<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?> <feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom"> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/ratgeber/wasserwechsel/?sAtom=1" rel="self" type="application/atom+xml" /> <author> <name>GARNELENHAUS</name> </author> <title>Wiki / Atom Feed</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/ratgeber/wasserwechsel/?sRss=1</id> <updated>2026-04-28T22:19:02+02:00</updated> <entry> <title type="text">Wie bekomme ich das Wasser ins Aquarium?</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/wie-bekomme-ich-das-wasser-ins-aquarium</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/wie-bekomme-ich-das-wasser-ins-aquarium"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Auch für das Einfüllen von Wasser gibt es verschiedene Methoden, manche davon sind mehr, andere weniger praxistauglich. Einige funktionieren in einem Nanoaquarium besser als in einem Riesenbecken oder andersherum. Hier schauen wir uns verschiedene Methoden zum Wassereinfüllen ...
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Inhaltsverzeichnis 
 
  1 Problematik Leitungswasser  
 
  1.1 Temperatur  
  1.2 Kupfer  
 
  2 Wasser aus dem Schlauch  
  3 Wasser aus dem Eimer  
  4 Wasser aus der Gießkanne  
  5 Mit einem dünnen Schlauch  
 
 
 Gerade in schön bepflanzten Becken, die noch nicht so lange stehen, sollte der  Bodengrund  beim Wassereinfüllen nicht aufgewühlt werden, sonst muss man hinterher die aufgetriebenen Pflanzen neu stecken. Später sind die Pflanzen besser eingewurzelt und halten den Bodengrund zusammen, da kann man das Wasser dann auch mal etwas schneller einfüllen. 
   1 Problematik von Leitungswasser 
   1.1 Temperatur 
 Achtung: Vor allem im Winter kann das kalte  Wasser aus der Leitung  wirklich eiskalt sein, der Temperatursprung ist für viele Aquarientiere dann zu heftig. Im Aquarienwasser gelöste Gase können durch das starke Absinken der Wassertemperatur ausgasen. Das führt zu  Problemen : Bei Fischen zur Gasblasenkrankheit, bei Garnelen kann es durch ausgasende Stoffe in den Kiemen ebenfalls zu Schwierigkeiten kommen. Das einzufüllende Wasser sollte niemals einen Unterschied von mehr als 2-3 °C zur Aquarientemperatur haben, um diese Probleme zu vermeiden. 
   1.2 Kupfer 
  Kupfer  ist insbesondere für Wirbellose ein tödliches Gift. Vorsicht ist daher bei Durchlauferhitzern mit Heizelementen aus Kupfer und bei Kupferleitungen geboten. In warmem Wasser kann sich mehr Kupfer lösen als in kaltem Wasser. Verwendet man  Leitungswasser  aus der Warmwasserleitung, sollte man auf jeden Fall das in den Leitungen stehende Wasser ausreichend lange ablaufen lassen. Idealerweise entnimmt man warmes Leitungswasser zum Beispiel direkt nach dem Duschen, dann sind die Leitungen gut gespült. 
 Alternativ füllt man kaltes Wasser ab und lässt es im Kanister oder Eimer vor der Heizung einen Tag lang auf Zimmertemperatur kommen oder man verwendet einen Aquarienheizer, wenn es schneller gehen soll. Tauchsieder haben oft eine Kupferspirale. 
   2 Wasser aus dem Schlauch 
 Verwendet man  Leitungswasser , das ohne weitere Aufbereitung ins Aquarium kommen kann, und hat man einen Wasseranschluss in greifbarer Nähe, so ist das Wassereinfüllen mit dem Schlauch eine sehr praktikable Lösung. Nachteil: Wenn man vergisst, dass ein Schlauch im Aquarium hängt und dass da Wasser läuft, kann man eindrucksvolle Überschwemmungen produzieren. 
 Abhilfe: Ein Wasserwächter, in entsprechender Höhe ins Aquarium gehängt, schlägt Alarm, sobald der Wasserstand kritische Ausmaße erreicht. 
   3 Wasser aus dem Eimer oder Kanister 
 Es empfiehlt sich vor allem in Aquascapes nicht, das Wasser einfach aus dem Eimer oder Kanister ins Aquarium zu schütten. Geht es einmal gar nicht anders, sollte man wenigstens einen Teller oder etwas vergleichbares ins Aquarium legen und so den Strahl brechen, damit das Wasser nicht mit voller Wucht auf den  Bodengrund  oder die Pflanzen prallt. Langsam schütten! 
   4 Wasser aus der Gießkanne 
 Besser ist es, das Wasser mit Hilfe einer Gießkanne einzufüllen. Optimal ist es, wenn man eine Gießkanne mit Rosette verwendet. Die feinen Löcher des Gießaufsatzes brechen die Wucht des Wassers und machen das Wassereinfüllen für Bewohner und Bepflanzung des Aquariums erträglicher. 
   5 Mit einem dünnen Schlauch 
 Bei empfindlichen Hochzuchtgarnelen sollte man den Wasserwechsel langsam vornehmen, vergleichbar mit der Eingewöhnung durch die  Tröpfchenmethode . 
 Man braucht das Wasser allerdings nicht eintropfen zu lassen, die Menge, die durch einen dünnen 4/6er-Luftschlauch passt, ist ausreichend wenig. Dazu stellt man den Behälter mit Frischwasser so auf, dass er höher als das Aquarium ist (eine Trittleiter tut hier gute Dienste), saugt das Frischwasser durch einen Luftschlauch an und lässt es dann ins Aquarium rinnen. So können sich die Tiere langsam an die neuen Verhältnisse gewöhnen. Auch hier tut ein Wasserwächter bei entsprechenden Füllmengen gute Dienste. 
                ]]> </content> <updated>2018-02-07T01:45:00+01:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Wie bekomme ich das Wasser aus dem Aquarium?</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/wie-bekomme-ich-das-wasser-aus-dem-aquarium</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/wie-bekomme-ich-das-wasser-aus-dem-aquarium"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            In diesem Artikel geht es um den Wasserwechsel und insbesondere darum, wie ihr das Wasserablassen aus dem Aquarium einfacher gestalten könnt. Wenn die Wasserentnahme aus dem Aquarium möglichst einfach vonstatten geht, wird der Wasserwechsel zum Kinderspiel.
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 Inhaltsverzeichnis 
 
  1 Abschöpfen  
  2 Absaugen  
 
  2.1 Wasser ansaugen  
  2.2 Schlauch sichern  
 
  3 Wasserwechsel mit Pumpe  
  4 Automatischer Wasserwechsel  
 
 
 Warum man einen regelmäßigen Wasserwechsel durchführen sollte, haben wir in dem entsprechenden Artikel  &quot;Der Wasserwechsel&quot;  erklärt. 
 Wie man das Wasser am besten aus dem Aquarium bekommt - damit wollen wir uns hier beschäftigen. 
 Der Wasserwechsel ist eine mehr oder weniger individuelle Angelegenheit. Die genaue Durchführung hängt von den Vorlieben des jeweiligen Aquarianers ebenso ab wie von der Lage der Aquarien, der für den Wasserwechsel vorhandenen Vorrichtungen und so weiter. 
 Beliebte und gängige Methoden zur Wasserentnahme aus dem Aquarium sind: 
   1 Abschöpfen 
 Wasser vorsichtig mit einem Becher abschöpfen und in einen Eimer gießen - Achtung, Garnelen und auch Fische sind neugierig, also vor dem Wegkippen gut schauen und eventuell mitgereiste Tiere wieder ins Aquarium zurücksetzen! Ein durchsichtiger Eimer erleichtert diese Aufgabe. 
 Diese Methode ist bei einzelnen, kleineren Becken ausreichend. Bei großen Becken oder einer höheren Anzahl von Aquarien, in denen Wasserwechsel gemacht werden muss, ist sie sehr zeitaufwändig. Meist geht es auch nicht ohne größere Wasserpfützen ab, ein altes Handtuch sollte also mit von der Partie sein, damit das Wasser gleich aufgenommen werden kann. 
   2 Absaugen mit einem Schlauch 
 Dabei wird das Wasser mit Hilfe eines Schlauches in einen Eimer gelassen, der unterhalb des Wasserspiegels, aber außerhalb des Aquariums steht. Der Schlauch wird einfach über den Rand ins Aquarium gehängt. Steht das Aquarium günstig, kann man das Wasser mit Hilfe des Schlauches auch direkt in einen Abfluss (Badewanne, Waschbecken, WC) ablassen. 
 Auch beim Absaugen sollte man sicherstellen, dass keine Garnelenbabys oder Fischlarven abgesaugt und versehentlich mit dem Altwasser entsorgt werden. Entweder arbeitet man mit einem hell gefärbten oder durchsichtigen Eimer, in dem man die Tiere gut sehen kann, oder man sichert gleich den Schlauch im Aquarium so, dass keine kleinen Tierchen durchflutschen können. 
   2.1 Wasser ansaugen 
 Das Wasser wird am Schlauchende mit dem Mund angesaugt, bis es im Schlauch über den Aquarienrand hinweg so weit geleitet wurde, bis es unterhalb des Wasserspiegels ist. Dann läuft das Wasser dank der Schwerkraft von selbst in den Eimer ab, es folgt dem Prinzip der kommunizierenden Röhren. 
 Wer keinen Schluck Aquarienwasser riskieren möchte, kann alternativ entweder den Schlauch kurz an den Wasserhahn anschließen (z.B. mit einem aufschraubbaren Aufsatz für Gartenschlauchanschlüsse von Gardena) und so lange kaltes  Leitungswasser  in den Schlauch laufen lassen, bis keine Luft mehr ins Aquarium entweicht. Dann wird der Schlauch vom Wasserhahn getrennt und in den Eimer, die Badewanne o. ä. gehängt und das Wasser läuft wieder durch die Schwerkraft gezogen. 
 Wenn das nicht geht, kann man alternativ auch den kompletten Schlauch im Aquarium versenken, etwas bewegen, sodass die Luft entweicht, und dann das Schlauchende mit dem Daumen dicht verschließen. Dieses zugehaltene Schlauchende wird dann wieder in den Eimer etc. gehängt, geöffnet - und das Wasser läuft. Statt dem Daumen kann man natürlich auch einen entsprechenden Hahn am Schlauch anbringen. Hahn öffnen, Schlauch untertauchen, Hahn unter Wasser schließen, Schlauchende in den Eimer hängen, Hahn öffnen - Wasser marsch. 
 Mittlerweile gibt es auch Mulmglocken mit einer Handpumpe, mit deren Hilfe man das Wasser ansaugen kann. Eine gute Lösung, kann man so doch auch gleich noch Mulm und Futterreste absaugen - etwas, was man im Zuge eines Wasserwechsels ja ohnehin ab und an machen sollte. 
   2.2 Einsaugöffnung des Schlauchs sichern 
 Verwendet man eine Mulmglocke, ist diese in der Regel mit einem Gitter gesichert. 
 Um zu verhindern, dass beim Wasserwechsel mit einem Schlauch ohne Mulmglocke Fische oder Garnelen angesaugt werden, kann man entweder einen Nylonstrumpf über das Schlauchende ziehen oder einen Schlitz in ein Stück Filterschwamm schneiden und dieses dann auf den Schlauch aufschieben. Auf dicke Schläuche passt auch eine Schwammpatrone, die eigentlich für einen  Lufthebefilter  vorgesehen ist. 
   3 Wasserwechsel mit Hilfe einer Pumpe 
 Steht das Aquarium in Bodennähe, ist es schwierig mit dem Ablassen des Wassers - man bekommt einfach kein ausreichendes Gefälle hin, das Wasser wird nicht &quot;von selbst&quot; aus dem Aquarium gesaugt. In diesem Fall kann man entweder aufs Abschöpfen (link) zurückgreifen oder aber eine kleine Tauchpumpe an einen Schlauch anschließen und mit ihrer Hilfe das Wasser aus dem Aquarium befördern. 
 Auch an den Filter lässt sich so ein Schlauch natürlich anschließen, dann pumpt einfach der Filter das Wasser aus dem Aquarium. Achtung: nicht unbeaufsichtigt laufen lassen und auf jeden Fall den Mindestwasserstand nicht unterschreiten - sonst läuft der Filter trocken, das kann die Pumpe beschädigen und sogar zum Totalausfall des Filters führen. 
   4 Automatischer Wasserwechsel 
 In Aquarienanlagen sind häufig Systeme verbaut, mit deren Hilfe man den Wasserwechsel oder zumindest das Wasserablassen automatisch erledigen kann. Hier wird oft mit Überläufen gearbeitet, die es erlauben, das Wasser automatisch bis zu einer bestimmten Höhe abzulassen. Von den Überläufen geht ein Rohr entweder nach draußen oder zu einem Abfluss, das mit einem Hahn geschlossen ist. Wird der Hahn geöffnet, läuft das Wasser automatisch ab. Alternativ wird auch bei automatischen Systemen manchmal auf eine Pumpe zurückgegriffen. 
                ]]> </content> <updated>2018-01-29T00:30:00+01:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Der Wasserwechsel</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/der-wasserwechsel</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/der-wasserwechsel"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Wasserwechsel werden für Aquarien gerne empfohlen - aber wie macht man es richtig? Hier dröseln wir die Theorie hinter dem (Teil-)Wasserwechsel auf, gehen auf das Wie und Warum näher ein und geben Tipps und Tricks aus der aquaristischen Praxis weiter.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Inhaltsverzeichnis 
 
  1 Nährstoffüberschuss  
  2 Vorbeugung  
  3 Grundgedanke  
  4 Wechselintervall  
 
  4.1 Tiere aus Bachbiotopen  
  4.2 Tiere aus Teichbiotopen  
  4.3 Andere Faktoren  
 
  5 Wechselmenge  
 
  5.1 Mythos Frischwasserallergie  
 
  6 Wasserwechsel bei Hitze  
 
 
 Mit dem Wasserwechsel ahmen wir im Aquarium den Wasseraustausch durch Zu- und Abflüsse und durch die Verdünnung des Wassers durch Regen in natürlichen Gewässern nach. 
 In der Natur findet in praktisch jedem limnischen (=Gewässer-) Ökosystem in irgendeiner Form ein solcher Austausch statt. Er führt zu einem Zustand des Gleichgewichts bei der Wasserbeschaffenheit und bietet so den dort lebenden Tierarten einen Lebensraum. 
   1 Nährstoffüberschuss 
 Durch Eingriffe des Menschen kommt es jedoch auch in der Natur vor, dass dieser Austausch nicht ausreicht. In Folge einer  Eutrophierung , also eines Überangebotes an Nährstoffen, kann ein Gewässer „umkippen“: Durch den Nährstoffüberschuss kommt es zu Algenblüten. Darauf folgt das Absterben von Biomasse, was zu Sauerstoffknappheit führt, weil die tote organische Masse von Bakterien abgebaut wird, die dazu den Sauerstoff verbrauchen. Dieser  Sauerstoffmangel  führt dann wiederum zum Tod vieler Tierarten. 
   2 Vorbeugung 
 Im Aquarium gilt es, einen Gleichgewichtszustand zu erreichen und den Tieren bestmögliche Bedingungen zu bieten, beispielsweise um  Krankheiten  oder  Algenplagen  vorzubeugen, um die  Vermehrung  anzukurbeln - und überhaupt: Wir wollen ja erreichen, dass sich die Tiere in unserer Obhut so wohl wie möglich fühlen! 
   3 Grundgedanke 
 Hält man Wassertiere im Aquarium, müssen die  Wasserwerte zwingend passend zur Tierart  gewählt werden. Alternativ schaut man sich die Werte im (noch unbesetzten) Aquarium an und wählt dann die Tiere passend dazu. 
 Der Wasserwechsel mit angepasstem Wasser dient dazu, diese Werte ( pH , die  Gesamthärte / GH , die  Karbonathärte bzw. das Säurebindungsvermögen / KH , den  Leitwert ) zu halten bzw. einen zu hohen  Nitratwert ,  Phosphatwert  oder eine zu hohe  Keimdichte  zu senken oder sie auf einem für die Tierart verträglichem Niveau zu halten. 
   4 Wasserwechselintervall 
 Auch das Wasserwechselintervall sollte je nach Tierart individuell gehandhabt werden. 
   4.1 Tiere aus Bachbiotopen 
 Tiere, die in Gewässern mit einem stetigem Wasseraustausch leben (wie z. B. Garnelen, Fische und Krebse aus Bachbiotopen), bevorzugen kürzere Wasserwechselintervalle d.h. kürzere Abstände zwischen den Wasserwechseln. Kürzere Abstände haben geringere Schwankungen bei den Werten zur Folge und üblicherweise auch eine geringere Keimdichte. Oft wird bei solchen Tierarten einmal bis zweimal pro Woche (oder auch öfter) ein Teilwasserwechsel von 10-50% vorgenommen. 
   4.2 Tiere aus Teichbiotopen 
 Andere Tierarten wie zum Beispiel die Rückenstrichgarnele   Neocaridina davidi   kommen in der Natur in Tümpeln und stehenden Gewässern vor. Diese vertragen auch längere Zeiten ohne einen Wasserwechsel – ein kürzeres Intervall schadet ihnen jedoch nicht. 
   4.3 Andere Faktoren 
 Das Wasserwechselintervall ist ebenfalls stark von den Umständen im Aquarium abhängig. Wird sehr viel gefüttert, muss häufiger gewechselt werden, als bei einer geringen Futtermenge. Auch bei einer starken Düngung sollte Nährstoffansammlungen durch entsprechend starke Wasserwechsel entgegengewirkt werden. Tauchen Probleme auf oder werden die Grenzwerte beispielsweise für  Nitrat ,  Phosphat ,  Eisen  oder die&amp;nbsp; Keimdichte  überschritten, sollte das Wasserwechselintervall ebenfalls erhöht werden. 
   5 Wasserwechselmenge 
 Grundsätzlich gilt: Je höher die Wasserbelastung im Aquarium, desto mehr Wasser sollte gewechselt werden. Schließlich lässt sich durch einen 50%igen Wasserwechsel z. B. die Keimdichte oder Nitrat lediglich um maximal 50% senken (sofern das Wechselwasser selbst nicht ebenfalls belastet ist). 
 Angepasst werden sollte jedoch auch die Menge immer auf die Tierart, die im Aquarium gehalten wird. Hat man bereits einige Zeit kein Wasser mehr gewechselt, kann es für einige Tiere zum Problem werden, wenn man plötzlich 80% des Wassers wechselt, da dies eventuell große Schwankungen in den Wasserwerten mit sich bringt und stressbedingte Krankheiten auslösen kann. Dies tritt vor allem dann ein, wenn der Wasserwechsel zu schnell durchgeführt wird. 
   5.1 Mythos Frischwasserallergie 
 Mit dem Begriff „Frischwasserallergie“ bezeichnen Aquarianer das Phänomen, dass Aquarientiere nach dem Wasserwechsel sterben. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um eine spezifische Krankheit, es hat auch nichts mit einer Allergie zu tun. Die Symptome können sich unterscheiden. Zurückzuführen ist dieses Phänomen immer auf Fehler beim Wasserwechsel: 
 
 Wechselwasser zu kalt (kann zum Ausgasen führen, Gasblasenkrankheit bei Fischen und auch bei Garnelen hervorrufen) 
 zu schneller Wasserwechsel, gekoppelt mit 
 zu großer Wertedifferenz des Wechselwassers zum Aquarienwasser 
 zu seltene Wasserwechsel, oft gekoppelt mit 
 zu großer Wasserwechsel 
 Wechselwasser  mit Chemikalien belastet  
 etc. … 
 
 &amp;nbsp; 
 Solche Fehler können zu verschiedensten Krankheitsbildern führen, die nicht immer unmittelbar zum Tod führen müssen, sondern z.B.  bakterielle Infektionen,   Infektionen mit Pilzen  oder einen Ausbruch einer  Parasitose  durch eine Schwächung des  Immunsystems  hervorrufen. 
   6 Wasserwechsel bei Hitze 
 Sinnvoll ist es besonders in den heißen Monaten des Jahres, öfter einen Wasserwechsel durchzuführen. Durch diesen ist es möglich, schonend die Temperatur im Aquarium zu senken. Bitte verwendet nicht zu kaltes Wasser, um ein Ausgasen der gelösten Gase zu verhindern, und führt den Wasserwechsel möglichst langsam durch.  Wie genau man einen Wasserwechsel ausführt, erfahrt ihr in den Artikeln  &quot;Wie bekomme ich das Wasser aus dem Aquarium?&quot;  und  &quot;Wie bekomme ich das Wasser ins Aquarium?&quot; . 
                ]]> </content> <updated>2018-01-26T01:45:00+01:00</updated> </entry> </feed>