<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?> <feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom"> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/technik/beleuchtung/?sAtom=1" rel="self" type="application/atom+xml" /> <author> <name>GARNELENHAUS</name> </author> <title>Wiki / Atom Feed</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/technik/beleuchtung/?sRss=1</id> <updated>2026-05-25T21:14:12+02:00</updated> <entry> <title type="text">Lichtintensität und Beleuchtungsdauer</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/lichtintensitaet-und-beleuchtungsdauer</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/lichtintensitaet-und-beleuchtungsdauer"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Die Lichtstärke, auch Lichtintensität genannt, und die Beleuchtungsdauer sind entscheidend für gesundes Pflanzenwachstum und möglichst wenig Algen. Hier findet ihr Infos dazu, auch, was für die Beleuchtung eines Aquariums in der Einfahrphase wichtig ist.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Inhaltsverzeichnis 
 
  1 Einteilung Lichtintensität  
 
  1.1 Berechnung Lumen/l  
 
  1.1.1 für Aquarien ohne CO 2   
  1.1.2 für Aquarien mit CO 2   
 
 
  2 Beleuchtungsdauer  
  3 Beleuchtung - Einlaufzeit  
  4 Beleuchtung schalten  
 
 
 Allgemeine Informationen zur Beleuchtung im Aquarium, zur Auswirkung auf die Pflanzen und die tierischen Bewohner und auch auf den Algenwuchs geht es im Artikel  &quot;Die Beleuchtung im Aquarium&quot; . Hier findet ihr in der Folge Infos über die Lichtstärke und die Wahl der richtigen Beleuchtungsdauer. 
   1 Einteilung der Lichtintensität 
 Egal welche Lichtquelle man fürs Aquarium wählt, immer wird den drei Lichtintensitäten (niedrig, mittel, hoch) eine „Lichtmenge“ zugewiesen, damit die Lichtquellen verglichen werden können. Die Angabe erfolgt der Lichtstärke / Lichtintensität erfolgt hierbei in Lumen (lm). Die Lumen-Angabe findet man bei jeder handelsüblichen Beleuchtung auf der Verpackung oder auf der Website des Herstellers. 
   1.1 Berechnung der notwendigen Lumen pro Liter 
 Um auch auf die Größe des Aquariums einzugehen, wird die Lichtstärke in Abhängigkeit zum Volumen in Litern (Brutto) gesetzt (Lumen pro Liter). Die Literanzahl des Aquariums multipliziert mit den für die gewählte Bepflanzung empfohlenen Lumen/Liter ergibt die benötigten Lumen der Beleuchtung. Ein anderer Weg: Man dividiert die Lumenzahl der&amp;nbsp; Beleuchtung durch die Liter des Aquariums und erhält so die Angabe in Lumen pro Liter – man kann jeweils sofort sehen, in welchen Bereich die Beleuchtung über dem Aquarium fällt (niedrig, mittel, hoch) und sehen, ob die jeweiligen Pflanzen ausreichend Licht zur Verfügung haben.    Niedrig: ~ 20 Lumen pro Liter und weniger Mittel: ~ 25 bis 30 Lumen pro Liter Hoch: ~ 35 Lumen pro Liter und mehr  Bei Verwendung von Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen o. Ä. stimmen diese Richtwerte nur, wenn Reflektoren verwendet werden. Bei den meisten Klemmlampen dieser Art ist der Wirkungsgrad der Reflektoren ungenügend, hier sollte man im Zweifelsfall also eher eine Lampe mit mehr Lumen verwenden. 
   1.1.1 Empfehlung für Aquarien ohne CO 2  
  Ohne  CO 2   solltest du als Bepflanzung für dein Aquarium möglichst nur „echte“ Wasserpflanzen wie  Cabomba ,&amp;nbsp; Vallisneria ,  Ceratophyllum ,&amp;nbsp; Aponogeton  und&amp;nbsp; Nymphaea  wählen und natürlich immer deren Anforderungen an die Wasserhärte ( GH  und  KH ) beachten. Es empfiehlt sich grundsätzlich, in Aquarien ohne zusätzliche  CO  2 -Düngung eine  niedrige bis mittlere Lichtintensität  anzustreben. Langsam wachsende Pflanzen, die es eher schattig mögen (wie Moose,  Bucephalandra ,  Anubias  und Farne) eigenen sich sehr gut für Aquarien mit geringer bis mittelstarker Beleuchtung. 
   1.1.2 Empfehlung für Aquarien mit CO2 
 Mit CO 2  (und guter Nährstoffversorgung) sind der Pflanzenwahl keine Grenzen gesetzt, die Beleuchtung sollte dann natürlich zum Nährstoffangebot passen. Bei gemischten Lichtansprüchen eignet sich eine mittlere bis hohe Lichtintensität hervorragend. Pflanzen, die weniger Licht bevorzugen, können dann in schattige Bereiche gesetzt werden, zum Beispiel in den Bereich der Dekoration (des Hardscapes) oder unter höhere Pflanzen. Grundsätzlich mögen zum Beispiel Stängelpflanzen und die meisten Vordergrundpflanzen / Bodendecker gerne viel Licht. 
   2 Die Beleuchtungsdauer 
 Die Dauer der Beleuchtung hängt zum einen natürlich vom  Lichtbedarf der Pflanzen  und vor allem von der Lichtstärke der gewählten Beleuchtung ab. Je niedriger die Intensität des Lichts ist, umso länger kann bzw. sollte das Aquariumlicht eingeschaltet werden. 
 Oft wird bei schwächerem Licht eine Beleuchtungsdauer von etwa 12 Stunden empfohlen. Bei mittleren Lichtintensitäten liegt die empfohlene Beleuchtungsdauer bei etwa 10 Stunden, bei hoher Lichtintensität kann auch nur 8 Stunden schon ausreichen, um den Pflanzen ausreichend Energie für die Photosynthese zuzuführen. 
 Generell sollte die Dauer individuell festgelegt werden, keine zwei Aquarien sind schließlich identisch! 
   3 Die Beleuchtung in der Einlaufzeit 
 Während der Einlaufzeit sollte mit einer geringeren Beleuchtungszeit oder Lichtmenge begonnen werden, bis sich die Pflanzen auf die neuen Verhältnisse eingestellt haben und in vollem Umfang &quot;arbeiten&quot;. Sonst füttert man wieder nur die  Algen . Entweder verkürzt man hier daher die Beleuchtungszeit auf anfangs nur 6 Stunden, oder man schaltet nur einen Teil der Beleuchtung an (das funktioniert natürlich nur, wenn man mehrere getrennt schaltbare Lichtquellen über dem Aquarium hat). Man nähert sich dann schrittweise Woche für Woche langsam an die empfohlenen Werte an, steigert also die Beleuchtungsdauer jeweils um eine Stunde beziehungsweise nimmt eine zusätzliche Lichtquelle nach der anderen dazu. Die Beleuchtung kann - wenn erforderlich - schlussendlich auch die Empfehlungen übersteigen, das hängt immer von den Gegebenheiten im Aquarium ab und erfordert genaues Hinsehen. 
   4 Das Schalten der Beleuchtung 
 Für das Ein- und Ausschalten der Beleuchtung ist die Verwendung einer Zeitschaltuhr sehr praktisch; mechanische Zeitschaltuhren können günstig in jedem Baumarkt erworben werden. Diese können in 15-Minuten-Schritten eingestellt werden, für das Regeln der Beleuchtung reicht dies jedoch aus. Digitale Zeitschaltuhren sind etwas teurer, bringen jedoch einige Vorteile mit sich. Mechanische Zeitschaltuhren können mit der Zeit zu rattern beginnen, was besonders in Wohnräumen wirklich störend ist, und die Schaltung ist weniger komfortabel. 
                ]]> </content> <updated>2017-10-24T11:45:00+02:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Die Aquarien-Beleuchtung</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/die-aquarien-beleuchtung</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/die-aquarien-beleuchtung"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Ohne Licht kein Leben - das gilt auch und ganz besonders im abgeschlossenen Lebensraum des Aquariums. Die Pflanzen brauchen für die Fotosynthese zwingend Licht, und ohne Fotosynthese finden weder Wachstum noch Nährstoffaufnahme statt. Ein Aquarium mit tollen, gesund wachsenden...
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Inhaltsverzeichnis 
 
  1 Licht für Pflanzen  
 
  1.1 Optimales Pflanzenlicht  
  1.2 Licht für Photosynthese  
 
  1.2.1 hoher Lichtbedarf  
  1.2.2 weniger Lichtbedarf  
 
  1.3 Welches Licht?  
 
  2 Gleichgewicht Licht/Nährstoffe  
 
  2.1 Algenbefall  
 
  2.1.1 Liebigsches Minimumgesetz  
 
 
  3 Licht für Aquarienbewohner  
 
 
 Als Licht wird gemeinhin eine für das menschliche Auge sichtbare Form von elektromagnetischer Strahlung bezeichnet, eigentlich beinhaltet Licht jedoch auch Wellenlängen, die für das menschliche Auge nicht sichtbar sind (Ultraviolett, Infrarot). In der Natur ist (Sonnen-) Licht neben Wasser ein entscheidender Ökofaktor – ohne dieses wäre kein Leben möglich. 
   1 Licht für Pflanzen 
 Bezeichnete man das Licht als Nährstoff, wäre dieser wohl der wichtigste, denn ohne Licht gibt es keine Photosynthese, sprich kein Wachstum. In erster Linie wirkt sich die Wahl der Beleuchtung daher auf das Wachstum der Pflanzen aus. Sie liefert die Energie, die für die Umwandlung von Wasser und CO 2  in Zucker und Sauerstoff benötigt wird. Wie schnell die Photosynthese bzw. der Stoffwechsel der Pflanzen vonstatten geht, hängt vor allem mit der Beleuchtungsintensität zusammen. Möchte man optimales Pflanzenwachstum erreichen, gilt es deshalb zu allererst, das Licht zu optimieren. Hierbei ist es wichtig, auf die Bedürfnisse der Pflanzen einzugehen, genauso gilt es aber auch, ein Gleichgewicht zu finden zwischen der Nährstoffversorgung der Pflanzen und dem zur Verfügung gestellten Licht. 
   1.1 Das optimale Pflanzenlicht 
 Dem Aquarianer steht eine Vielzahl von Möglichkeiten offen, sein Becken zu beleuchten. Hier fallen oft Begriffe wie T8, T5, LED oder HQI. Grundsätzlich eignet sich jedoch jede Form der Beleuchtung, als optimal für das Pflanzenwachstum gilt eine Farbtemperatur zwischen 5000-7000 Kelvin, das Sonnenlicht lässt sich mit 5777 Kelvin darstellen. Spezielle Lampen (bzw. Leuchtmittel) mit einem besonderen Lichtspektrum sind für die Aquaristik nicht notwendig, für den Einsatz in der Feuchtigkeit sollten sie jedoch geeignet sein. In der Aquaristik wird meist auf Lampen mit 6500 K zurückgegriffen, da diese Farbtemperatur optisch den meisten Betrachtern am besten zusagt. 
   
   1.2 Das richtige Licht für eine optimale Photosynthese unter Wasser 
 Grundsätzlich gilt zwar, dass Rottöne am effizientesten für die Photosynthese sind, jedoch wird rotes, eher kurzwelliges Licht von Wasser auch am besten absorbiert. Bei höheren Becken ist daher hier mit hohen Einbußen zu rechnen. Blaues Licht hingegen dringt bis in sehr tiefe Gewässer vor, es ist jedoch geringfügig weniger effizient als Rotes. Grünes Licht kann am wenigsten gut genutzt werden, da es vom Chlorophyll abgestrahlt, also reflektiert wird – für unser Auge erscheint die Reflexion des Lichts als blattgrüne Farbe. 
 Weitaus bedeutender als die Wahl der Farbtemperatur ist die Menge an Energie, die unsere gewählte Lichtquelle abstrahlt und die für die Pflanzen tatsächlich nutzbar ist. Wie viel Licht nun tatsächlich benötigt wird, hängt hauptsächlich von der Zusammensetzung des Beckens ab; das Gleichgewicht von Licht und Nährstoffversorgung sollte unbedingt beachtet werden! 
   1.2.1 Pflanzen mit hohem Lichtbedarf 
 Die meisten Pflanzen in der Aquaristik sind sogenannte  „unechte“ Wasserpflanzen . Sie haben generell höhere Ansprüche, was das Licht und die Nährstoffversorgung betrifft. Die &quot;unechten&quot; Wasserpflanzen bzw. Sumpfpflanzen wachsen in der Natur nur zeitweise untergetaucht, zum Beispiel in Uferzonen. In ihrer emersen Phase (über Wasser) steht ihnen viel Licht zur Verfügung, aber auch untergetaucht stehen sie meist nicht sehr tief, somit wird selbst dann nicht allzu viel Licht vom Wasser absorbiert. Dies trifft vor allem auf die typischen „Aquascaping-Pflanzen“ zu, insbesondere die begehrten rasenbildenden Bodendecker wie  Hemianthus ,  Eleocharis ,   Lilaeopsis  ,  Micranthenum  und viele mehr, aber auch auf die allermeisten Stängelpflanzen wie  Rotala ,  Hygrophila ,  Limnophila ,  Alternanthera ,  Ludwigia ,  Pogostemon  und so weiter. 
   1.2.2 Pflanzen mit weniger Lichtbedarf 
 Typische Pflanzen, die mit weniger Licht auskommen, sind diverse Moose, Wasserfarne wie  Bolbitis  und  Javafarn ( Microsorum ) ,  Anubias ,  Bucephalandra , einige Cryptocorynen und andere. Von den „echten“ Wasserpflanzen hat sich die Gattung  Vallisneria  als recht genügsam erwiesen. 
   1.3 Welches Licht braucht meine Pflanze denn nun? 
 Genaue Informationen darüber, welche Pflanze welche Ansprüche an das Licht hat, findet man beim Kauf am Etikett mit einem von drei Symbolen: Eine weiße nicht ausgefüllte Sonne steht für viel Licht, ist sie halb schwarz, symbolisiert sie mittelmäßig starkes Licht und eine schwarze Sonne bedeutet, dass die Pflanze nur wenig Licht braucht. 
   
 &amp;nbsp; 
 Welche Lichtintensität für welches Aquarium passt und wie lange die Beleuchtung idealerweise brennen sollte, damit die Pflanzen, aber nicht die  Algen  wachsen, erklären wir im Artikel  &quot;Lichtintensität und Beleuchtungsdauer&quot; . 
   2 Gleichgewicht Licht – Nährstoffe 
 Je höher die Lichtintensität, umso schneller läuft der Stoffwechsel der Pflanzen. Das heißt diese verbrauchen bei mehr Licht auch dementsprechend mehr Nährstoffe wie  CO 2  , die Makronährstoffe  Nitrat ,  Phosphat ,  Kalium , sowie Mikronährstoffe:  Eisen  und weitere  Spurenelemente . Sind diese nur unzureichend vorhanden, also im Mangel, zeigen sich die Symptome einer Mangelernährung bei den Pflanzen umso stärker, je mehr Licht vorhanden ist. Deshalb ist es wichtig,  das Licht der Nährstoffsituation und der Bepflanzung entsprechend zu wählen . 
   2.1 Algenbefall durch Nährstofflücken 
 Langsam wachsende Pflanzen in Kombination mit viel Licht und einem ungünstigen Nährstoffverhältnis führen beispielsweise fast unweigerlich zu einem  Algenbefall .   Ein oft beobachtetes Phänomen: Stellt man die Beleuchtung von Leuchstoffröhren auf LED um, kann dies zu starkem Algenwachstum führen. Meist strahlt mit dem Wechsel der Beleuchtung auch mehr Licht ins Aquarium, während das Nährstoffniveau unverändert bleibt. Das führt zu Nährstofflücken und damit zu Nischen, die die Algen für sich nutzen können. 
   2.1.1 Das Liebigsche Minimumgesetz 
 Die Auswirkungen können mit dem sogenannten  „Liebigschen Minimumgesetz“  erklärt werden. Zitat: „Dasjenige Element, das im Vergleich mit dem benötigten Mengenverhältnis in der minimalen Menge verfügbar ist, bestimmt&amp;nbsp; das maximal mögliche Wachstum der Pflanze.“ 
 Alle (im Verhältnis zum limitierenden Nährstoff) überschüssigen Nährstoffe stehen daher den  Algen  „zur freien Entnahme“ zur Verfügung, weil sie von den durch einen Nährstoffmangel limitierten höheren Pflanzen nicht verwertet werden können. Viele Algen sind Spezialisten und können sich auf wenige Nährstoffe beschränken beziehungsweise erschließen sie sich andere Nährstoffquellen, zum Beispiel können sie sich Kohlenstoff durch die sogenannte  biogene Entkalkung  aus dem Hydrogencarbonat herausbrechen. Viele Algen sind daher sogar als Schutz vor zu hoher Anreicherung bestimmter Nährstoffe anzusehen – ohne  Algen  wäre in verschiedenen Gewässern (oft bedingt durch den Menschen) kein Leben möglich. 
   3 Licht für Aquarienbewohner: Fische und Garnelen 
 Für die Aquarienbewohner spielt das Licht ebenfalls eine Rolle. Einige Fische mögen es nicht zu hell und fühlen sich gestresst, andere wiederum färben sich umso intensiver und zeigen ihre schönsten Farben. Garnelen vor allem intensivieren ihre Farben bei hellem Licht, um sich zu tarnen. Ist das Licht sehr schwach, lassen einige in ihrer Farbe nach. Gut zu erkennen ist diese Eigenschaft besonders in der Früh, wenn sich das Licht einschaltet. Dann sind viele Fische und Garnelen deutlich blasser als während des Tages. 
                ]]> </content> <updated>2017-10-24T11:00:00+02:00</updated> </entry> </feed>