ein Aquarium für Floridakrebse sollte Verstecke aufweisen und Klettermöglichkeiten bieten. Eine gute Struktur hilft beim friedlichen Zusammenleben - wer sich nicht sehen kann, kann sich nicht angreifen. 2 oder mehr hinten offene Höhlen sollten pro Tier vorhanden sein. 
 Mittelgrober  Aquarienkies  ist ein gut geeigneter  Bodengrund  für  Procambarus alleni . Da dieser Krebs gerne gräbt, sollte der Bodengrund so hoch sein, dass er dies auch kann. Dekoration sollte direkt auf die Bodenscheibe gestellt werden, sodass sie kippsicher steht. 
 Der Floridakrebs gärtnert, das heißt, Pflanzen werden abgezwickt und gefressen. Schwimmpflanzen wie Froschbiss oder Muschelblumen oder auch robuste, wüchsige Pflanzen wie Hornkraut, Wasserpest oder Nixkraut haben sich als etwas langlebiger gezeigt als die meisten anderen Arten. Starkes Licht braucht der Floridakrebs nicht,  Procambarus alleni  mag es gerne etwas schummrig. 
 
 
 
 
 
  Systematik  
 
 
 
 Familie 
 Flusskrebse - Cambaridae 
 
 
 Gattung 
  Procambarus  
 
 
 Art 
 Floridakrebs 
 
 
 
 
 
 
  Wissenschaftlicher Name  
 
 
 
  Procambarus alleni  (Faxon, 1884) 
 
 
 
 
 
 
  Herkunft  
 
 
 
   
 
 
 Florida, USA 
 
 
 
 
 
  Procambarus alleni  ist relativ aggressiv und territorial. Allerdings sind Krebse immer auch Charaktertiere. 
 
 Nachzucht / Vermehrung 
 
 
 
 Voraussetzungen 
 Gut eingefahrenes Aquarium mit Mulm /  Laub  
 
 
 Geschlechter- Unterscheidung 
 Bei Männchen sind das 1. und 2. Schwimmbeinpaar zu Gonopoden umgebildet, die wie ein liegendes V nach vorne zwischen die Schreitbeine ragen.&amp;nbsp; Die Weibchen haben Gonoporen (Geschlechtsöffnungen) zwischen dem 2. und 3. Schreitbeinpaar und eine&amp;nbsp;Vertiefung (Annulus ventralis) zwischen dem 4. und 5. Nur Krebse in der sexuell aktiven  Form I  sind fortpflanzungsfähig. 
 
 
 Tragzeit 
 ca. 4-6 Wochen (u.a. temperaturabhängig) 
 
 
 Jungtierrate 
 variiert nach Weibchengröße.. ca. 150-250 Stk. 
 
 
 
 
 Die Zucht des Floridakrebses  Procambarus alleni  ist einfach. Die Begattung sieht rau aus: Das paarungsfähige Männchen der Form I hält das nicht immer willige Weibchen mit den Scheren fest und dreht es um, sodass es auf dem Rücken oder auf der Seite zu liegen kommt. Das Männchen übergibt dabei sein Spermienpaket. Nach der Begattung presst das Weibchen daher meist erst nach einer Weile die Eier aus, die Samen werden im Annulus ventralis gespeichert. Nach dem Auspressen befestigt das Krebsweibchen die Eier an Fäden an seinen Schwimmbeinen unter dem Hinterleib (Pleon). Dort werden die Eier für etwa 4-6 Wochen mitgetragen, gereinigt und gepflegt, bis die fertig entwickelten Jungkrebse schlüpfen. Die Dauer der Tragzeit hängt von der Wassertemperatur ab. Die nur 3-4 mm großen Jungkrebse bleiben auch nach den Schlupf noch einige Tage unter dem Pleon der Mutter. Hier durchlaufen sie die ersten Entwicklungsstufen. Danach unternehmen sie Erkundungsgänge, suchen aber bis zu zwei Wochen lang immer wieder Schutz beim Muttertier.  Man kann bei  Procambarus alleni  in der Regel mit&amp;nbsp; 30-60 überlebenden Jungtieren pro Wurf rechnen. Die adulten Krebse und die größeren Jungkrebse stellen den kleinen nach. Unbedingt sollte man schon vor einem Zuchtversuch zuverlässige Abnehmer finden! Es kann vorkommen, dass manche Jungtiere wegen eines Mineralstoffmangels die anfangs sehr häufigen Häutungen nicht überstehen.  Wichtig : immer genügend Laub und Versteckmöglichkeiten anbieten. 
 
 
 &amp;nbsp; 
 Farbvarianten und Zuchtformen 
 
 
     
 Blaue Form von  P. alleni  
 
 
                ]]> </content> <updated>2018-01-09T02:00:00+01:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Shufeldts Zwergkrebs</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/shufeldts-zwergkrebs</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/shufeldts-zwergkrebs"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Cambarellus shufeldtii ist ein unglaublich weit in der Aquaristik verbreiteter und vergleichsweise verträglicher kleiner Krebs. Er eignet sich auch für Gesellschaftsbecken mit friedlichen Fischen und kann sogar in einer kleinen Gruppe von Artgenossen gehalten werden.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Beschreibung 
 Der interessant aussehende tagaktive  Cambarellus shufeldtii , auch Shufeldts Zwergflusskrebs genannt, eignet sich gut für kleine bis mittelgroße Aquarien. Der verhältnismäßig friedliche  Cambarellus shuffeldtii  läßt sich sehr gut in einer Gruppe halten - ein idealer Anfängerkrebs. 
 Farblich können sich diese Krebse stark unterscheiden. Man teilt sie in naturfarben (Ocker/braun gesprenkelt), gestreift (längst blau/grau dunkel gestreift) und &quot;Alabama&quot; (dunkel graublaue/schwarze Grundfärbung mit kleinem Sternchenmuster) ein. Letztere sind zum Teil immer noch als  Cambarellus  sp .  &quot;Alabama&quot; unterwegs, die Tiere wurden jedoch eindeutig als  Cambarellus shufeldtii  identifiziert. 
  Cambarellus shufeldtii  ist in den Südstaaten der USA sehr weit verbreitet. Es gibt Populationen in Texas, Louisiana, Mississippi, Alabama, Kentucky, Arkansas, Tennessee, Missouri und Illinois. Dort lebt der Zwergflusskrebs in flachen, teils sumpfigen, mit Wasserpflanzen bewachsenen Gewässern, oft in Falllaub. Bei Trockenheit kann  Cambarellus shufeldtii  auch längere Zeit in feuchtem Schlamm überleben, bis sich die Tümpel nach einem Regen wieder füllen. 
 
 Wasserwerte 
 
 
 
 Gesamthärte 
 5-20 °dGH 
 
 
 Karbonathärte 
 3-12 °dKH 
 
 
 pH-Wert 
 6,0-8,5 
 
 
 Temperatur 
 18-26 °C 
 
 
 Leitwert 
 
 300-800 µS (optimal: 350-400 µS) 
 
 
 
 
 
 
 Unsere Tipps 
 
 
 
 für Anfänger geeignet 
 ja 
 
 
 Aquariumgröße 
 1Paar ab 25x25cm Bodenfläche, Paare/Trios/gleichgeschlechtliche Grüppchen ab 60x30cm Bodenfläche 
 
 
 Verhalten 
 friedlich 
 
 
 Schwierigkeit 
 einfach 
 
 
 
 
 Wichtig:  Cambarellus shufeldtii  vermehren sich gut, wenn die Bedingungen für die Tiere passen. Ein Paar oder eine gemischtgeschlechtliche Gruppe sollte nur dann gehalten werden, wenn die Jungtiere gut untergebracht werden können. 
 Wenn nicht, ist eine eingeschlechtliche Gruppe oder die Haltung eines Einzeltiers zu bevorzugen. Krebse sind grundsätzlich Einzelgänger und brauchen nicht unbedingt Artgenossen zur Gesellschaft. 
  Wichtig:  Das Aquarium für Zwergflusskrebse muss ausbruchsicher sein. Die kleinen Scherenritter gehen gerne auf Wanderung und passen auch durch kleine Spalten. 
 
 Futter 
 
 
 
 Allgemein 
 Alle Sorten Krebsfutter und Garnelenfutter, ideal auch gelegentlich Mineralfutter und für die Proteinversorgung Frostfutter sowie gefriergetrocknetes Futter wie Mückenlarven, Daphnien, Artemia, Cyclops und so weiter,  braunes Herbstlaub  als Dauerfutter, geschältes Gemüse (sparsam), Grünfutter wie Vogelmiere, Brennnessel, Spinat, Löwenzahn etc. (sparsam) 
 
 
 Nachwuchs 
 Die Jungkrebse fressen vorwiegend Detritus und  Laub  mitsamt dem darauf wachsenden  Aufwuchs . Eine Proteinzufuhr in Form von Proteinfutter oder Frostfutter ist willkommen und hilft gegen Kannibalismus 
 
 
 
 
  Cambarellus shufeldtii  sind Allesfresser. Handelsübliches Krebsfutter oder Garnelenfutter eignet sich für sie. Zwergflusskrebse brauchen mehr tierische Proteine als beispielsweise Cherax-Arten, daher sollte man auf einen gewissen Proteinanteil im Futter achten. Bei Proteinmangel bedienen sich die Krebsen gerne an Artgenossen. In der Natur findet man viele Cambarellus-Arten in Laubansammlungen am Gewässergrund. 
 Laub wird nicht nur zum Verstecken, sondern auch als Nahrung genutzt. Ein paar Blätter  braunes Herbstlaub  sollten daher als Dauerfutter und als gutes Startfutter für Jungkrebse immer im Aquarium liegen. Grünfutter wie Brennnessel oder Saftfutter wie Gemüse ist ebenfalls für zwischendurch geeignet. Hiervon bitte nur so viel füttern, wie innerhalb eines halben Tages gefuttert wird, die Reste danach aus dem Aquarium nehmen. Ein Fastentag pro Woche ist&amp;nbsp; gesundheitsfördernd. 
 
 
  Zahlen, Daten, Fakten  
 
 
 
 Größe 
 Männchen ca. 2-3, Weibchen ca. 3-4 cm (ohne Scheren) 
 
 
 Alter 
 ca. 2-3 Jahre 
 
 
 Vergesellschaftung 
 Mit Fischen, die den Krebsen nicht nachstellen und die nicht bodengebunden leben, mit Garnelen, mit Schnecken - Garnelen und Schnecken können gefressen werden 
 
 
 Haltungsempfehlung 
 Grundsätzlich sind Krebse Einzelgänger und können daher auch alleine gehalten werden. Bei  Cambarellus shufeldtii  ist aufgrund seiner Verträglichkeit in ausreichend großen, gut strukturierten Aquarien auch eine Gruppenhaltung möglich 
 
 
 
   Cambarellus shufeldtii  kann man gut mit friedlichen kleinen bis mittelgroßen Fischen halten. Bodenfische wie Grundeln oder Welse und Zwergflusskrebse können Stress miteinander bekommen, vor allem mit Welsen, die dieselben Höhlen für sich beanspruchen wie die Krebse. Da Flusskrebse Charaktertiere sind, kann diese Vergesellschaftung in vielen Fällen auch gut gehen. 
 Andere Wirbellose wie Zwerggarnelen (wenn die Wasserwerte für die Garnelen geeignet sind) und Schnecken passen gut in ein Aquarium mit Shufeldts Zwergflusskrebs, auch wenn insbesondere Schnecken mit Sicherheit gefressen werden. Hier sollte man Arten wählen, die sich im Aquarium gut vermehren. 
 Im Flusskrebsaquarium müssen mehr Verstecke als Krebse vorhanden sein (mindestens 2 pro Krebs) und Struktur durch Wurzeln o. ä., sodass die Krebse Deckung finden.  Cambarellus shufeldtii  ist kein Schwimmer, Klettermöglichkeiten sind daher wichtiger als Freiwasser. 
 Als  Bodengrund  ist mittelgrober  Aquarienkies  geeignet. Ein Aquarium mit  Cambarellus shufeldtii  braucht nicht unbedingt Aquarienpflanzen. Dieser Zwergflusskrebs geht kaum an das Grün und passt daher auch in ein gut bepflanzten Becken. 
 Das Licht spielt für die Haltung von  Cambarellus shufeldtii  keine wichtige Rolle. Die Krebse mögen es allerdings nicht ganz so hell. 
 
 
 
 
 
  Systematik  
 
 
 
 Familie 
 Flusskrebse - Cambaridae 
 
 
 Gattung 
  Cambarellus  
 
 
 Art 
 Shufeldts Zwergflusskrebs 
 
 
 
 
 
 
  Wissenschaftlicher Name  
 
 
 
  Cambarellus shufeldtii  Faxon, 1884 
 
 
 
 
 
 
  Herkunft  
 
 
 
   
 
 
 USA: Texas, Louisiana, Mississippi, Alabama, Kentucky, Arkansas, Tennessee, Missouri und Illinois 
 
 
 
 
 
  Wichtig:  Keine nicht bei uns heimischen Krebse in den Gartenteich oder gar in natürliche Gewässer setzen! Diese Krebse können heimische Arten verdrängen und ihre Populationen durch die Übertragung gefährlicher Krankheiten wie der Krebspest schwer schädigen. Diese Schäden sind kaum wieder gutzumachen! 
 
 Nachzucht / Vermehrung 
 
 
 
 Voraussetzungen 
 Gut eingefahrenes Aquarium mit Mulm /  Laub  
 
 
 Geschlechter- Unterscheidung 
 Bei Männchen sind das 1. und 2. Schwimmbeinpaar zu Gonopoden umgebildet, die wie ein liegendes V nach vorne zwischen die Schreitbeine ragen.&amp;nbsp; Die Weibchen haben Gonoporen (Geschlechtsöffnungen) zwischen dem 2. und 3. Schreitbeinpaar und eine&amp;nbsp;Vertiefung (Annulus ventralis) zwischen dem 4. und 5. Nur Krebse in der sexuell aktiven  Form I  sind fortpflanzungsfähig. 
 
 
 Tragzeit 
 ca. 4 Wochen (u.a. temperaturabhängig) 
 
 
 Jungtierrate 
 variiert nach Weibchengröße.. ca. 10-30 Stk. 
 
 
 
 
  Cambarellus shufeldtii  ist ziemlich einfach zu züchten. Bei guten Bedingungen vermehren sich die Tiere praktisch von selbst. Bei der Begattung geht das sexuell aktive Männchen der Form I rabiat vor: Es packt das Weibchen an den Scheren und dreht es auf den Rücken. Dabei übergibt das Männchen seinen Spermatophor (Spermienpaket). Das Weibchen presst die Eier nicht unbedingt sofort nach der Begattung aus, sondern speichert den Samen zunächst im Annulus ventralis. 
 Die Tragezeit beträgt in Abhängigkeit von der Wassertemperatur bei  Cambarellus shufeldtii  ungefähr 4 Wochen. Wenn die Jungkrebse geschlüpft sind, bleiben die nur 2-3 mm kleinen Krebsbabys noch ein paar Tage unter dem Schwanz der Mutter und durchlaufen die letzten Entwicklungsstadien. Danach begeben sie sich auf immer größere Erkundungstouren. 
 Ein Wurf bei  Cambarellus shufeldtii  bringt zwischen 10 und 30 Jungtiere hervor. Ihr erhöhter Bedarf an Proteinen und Mineralien führt zum einen zu Kannibalismus und zum anderen bei einem Mineralmangel zu Häutungsschwierigkeiten und dadurch oft auch zum Tod. Will man den Anteil der überlebenden Jungtiere optimieren, sollte man also auf eine ausreichende Eiweiß- und Mineralstoffzufuhr achten. Entsprechend müssen der Umfang und die Häufigkeit des  Wasserwechsels  nach oben angepasst werden. 
 Da auch die Alttiere den Jungkrebsen nachstellen können, sind die Kleinen in einem separaten Aufzuchtbecken sicherlich am besten aufgehoben. Hier sollte man ihnen beispielsweise mit Sinterglasröllchen (z.B. Siporax) und natürlich mit einer ordentlichen Laubschicht Verstecke zur Verfügung stellen. 
 
 
                ]]> </content> <updated>2018-01-08T01:45:00+01:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Cambarellus patzcuarensis &quot;Schoko&quot;</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/cambarellus-patzcuarensis-schoko</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/cambarellus-patzcuarensis-schoko"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Die schokoladenfarbene Variante des Cambarellus patzcuarensis ist in der Aquaristik nicht so weit verbreitet wie der orangefarbene CPO, sie ist aber unbestreitbar sehr hübsch und ebenfalls nicht schwierig zu halten und zu züchten.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 Zum   Cambarellus patzcuarensis   gibt es einen  Hauptartikel  mit detaillierten Informationen zur Herkunft, zu Haltungsbedingungen, Futterempfehlungen, Nachzucht und unseren Tipps.   Cambarellus patzcuarensis  
 &amp;nbsp; 
 Die Wildform des schokoladenbraunen Zwergflusskrebses Cambarellus patzcuarensis &quot;Schoko&quot; stammt aus Mexiko, wo sie im Lago de Pátzcuaro und seinen Zuflüssen endemisch vorkommt. 
 Neben der schokoladenbraunen Farbform gibt es vom  Cambarellus patzcuarensis  auch eine  orangefarbene Variante.  
                ]]> </content> <updated>2018-01-03T14:15:00+01:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Cambarellus patzcuarensis &quot;orange&quot; - CPO</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/cambarellus-patzcuarensis-orange-cpo</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/cambarellus-patzcuarensis-orange-cpo"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Der orangefarbene gestreifte oder marmoriert gemusterte CPO ist der wohl bekannteste Vertreter des Cambarellus patzcuarensis aus Mexiko in der Aquaristik. Der kleine Krebs ist vergleichweise einfach zu züchten und zu halten und fasziniert mit seinem Verhalten und natürlich sei...
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 Zum   Cambarellus patzcuarensis   gibt es einen  Hauptartikel  mit detaillierten Informationen zur Herkunft, zu Haltungsbedingungen, Futterempfehlungen, Nachzucht und unseren Tipps.   Cambarellus patzcuarensis  
 &amp;nbsp; 
 Die Wildform des orangenen Zwergflusskrebses, wie der Cambarellus patzcuarensis &quot;orange&quot; oder kurz CPO auch oft auch genannt wird, kommt ursprünglich aus dem Lago de Pátzcuaro in Mexiko. 
 Die orangefarbene Farbmorphe wurde von dem holländischen Züchter Juan Carlos Merino aus der Wildform gezüchtet. Neben der orangefarbenen Form gibt es auch eine  schokoladenfarbene Variante  
 Der CPO gilt als etwas aggressiver und weniger verträglich als die anderen Farbmorphen, insbesondere die Männchen sind hier echte Charaktertiere. 
                ]]> </content> <updated>2018-01-03T08:00:00+01:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Cambarellus patzcuarensis</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/cambarellus-patzcuarensis</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/cambarellus-patzcuarensis"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Der CPO ist zwar die beliebteste Farbform des Gestreiften Zwergkrebses aus Mexiko, aber der Cambarellus patzcuarensis kann auch noch weitere Farben haben. Die braune Naturform kommt aus dem Patzcuaro-See. In der Aquaristik ist er nicht so weit verbreitet wie die orangene und d...
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Beschreibung 
 Die Naturform des Gestreiften Zwergflusskrebs  Cambarellus patzcuarensis  aus dem mexikanischen Patzcuaro-See in der Provinz Michoacán ist bräunlich gemustert. Der Name &quot;Gestreifter Zwergkrebs&quot; ist etwas irreführend - neben Tieren mit Streifenmuster auf dem Hinterleib kommen auch  Cambarellus patzcuarensis  mit Marmormuster vor. Erstmals wurde der Gestreifte Zwergflusskrebs von Brian Kabbes aus Holland importiert. 
 Der tagaktive  Cambarellus patzcuarensis  ist ein relativ aggressiver Krebs, vor allem die orange Farbform ist als recht territorial und durchsetzungsfähig bekannt. Dabei muss man jedoch beachten, dass Krebse Charaktertiere sind, der sich ganz verschieden ausprägen kann.  Cambarellus patzcuarensis  lebt endemisch im Patzcuaro-See und seinen Zuflüssen. 
 Der  pH-Wert  des Wassers in der Heimat des  Cambarellus patzcuarensis  liegt bei 8,5 bis 9, die  Gesamthärte  des Seewassers schwankt je nach Regenwasserzufuhr zwischen 12,5 und 18. Der Pátzcuarosee liegt in einem erloschenen Vulkankrater auf knapp 2000 m Höhe. Die Wassertemperaturen variieren von 15 °C bis 25 °C, wobei sich die Zwergkrebse eher in den flachen Wasserteilen in der Vegetation im Randbereich aufhalten, wo das Wasser eher wärmer ist. Hier leben die Tiere in Laubansammlungen und im Schlamm. 
  Wichtig:  Nicht heimische Krebse dürfen keinesfalls in die Natur gelangen. Sie können für unsere heimischen Krebse hochgefährliche Krankheiten wie die Krebspest übertragen und dadurch einen Schaden anrichten, der nicht wieder gutzumachen ist! 
 
 Wasserwerte 
 
 
 
 Gesamthärte 
 bis 20 °dGH 
 
 
 Karbonathärte 
 bis 15 °dKH 
 
 
 pH-Wert 
 7,0-9,0 
 
 
 Temperatur 
 15-28 °C 
 
 
 Leitwert 
 300-800 µS (optimal: 350-400 µS) 
 
 
 
 
 
 Unsere Tipps 
 
 
 
 für Anfänger geeignet 
 ja 
 
 
 Aquariumgröße 
 Einzelhaltung ab 30x30 cm Bodenfläche, Paar-/Triohaltung ab 60x30 cm 
 
 
 Verhalten 
 relativ aggressiv 
 
 
 Schwierigkeit 
 einfach 
 
 
 
 
 Die Gestreiften Zwergflusskrebse können sich gut vermehren, wenn die Bedingungen für sie passen. Da die Altkrebse den Jungtieren nachstellen, ist ein Aufzuchtbecken ratsam. Sind im Aufzuchtbecken genügend Verstecke vorhanden, ist die Überlebensrate des Nachwuchses relativ hoch. 
 Auch sind insbesondere die  Cambarellus patzcuarensis  var. Orange (auch CPO genannt) aggressiver untereinander als die anderen Farbformen. Speziell vom CPO sollte man daher nie zu viele Tiere in einem Becken halten und immer gut mit Wurzeln und Steinen, Höhlen und anderen Verstecken strukturieren. 
  Wichtig:  Das Aquarium sollte abgedeckt und absolut ausbruchssicher sein.  Cambarellus patzcuarensis  geht von Natur aus gerne auf Wanderschaft und passt durch sehr enge Ritzen. 
 
 Futter 
 
 
 
 Allgemein 
 Alle Sorten Krebsfutter und Garnelenfutter, ideal auch gelegentlich Mineralfutter und für die Proteinversorgung Frostfutter sowie gefriergetrocknetes Futter wie Mückenlarven, Daphnien, Artemia, Cyclops und so weiter,  braunes Herbstlaub  als Dauerfutter, geschältes Gemüse (sparsam), Grünfutter wie Vogelmiere, Brennnessel, Spinat, Löwenzahn etc. (sparsam) 
 
 
 Nachwuchs 
 Die Jungkrebse fressen vorwiegend Detritus und  Laub  mitsamt dem darauf wachsenden  Aufwuchs . Eine Proteinzufuhr in Form von Proteinfutter oder Frostfutter ist willkommen und hilft gegen Kannibalismus 
 
 
 
 
  Cambarellus patzcuarensis  ist ein typischer Allesfresser. Wichtig ist neben einem Anteil pflanzlicher Kost aber auch Eiweiß aus tierischen Quellen. Ein proteinhaltiges Futter sollte deshalb mehrmals in der Woche gegeben werden.  Braunes Herbstlaub  im Krebsaquarium ist ein Muss. 
 Eine dünne Schicht Laub bietet Verstecke, besonders für die Jungtiere, und Futter. Auch Brennnesselblätter (überbrüht oder getrocknet) werden gerne gefuttert, Gemüse ist ein gutes Leckerchen für zwischendurch. Ein Diättag pro Woche schadet Krebsen nicht, im Gegenteil. 
 
 
  Zahlen, Daten, Fakten  
 
 
 
 Größe 
 Männchen ca. 3-4, Weibchen ca. 4-5 cm (ohne Scheren) 
 
 
 Alter 
 ca. 2-3 Jahre 
 
 
 Vergesellschaftung 
 Mit Fischen, die den Krebsen nicht nachstellen und die nicht bodengebunden leben, mit Garnelen, mit Schnecken - Garnelen und Schnecken können gefressen werden 
 
 
 Haltungsempfehlung 
 Grundsätzlich ist  Cambarellus patzcuarensis  ein Einzelgänger, der nicht notwendigerweise die Gesellschaft von Artgenossen braucht. Einzelhaltung ist kein Problem! 
 
 
 
  Cambarellus patzcuarensis  kann man mit friedlichen Fischen vergesellschaften, die keine langen Flossen haben und die nicht den Boden bewohnen oder dort schlafen. Bodenfische werden von den Krebsen gerne verletzt und im schlimmsten Fall sogar gefressen. Mit Zwerggarnelen lässt sich der  Cambarellus patzcuarensis  gut zusammen im Aquarium halten, allerdings kann es vorkommen, dass Einzeltiere gefressen werden. Schnecken gehören zu seinem natürlichen Nahrungsspektrum und werden definitiv gefressen. 
 Das Aquarium für diese Zwergflusskrebse braucht viele Verstecke und Möglichkeiten, dass sich die Bewohner optisch zurückziehen können. Wichtig sind Höhlenverstecke (2 oder mehr pro Tier) und Äste/Wurzeln, die die Aufsitzmöglichkeiten und Klettermöglichkeiten vergrößern. Der  Bodengrund  sollte aus mittelgrobem  Aquarienkies  bestehen. In den Zwischenräumen können die Krebse sich mit der Futtersuche beschäftigen. Das Aquarium muss nicht zwingend bepflanzt sein, jedoch betätigt sich der Gestreifte Zwergkrebs nicht sonderlich gärtnerisch und kann daher auch in einem bepflanzten Aquarium gut gehalten werden. Starkes Licht wird für die Zwergflusskrebse nicht benötigt,  Cambarellus patzcuarensis  mag es lieber etwas dunkler. 
 
 
 
 
 
  Systematik  
 
 
 
 Familie 
 Flusskrebse - Cambaridae 
 
 
 Gattung 
  Cambarellus  
 
 
 Art 
 Gestreifter Zwergflusskrebs 
 
 
 
 
 
 
  Wissenschaftlicher Name  
 
 
 
  Cambarellus patzcuarensis  (Villalobos, 1943) 
 
 
 
 
 
 
  Herkunft  
 
 
 
   
 
 
 Lago de Pátzcuaro, Michoacán, Mexiko 
 
 
 
 
 
 
 Nachzucht / Vermehrung 
 
 
 
 Voraussetzungen 
 Gut eingefahrenes Aquarium mit Mulm /  Laub  
 
 
 Geschlechter- Unterscheidung 
 Bei Männchen sind das 1. und 2. Schwimmbeinpaar zu Gonopoden umgebildet, die wie ein liegendes V nach vorne zwischen die Schreitbeine ragen.&amp;nbsp; Die Weibchen haben Gonoporen (Geschlechtsöffnungen) zwischen dem 2. und 3. Schreitbeinpaar und eine&amp;nbsp;Vertiefung (Annulus ventralis) zwischen dem 4. und 5. Nur Krebse in der sexuell aktiven  Form I  sind fortpflanzungsfähig. 
 
 
 Tragzeit 
 ca. 4 Wochen (u.a. temperaturabhängig) 
 
 
 Jungtierrate 
 variiert nach Weibchengröße.. ca. 30-60 Stk. 
 
 
 
 
 Die Zucht des Gestreiften Zwergflusskrebses  Cambarellus patzcuarensis  ist nicht schwierig. Bei der Begattung geht es rabiat zu: Das Männchen packt das nicht immer willig mitmachende Weibchen bei den Scheren und dreht es auf den Rücken. Während der Umklammerung platziert das Männchen sein Spermienpaket. Das Weibchen kann die Spermien im Annulus ventralis speichern. Es kann etwas dauern, bis es die Eier (bis zu 60 Stück) unter den Hinterleib packt. Die Eier werden für etwa 4 Wochen umhergetragen und gepflegt, bis die Babykrebse schlüpfen. Die exakte Dauer der Tragzeit hängt von der Wassertemperatur ab. 
 Nach dem Schlupf bleiben die 2-3 mm langen Jungkrebse noch einige Tage unter dem Hinterleib ihrer Mutter. Hier durchlaufen sie die ersten Häutungen. Sind sie fertig entwickelt, gehen sie immer mal wieder auf Erkundungsgänge, kehren aber bis zu zwei Wochen lang immer wieder zum Muttertier zurück und suchen dort Schutz. Man kann bei  Cambarellus patzcuarensis  mit durchschnittlich 30-40 Jungtieren pro Wurf rechnen. 
 Die Alttiere stellen den Jungkrebsen aktiv nach, ein eigenes Aufzuchtbecken ist sinnvoll, wenn man mehr als nur den Populationserhalt möchte. Die Jungkrebse haben einen hohen Bedarf an Proteinen und Mineralien und decken diesen gerne auch durch Artgenossen - sie sind recht kannibalisch und brauchen viele Verstecke, eine Laubschicht und Ausweichmöglichkeiten. Es kann vorkommen, dass einzelne Jungtiere aufgrund eines Mineralstoffmangels die anfangs sehr häufigen Häutungen nicht überleben. Im Aufzuchtbecken sollte man in dieser Zeit vermehrt füttern und eine gute Wasserhygiene durch häufige  Wasserwechsel  einhalten. 
 
 
 &amp;nbsp; 
 Farbvarianten und Zuchtformen 
 
 
     
  Cambarellus patzcuarensis  &quot;orange&quot; - CPO 
 Orangene Farbform des  Cambarellus patzcuarensis  
 mehr lesen  
 
     
  Cambarellus patzcuarensis  &quot;Schoko&quot; 
 Schokoladenbraune Variante des  Cambarellus patzcuarensis  
 mehr lesen  
 
                ]]> </content> <updated>2018-01-03T02:45:00+01:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Vasquez-Zwergkrebs</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/vasquez-zwergkrebs</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/vasquez-zwergkrebs"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Procambarus vasquezae ist ein idealer Flusskrebs für mittelgroße bis große Aquarien, der für einen Krebs sehr verträglich ist und mit seinen großen Scheren sehr eindrucksvoll aussieht. Seine Haltung ist nicht sonderlich schwierig, und auch die Nachzucht gestaltet sich relativ ...
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Beschreibung 
 Der tagaktive  Procambarus vasquezae  ist relativ pflegeleicht, ein vergleichsweise sehr sozialer Flusskrebs und kann daher auch in größeren Gruppen gehalten werden. Er ist auch vom Körperbau her sehr interessant. Besonders reizvoll ist neben dem Körperbau auch die unterschiedliche Farbgebung/ Zeichnung, die von sandfarben bis blau-grau reichen kann. 
 In der Natur findet man  Procambarus vasquezae  im See &quot;Laguna de Catemaco&quot; im mexikanischen Staat Veracruz. Dort ist der Krebs endemisch, kommt also nur an dieser Stelle vor. In der Laguna schwanken die Wassertemperaturen jahreszeitlich bedingt von 18 bis 26 °C.  Procambarus vasquezae  lebt vorwiegend in der relativ kühlen, schlammigen Zone am Gewässerboden. Man findet ihn bis zu einer Gewässertiefe von 2 Metern. 
 
 Wasserwerte 
 
 
 
 Gesamthärte 
 bis 20 °dGH 
 
 
 Karbonathärte 
 bis 15 °dKH 
 
 
 pH-Wert 
 6,0-8,0 
 
 
 Temperatur 
 15-28 °C (optimal: 20-24 °C) 
 
 
 Leitwert 
 300-800 µS (optimal: 350-400 µS) 
 
 
 
 
 
 Unsere Tipps 
 
 
 
 für Anfänger geeignet 
 ja 
 
 
 Aquariumgröße 
 Einzelhaltung ab 30x30 cm Bodenfläche, Paar-/Triohaltung ab 60x30 cm Bodenfläche, Gruppenhaltung (5 oder mehr Tiere) ab 80 cm Kantenlänge 
 
 
 Verhalten 
 vergleichsweise friedlich 
 
 
 Schwierigkeit 
 einfach 
 
 
 
 
 Bei den hier genannten Haltungsempfehlungen (Beckengrößen) ist zu beachten, dass die Tiere sich sehr gut vermehren können und eine Haltung von Paaren nur zu empfehlen ist, wenn man weiß, wohin mit dem Nachwuchs. Ansonsten empfiehlt sich, bei einer Gruppenhaltung nur Tiere eines Geschlechtes einzusetzen, das reduziert auch das mögliche Stresspotenzial der Gruppe. 
  Wichtig:  Das Aquarium sollte ausbruchsicher sein, da Flusskrebse auch gern mal auf eine kleine Wanderung gehen und durch sehr kleine Ritzen passen. 
 
 Futter 
 
 
 
 Allgemein 
 Alle Sorten Krebsfutter und Garnelenfutter, ideal auch gelegentlich Mineralfutter und für die Proteinversorgung Frostfutter sowie gefriergetrocknetes Futter wie Mückenlarven, Daphnien, Artemia, Cyclops und so weiter,  braunes Herbstlaub  als Dauerfutter, geschältes Gemüse (sparsam), Grünfutter wie Vogelmiere, Brennnessel, Spinat, Löwenzahn etc. (sparsam) 
 
 
 Nachwuchs 
 Die Jungkrebse fressen vorwiegend Detritus und  Laub  mitsamt dem darauf wachsenden  Aufwuchs . Eine Proteinzufuhr in Form von Proteinfutter oder Frostfutter ist willkommen und hilft gegen Kannibalismus 
 
 
 
 
 Vasquez-Krebse fressen fast alles. Gefüttert werden sie mit normalem Krebs-/Garnelenfutter. Sie brauchen aber auch tierische Proteine, deshalb sollte auch ein Futter mit einem hohen Proteinanteil verwendet werden. Es empfiehlt sich, immer braunes  Herbstlaub  (Buche, Eiche, Walnuss, Haselnuss) im Aquarium zu haben. 
 Das Laub ist nebenbei eine gute Versteckmöglichkeit und bietet besonders Jungtieren ein gutes Startfutter. Das Füttern mit überbrühten Brennnesselblättern oder Gemüse ist auch möglich. Eine Eintagesdiät schadet den Krebsen nicht, ein Fastentag pro Woche wird empfohlen. 
 
 
  Zahlen, Daten, Fakten  
 
 
 
 Größe 
 Männchen ca. 4-5, Weibchen ca. 4-6 cm (ohne Scheren) 
 
 
 Alter 
 ca. 2-3 Jahre 
 
 
 Vergesellschaftung 
 Mit Fischen, die den Krebsen nicht nachstellen und die nicht bodengebunden leben, mit Garnelen, mit Schnecken - Garnelen und Schnecken können gefressen werden 
 
 
 Haltungsempfehlung 
 Grundsätzlich sind Krebse Einzelgänger und können daher auch alleine gehalten werden. Bei  Procambarus vasquezae  ist aufgrund seiner Verträglichkeit in ausreichend großen, gut strukturierten Aquarien auch eine Gruppenhaltung möglich 
 
 
 
   Procambarus vasquezae  lässt sich zusammen mit friedlichen, eher kleinen Fischen halten, vorausgesetzt, diese bewohnen nicht dieselbe Region. Welse, Grundeln und andere Bodenfische und die Krebse bekommen früher oder später Ärger miteinander. Mit Zwerggarnelen oder Schnecken kann man sie ebenfalls gut zusammen im Aquarium halten, allerdings passen diese Tiere auch in den Speiseplan dieses mexikanischen Flusskrebses und sie werden vereinzelt daher gefressen. 
 Im Aquarium ist für diese Flusskrebse wichtig, dass es viele Verstecke und auch Möglichkeiten gibt, dass sie sich optisch aus dem Weg gehen können. Anzuraten sind Verstecke in Form von Höhlen (2 pro Tier) oder Äste/Wurzeln, um die Ausweichflächen/Klettermöglichkeiten zu erweitern. 
 Der  Bodengrund  kann mittelgrober  Aquarienkies  sein, da sind die Krebse ständig beschäftigt, Futter in den Zwischenräumen zu suchen. Pflanzen werden nicht unbedingt benötigt, bei der Auswahl auf härtere Arten zurückgreifen, da die Krebse sich hin und wieder mal an Pflanzen vergreifen. Die Beleuchtung ist für  Procambarus vasquezae  zweitrangig, sie mögen es lieber etwas schummriger. 
 
 
 
 
 
  Systematik  
 
 
 
 Familie 
 Flusskrebse - Cambaridae 
 
 
 Gattung 
  Procambarus  
 
 
 Art 
 Vasquez&#039; Flusskrebs, Veracruz-Flusskrebs 
 
 
 
 
 
 
  Wissenschaftlicher Name  
 
 
 
  Procambarus vasquezae  (Villalobos, 1954) 
 
 
 
 
 
 
  Herkunft  
 
 
 
   
 
 
 Laguna de Catemaco, Veracruz, Mexiko 
 
 
 
 
 
  Wichtig:  Nicht bei uns heimische Krebse dürfen nicht in den Gartenteich oder in andere Gewässer gesetzt werden. Sie können unsere heimischen Arten verdrängen, gefährliche Krankheiten wie die Krebspest übertragen und Schäden anrichten, die nicht wieder gut gemacht werden können! 
 
 Nachzucht / Vermehrung 
 
 
 
 Voraussetzungen 
 Gut eingefahrenes Aquarium mit Mulm /  Laub  
 
 
 Geschlechter- Unterscheidung 
 Bei Männchen sind das 1. und 2. Schwimmbeinpaar zu Gonopoden umgebildet, die wie ein liegendes V nach vorne zwischen die Schreitbeine ragen.&amp;nbsp; Die Weibchen haben Gonoporen (Geschlechtsöffnungen) zwischen dem 2. und 3. Schreitbeinpaar und eine&amp;nbsp;Vertiefung (Annulus ventralis) zwischen dem 4. und 5. Nur Krebse in der sexuell aktiven  Form I  sind fortpflanzungsfähig. 
 
 
 Tragzeit 
 ca. 4 Wochen (u.a. temperaturabhängig) 
 
 
 Jungtierrate 
 variiert nach Weibchengröße.. ca. 30-40 Stk. 
 
 
 
 
 Die Nachzucht von  Procambarus vasquezae  ist recht einfach, die Tiere vermehren sich bei guter Pflege und ausreichend Platz von selbst. Der eigentliche Akt der Begattung sieht rabiat aus, da das sexuell aktive Männchen der Form I das Weibchen bei den Scheren packt und auf den Rücken dreht. Während er sie festhält, übergibt er das Spermienpaket. Nach der Begattung kann es einige Zeit dauern, bis ein Weibchen Eier (bis zu 40 Stück) unter ihren Hinterleib packt, wenn es dann aber soweit ist, trägt sie diese für ungefähr 4 Wochen mit sich umher, bis die kleinen Krebse schlüpfen. Die Dauer der Tragzeit hängt stark von der Wassertemperatur ab. Eine Paarung kann auch mit einem Weibchen der Form II stattfinden, da dieses in der Lage ist, Samen zu speichern. 
 Nach dem Schlupf bleiben die Kleinen (2-3 mm) noch 2-3 Tage bei der Mutter, bis sie fertig entwickelt sind, und begeben sich dann auf Erkundung in die Weiten des Aquariums. Sie kehren aber bis zu 14 Tage lang immer wieder zu ihrer Mutter zurück und suchen bei ihr Schutz. 
 Man kann bei  Procambarus vasquezae  in der Regel mit 30-40 Jungtieren pro Wurf rechnen. Da Jungtiere einen höheren Bedarf an Proteinen und Mineralienbedarf haben, kann es schon mal dazu kommen, dass sie sich gegenseitig angehen und töten, es kann aber auch passieren, dass Jungtiere die Häutung nicht schaffen. Deshalb sollte man in dieser Zeit vermehrt füttern, aber auch öfter  Wasserwechsel  durchführen. Optimal wäre ein extra Aufzuchtbecken. Wichtig ist auch, dass man immer genügend Laub und Versteckmöglichkeiten in dem Becken hat. Die Kleinen nutzen es als Versteck und Nahrungsquelle. 
 
 
                ]]> </content> <updated>2017-12-31T00:15:00+01:00</updated> </entry> </feed>