<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?> <feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom"> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/wasserpflanzen/allgemeines/?sAtom=1" rel="self" type="application/atom+xml" /> <author> <name>GARNELENHAUS</name> </author> <title>Wiki / Atom Feed</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/wasserpflanzen/allgemeines/?sRss=1</id> <updated>2026-04-28T23:44:29+02:00</updated> <entry> <title type="text">Bepflanzung im Garnelenaquarium</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/bepflanzung-im-garnelenaquarium</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/bepflanzung-im-garnelenaquarium"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Es gibt ganz unterschiedlich bepflanzte Garnelenaquarien - spärlich, fast schon spartanisch wirkende Zuchtbecken und üppig grüne Aquascapes, und alles dazwischen. Worauf man beim Bepflanzen eines Garnelenaquariums achten muss, erfahrt ihr hier.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Inhaltsverzeichnis 
 
  1 Pestizide und Garnelen  
 
  1.1 Mythos  Anubias -Gift  
  1.2 Giftfreie Alternativen  
 
  2 Das Zuchtbecken  
  3 Garnelen im Aquascape  
 
  3.1 Pflanzendüngung mit Kohlendioxid  
  3.2 Pflanzendüngung im Garnelenaquarium  
 
 
 
 Bei der Gestaltung eines neuen Garnelenaquariums stellt sich gern die Frage, welche Pflanzen geeignet sind. Grundsätzlich lässt sich sagen: Jede Pflanze, die submers (also unter Wasser) kultiviert werden kann, ist auch garnelengeeignet. Feinfiedrige Arte und Moose bieten vor allem Jungtieren ausreichend Schutz und Abweideflächen, aber auch grosse Pflanzen freuen die Tierchen, obwohl die Habitate der Garnelen oft sehr karg und unbepflanzt sind. Vor allem in Gesellschaft von potentiellen Fressfeinden wie Fischen bieten sie natürliche Verstecke und werden gern angenommen. Gesunde Pflanzenteile werden nicht angefressen. 
 Allerdings gibt es trotzdem ein paar Dinge, die bedacht werden müssen. 
   1 Pestizide und Garnelen 
 Die Herkunft der Pflanzen ist der wesentliche Knackpunkt. Oft werden sie auf grossen, offenen Farmen in Asien gezogen. Dort kommen dann häufig Pestizide zum Einsatz, um die Zöglinge zu schützen - aber auch, damit zum Beispiel keine Libelleneier mit verkauft werden. Garnelen haben anatomisch nun aber viele Gemeinsamkeiten mit Insekten und fallen im wahrsten Sinne&quot;um wie die Fliegen&quot;, sobald sie mit Insektengift in Berührung kommen. Außerdem muss vor dem Import der Aquarienpflanzen in die EU sichergestellt sein, dass die Pflanzen frei von Fremdorganismen sind, und das wird ebenfalls oft mit Pestiziden gemacht. 
 Um Probleme zu vermeiden, sollten alle Pflanzen, die möglicherweise von einer grossen Freiluftanlage kommen könnten, über 2 Wochen gewässert werden. Dazu werden sie aus ihrem Transportgefäss genommen und von Steinwolle etc. befreit. Dann gibt man sie in einen Eimer Wasser, insgesamt für 14 Tage. Jeden Tag wird das Wasser komplett getauscht. 
 Trotz diesem Vorgang sollten die Tiere nach dem Einsetzen der Pflanze engmaschig kontrolliert werden. Im schlimmsten Fall droht eine  akute Vergiftung . 
   
   1.1 Der Mythos  Anubias -Gift 
 Eine hartnäckige Mär hält sich bezüglich der Pflanzengattung  Anubias . Demnach soll es beim Austritt von Oxalsäure, welche beim Schneiden von Pflanzenteilen austritt, zu Garnelensterben kommen. 
 In mehreren Versuchen konnte das aber widerlegt werden. Die Nadeln der Oxalsäure sind mikroskopisch klein und verursachen bei Garnelen offenbar doch keinen Schaden - die Garnelen lebten jedenfalls selbst in pürierten  Anubias  über Tage ohne sichtbare Beeinträchtigung. Wahrscheinlicher ist, dass es auch bei dieser Pflanze zu Problemen durch vorangegangener Pestizidbehandlung kam. 
 Wer dennoch auf Nummer sicher gehen möchte, kann die  Anubias  als Aufsitzerpflanze zum Schneiden je nach Unterlage ganz bequem aus dem Aquarium nehmen und danach kurz abspülen. Aus unserer Erfahrung heraus ist dies jedoch nicht notwendig. 
   1.2 Giftfreie Alternativen 
 Will man das Risiko von mit Pestiziden verseuchten Pflanzen umgehen, besteht zum einen die Möglichkeit, aus bereits laufenden Aquarien Pflanzen zu kaufen, zum Beispiel von anderen bekannten Hobbyisten oder auf Kleinanzeigenplattformen. Allerdings besteht da wiederum die Möglichkeit, unerwünschte Schnecken oder sogar Parasiten &quot;einzuschleppen&quot;.  Kleinlibellenlarven  und  Großlibellenlarven  können sogar bis 6 Monate brauchen, um zu schlüpfen, und solange als Ei im Blattgewebe verbleiben. 
 Es gibt auch noch den Weg der In-vitro-Pflanzen. Hier bestehen beide Risiken nicht, diese Aquarienpflanzen kommen aus sterilen Laborbedingungen. Einmal das Nährmittel aus dem Topf abgespült, sind sie gleich einsatzbereit. Es sind aber oft Jungpflanzen, die eine Weile zum Anwachsen brauchen, und preislich etwas höher angesetzt. 
   
   2 Das Zuchtbecken 
 Wer neu im Thema Garnelenhaltung ist, kann sich bei dem einen oder anderem Züchter über die Beckengestaltung wundern, wirken sie doch oft sehr leer. Fakt ist: für das Wohlbefinden der Tiere im Artenbecken sind Pflanzen nicht notwendig, viele Arten kennen in ihren natürlichen Habitaten überhaupt keine höheren Wasserpflanzen. 
 Stark wurzelnde und schnell wachsende Arten können sogar den Bodengrundwechsel (der bei der Haltung von Weichwassergarnelen unweigerlich hin und wieder notwendig ist) und vor allem die  Selektion  der Tiere sehr erschweren. Ausserdem sorgt eine starke Bepflanzung auch für starke Konkurrenz für Algen - und einige Arten benötigen diese sogar, um genug Aufwuchsfutter zu finden. 
 Viele Garnelenhalter greifen für ihre Zuchtbecken auf Aufsitzerpflanzen zurück -  Anubias ,   Bucephalandra  ,  Farne ,  Moose  und Co. wachsen auf Stein oder Holz und können bei Bedarf im Handumdrehen aus dem Becken entfernt werden, sogar ohne viel Mulm aufzuwirbeln. 
   3 Garnelen im Aquascape 
 Wer mehr Liebhaber als Züchter ist und seine Zwerggarnelen nicht regelmässig selektieren muss, kann die kleinen Wirbellosen natürlich auch im Aquascape halten. Durch starke Bepflanzung lassen sich nicht immer alle Tiere beobachten, was aber seinen eigenen Reiz hat. 
 Zu beachten ist aber, dass Scaping-Soils mit Blick auf die Aquarienpflanzen oft stark vorgedüngt sind und gerade in den ersten Wochen starke Wasserwertschwankungen machen können - je nach Bodengrund sollte man also mit dem Wirbellosenbesatz ausreichend lange warten. 
   3.1 Pflanzendüngung mit Kohlendioxid 
 Auch die Düngung mit einer CO 2 -Anlage kann pH-Schwankungen auslösen. Wichtig ist, an die Nachtabschaltung zu denken, ansonsten kann es zu schlimmen  Häutungsschäden  oder zu  Sauerstoffmangel  kommen. 
 Von sogenanntem Flüssig-CO2 oder CO2-Tabletten sollte man vor allem als Einsteiger eher Abstand halten, da die Dosierung deutlich schwieriger zu steuern ist als bei der Druckgasanlage und es  bei unsachgemäßer Anwendung  ebenfalls zu einem Sauerstoffmangel kommen kann. 
   
   3.2 Pflanzendüngung im Garnelenaquarium 
 Handelsübliche  NPK-Dünger ,   Eisendünger und Eisenvolldünger  für Pflanzenaquarien sind für Wirbellose geeignet. Die enthaltenen  Kupferlegierungen  sind bei diesen speziellen Aquariendüngern in einem tolerablen Bereich, solange man sich an die Dosierungsempfehlungen hält. So lassen sich auch Starkzehrer wie Vallisnerien im Garnelenaquarium halten. 
                ]]> </content> <updated>2020-10-08T01:45:00+02:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Zickige Aquarienpflanzen - Probleme in der Umstellung</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/zickige-aquarienpflanzen-probleme-in-der</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/zickige-aquarienpflanzen-probleme-in-der"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Hin und wieder hört man &quot;Vallisnerien sind Oberzicken&quot; oder &quot;Wasserpest schwächelt erstmal in neuen Aquarien&quot;, auch die Cryptocorynenfäule ist oft gefürchtet - gibt es tatsächlich so etwas wie zickige Pflanzen? Wir gehen der Sache auf den Grund.
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 Inhaltsverzeichnis 
 
  1 Anpassung der Pflanzen  
 
  1.1 Emers zu submers  
 
  2 Was tun?  
 
  2.1 Gesunde Wurzelstöcke erkennen  
 
  3 Klassische &quot;Zicken&quot;  
 
  3.1 Vallisnerien  
  3.2 Nadelsimse  
  3.3 Wasserpest  
  3.4 Hornkraut  
  3.5  Bucephalandra   
  3.6  Echinodorus   
  3.7 Cryptocorynen und Cryptocorynenfäule  
 
 
 
 Bei der Neubepflanzung eines Aquariums gibt es hin und wieder Probleme mit den Pflanzen - die Blätter werden blass oder sogar durchsichtig, im Extremfall lösen sich auch die Stängel auf, die Blätter sterben und fallen ab, und ganze Pflanzen scheinen sich aufzulösen. Paradebeispiele hier sind Cryptocorynen (die berüchtigte Cryptocorynenfäule), Nadelsimse, Wasserpest oder Vallisnerien. Was ist die Ursache für dieses Phänomen? 
   1 Anpassung der Pflanzen 
 Alle Pflanzen sind grundsätzlich sehr gut an ihre Umgebung angepasst, an  die Lichtmenge, die Lichtstärke , die  Nährstoffversorgung , bei Landpflanzen auch an die Wasserversorgung - der letzte Punkt fällt bei Aquarienpflanzen natürlich weg. 
 Setzt man nun eine Pflanze in eine neue Umgebung, muss sie sich umstellen und sich an die neuen Gegebenheiten anpassen. Manche Pflanzen &quot;schaffen&quot; diese Umstellung ohne größere Probleme, aber es gibt Pflanzen, die ihre Blattzusammensetzung nicht so stark verändern können und daher neue Blätter brauchen. Die alten, nutzlos gewordenen Blätter werden abgestoßen, und nach einiger Zeit kommen neue Blätter. 
   1.1 Emers zu submers 
 Ein Sonderfall sind hier emers in der Gärtnerei gezogene Pflanzen, also Aquarienpflanzen, die über der Wasseroberfläche kultiviert wurden. Sie müssen sich erst einmal in ihre Unterwasserform umwandeln, und dieser Formenwandel erfordert praktisch immer neue Blätter - das betrifft übrigens auch InVitro-Pflanzen! 
   2 Was tun? 
 Grundsätzlich kann die höhere Biomasse durch abgestoßene Blätter in einem gerade einfahrenden Aquarium ein Problem darstellen - die Wasserbelastung kann dadurch steigen. Es kann daher sinnvoll sein, die abgestorbenen Blätter abzusaugen. Schön sehen sie ja außerdem ohnehin nicht aus. Ansonsten braucht man einfach Geduld - in der Regel treiben gesunde Wurzelstöcke wieder aus und die Pflanze wird wieder schön. 
   2.1 Gesunde Wurzelstöcke erkennen 
 Einen gesunden Wurzelstock erkennt man daran, dass die Wurzeln eher hell sind und fest wirken. Keinesfalls sind sie matschig. 
   3 Klassische &quot;Zicken&quot; 
 ... ohne Anspruch auf Vollständigkeit ... 
   3.1 Vallisnerien 
 Vallisnerien nehmen das Umtopfen oft sehr übel und werden dann erst einmal komplett durchsichtig-braun. Diese abgestorbenen Blätter kann man getrost abschneiden, sie erfüllen für die Pflanze keinen Zweck mehr. Aus dem Wurzelstock kommen bald neue Triebe, und wenn die Umstellung geschafft ist, hindert nichts mehr die Pflanze daran, erneut die Weltherrschaft anzustreben. 
   3.2 Nadelsimse und Co. 
 Nadelsimse und andere Simsen aus der Gattung Eleocharis sind berüchtigt: Sie werfen bei einer Neupflanzung gerne ihre nadelförmigen Blätter nach und nach ab, was im Aquarium extrem lästig ist - man bekommt sie schlicht fast nicht mehr aus dem Becken, und sie verrotten nur sehr langsam, stören die Optik also für eine lange, lange Zeit. 
  Ein einfacher Trick:  Die Pflanzen werden vor dem Einsetzen einfach auf ca. 1-3 cm Höhe zurückgeschnitten. Sie treiben dann direkt neu durch. 
   3.3 Wasserpest 
 Oft hört man, dass es Wasserpest gibt, die nur in kaltem Wasser überlebt - dabei ist oft lediglich die Umstellung auf die neue Umgebung das Problem. Gerade bei Wasserpest hat man es oft, dass die älteren Blätter am Stängel alle absterben und die oberen, jungen Austriebe grün bleiben. Hier kann man dann die abgestorbenen Blättchen mit dem Finger etwas abstreifen und absaugen und abwarten, oft kommen neue Blätter. Ungeduldigere Aquarianer schneiden die grünen Spitzen ab, verwerfen die kahlen Teile und stecken einfach die Spitzen neu. 
   3.4 Hornkraut 
 Auch Hornkraut kann vor allem bei stark veränderten Lichtverhältnissen erst einmal alle Blattnadeln abwerfen, was eine ziemliche Arbeit im Aquarium macht. Leider treiben beim Hornkraut meist nur die oberen Triebspitzen wieder aus, der Rest der Stängel bleibt kahl. Am besten setzt man daher nur die jungen Triebspitzen ein, wenn man Hornkraut in ein Aquarium mit stark abweichenden Umweltverhältnissen setzen möchte, um dieses Phänomen zu umgehen. 
   3.5  Bucephalandra  
 Gerade bei importierten  Bucephalandra  mit wenig Laub kann es vorkommen, dass nach dem Einsetzen ins Aquarium erst einmal alle Blätter abgeworfen werden. Wenn das Rhizom nicht matschig ist, wird es wieder austreiben. Auch hier handelt es sich um eine ganz normale Anpassungsreaktion, bei der lediglich etwas Geduld gefragt ist. 
   3.6  Echinodorus  
  Echinodorus  sind ebenfalls dafür bekannt, dass sie nach dem Einsetzen zunächst einmal alle Blätter absterben lassen und abwerfen. Das kann bei den schönen großen Blättern wirklich dramatisch aussehen, aber ist in der Regel nicht weiter tragisch. Die neu austreibenden Blätter sind an die neuen Verhältnisse im Aquarium angepasst, und die Pflanze sieht schon bald wieder schön aus. Düngekugeln an den Wurzeln der  Echinodorus  können den Starkzehrer beim Neuaustrieb unterstützen und dafür sorgen, dass die Regeneration schneller vonstatten geht. 
 Die absterbenden Blätter sollte man unten an der Wurzelbasis abschneiden und aus dem Aquarium entfernen, damit die doch recht große tote Blattmasse das Wasser nicht belastet. 
   3.7 Cryptocorynen und Cryptocorynenfäule 
 Auch Cryptocorynen gelten beim Umsetzen je nach Art als ziemlich zickige Pflanzen, wenn auch nicht so häufig wie die anderen Kandidaten. Der Begriff Cryptocorynenfäule bezeichnet das Phänomen, dass sich die gesamte Pflanze in der Umstellung aufzulösen scheint. Die Blätter verlieren ihre Farbe und werden durchsichtig, und auch der gesamte Stängel fasert auf und verliert seine Stabilität. Das sieht zunächst wirklich dramatisch aus, aber auch hier gilt: Aussitzen, abwarten. Die Pflanze kommt wieder, wenn die Wurzeln gesund sind. 
 Die toten Blätter werden einfach entfernt. 
 Alternativ kann man natürlich auch die Cryptocoryne vor dem Einsetzen auf 1-3 cm zurückschneiden und so alle Blätter entfernen. Dann treibt sie schneller durch. 
   
                ]]> </content> <updated>2019-01-30T01:15:00+01:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Moose vorbereiten</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/moose-vorbereiten</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/moose-vorbereiten"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Wenn man Moos fürs Aquarium richtig vorbereitet, wird das Ergebnis nach dem Aufbinden oder Aufkleben umso schöner: Moospolster oder Mooskissen werden dicht und buschig, wenn man es richtig macht. Das ist nicht schwer, es kostet allerdings ein bisschen Überwindung ... aber es l...
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Inhaltsverzeichnis 
 
  1 Attraktive Moospolster  
  2 Anleitung  
 
 
 Moose im Aquarium sehen einfach toll aus. Moospolster sind aber nicht nur eine ganz natürliche, unglaublich stimmungsvolle Dekoration, sie bieten mit ihrer großen Oberfläche auch klasse Weidegründe und Verstecke für Garnelen und ganz besonders für Garnelenbabys. 
   1 Attraktive Moospolster 
 Loses Moos fliegt allerdings gern mit der Filterströmung durchs Aquarium und sieht dann schnell gar nicht mehr klasse aus, sondern nur noch unordentlich und fusslig. Aus diesem Grund werden Moospolster gerne auf Steine und Wurzeln  aufgebunden  oder  aufgeklebt . Damit die Polster gleich von Anfang an richtig schön anwachsen und dann dicht und verzweigt weiter wachsen, muss man das Moos richtig vorbereiten.  Normalerweise wächst Aquarienmoos in mehr oder weniger langen Strängen, die sich mehr oder weniger verzweigen. Wenn man diese langen Moosfäden auf Steine oder Wurzeln aufbringt, wächst das neue Moospolster spillerig, wenig kompakt, oft wird es auch braun und es zerfällt gern. 
 Außerdem sind lange Moosfäden beim Aufbinden oder Aufkleben nur schlecht zu handhaben. Das Ergebnis sieht unordentlich aus und wirkt nicht wirklich gut. 
   2 Anleitung - Moose richtig vorbereiten 
   Deshalb brauchen wir zum Vorbereiten des Mooses neben dem Moos selbst ein Schneidbrett und ein scharfes Messer oder alternativ eine Schere. 
   Das Moos nehmen wir zuerst natürlich aus der Verpackung. Wenn wir In Vitro gezogenes Moos gekauft haben, spülen wir noch kurz die Nährflüssigkeit ab. Dann fassen wir das Moos fest zwischen Daumen und Zeigefinger der linken Hand (Linkshänder denken sich die Anleitung bitte spiegelverkehrt) … 
   und schneiden es in ganz feine Stücke von 0,5-1,5 cm Länge. 
   Achtung, passt dabei bitte gut auf eure Finger auf! 
   Auch die ganz feinen Fitzel kann man zum Aufbringen verwenden. 
   Das fein zerteilte Moos lässt sich optimal weiterverarbeiten: Man kann es auf einen Stein (so wie hier auf ein Stück Lava) oder auf eine Wurzel  aufbinden  oder  aufkleben . Da jedes winzige Stück neu austreiben wird, erhalten wir auf diese Weise ganz schnell und effektiv ein sehr dicht heranwachsendes Moospolster. 
                ]]> </content> <updated>2017-12-11T20:15:00+01:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Moos aufkleben</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/moos-aufkleben</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/moos-aufkleben"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Eine schöne und unkomplizierte Alternative zur klassischen Aufbindetechnik ist das Aufkleben von Aquarienmoosen auf Steine oder Wurzeln. Mit einem handelsüblichen Sekundenkleber ist diese Technik für den Besatz im Aquarium absolut unbedenklich und nicht schwierig auszuführen. ...
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Inhaltsverzeichnis 
 
  1 Vorteile von Moospolstern  
  2 Alternative gesucht  
  3 Ungeeignete Klebstoffe  
  3 Anleitung  
 
 
 Wie man Moos richtig aufbindet, erklären wir in unserem Artikel  &quot;Moose aufbinden&quot;  . In der Filterströmung durchs Aquarium wandernde Moospolster sehen unschön aus, sie breiten sich überall aus, wo sie nichts verloren haben, und sie können sogar den Filtereinlass verstopfen und die Filterleistung enorm beeinträchtigen. Auch beim Herausfangen von Garnelen ist lose herumliegendes Moos einfach nur lästig. 
   1 Vorteile von Moospolstern 
 Aquarienmoos auf Steinen oder auf Wurzeln zu befestigen ist daher wirklich sinnvoll. So bleibt es an Ort und Stelle, es wächst zu ansehnlichen Polstern heran und muss nur ab und zu etwas in Form gestutzt werden. In einem Zuchtaquarium für Zwerggarnelen kann man die aufgebundenen Moospolster zum Selektieren der Garnelen einfach versetzen oder ganz herausnehmen, und auch in einem Aquascape ist mit Moossteinen oder Mooswurzeln schnell neu dekoriert. 
   2 Alternative gesucht 
 Manchmal ist das Wickeln und das Aufbinden jedoch zu umständlich oder es würde nicht gut aussehen - das kann besonders dann der Fall sein, wenn man große Wurzeln oder Steinbrocken nur teilweise bepflanzt. Hier wirkt der Faden einfach nur störend, und die Wahrscheinlichkeit, dass er irgendwann unter einem Moospolster verschwindet, ist nur sehr gering. 
 Findige Aquascaper schauten über den Tellerrand und fanden in der Medizintechnik eine Substanz, die dafür verwendet wird, kleinere Wunden zu verschließen: Cyanacrylat. Es ist absolut ungiftig, gibt nichts ans Wasser ab - und es ist lustigerweise auch die Substanz, die Sekundenkleber zum Kleben bringt. Cyanacrylat wird durch Wasserzugabe fest. Hierzu reicht normalerweise das Wasser aus der Luftfeuchtigkeit aus. Aus diesem Grund wird Sekundenkleber auch nur auf TROCKENEN Wurzeln oder Steinen verwendet. Auf nassem Untergrund bindet er sofort ab, noch bevor man das erste Moosstück auf dem Klebertropfen platzieren könnte. 
   3 Ungeeignete Klebstoffe 
 Andere Klebstoffe wie Alleskleber, Silikon oder Zweikomponentenkleber sind entweder ungeeignet, weil sie giftige Stoffe enthalten, weil sie beim Aushärten heiß werden und das Moos zerstören oder weil sie viel zu lang zum Aushärten brauchen würden. 
   4 Anleitung 
 In diesem Artikel verwenden wir Monosolenium tenerum, das Zarte Lebermoos, auch Mini-Pellia genannt. Dieses Moos bildet keine Haftwurzeln aus. Beim Aufkleben muss man daher darauf achten, dass die Triebe gut befestigt sind. 
   Zunächst brauchen wir für unser Projekt &quot;Moossteine&quot; Lavasteine. Hier ist die Form zweitrangig, durch das Aufkleben sind wir bei der Steinform und auch bei der Größe der Steine (oder Wurzeln) sehr flexibel. Wichtig: Das Substrat, auf das das Moos aufgebracht werden soll, muss absolut trocken sein! 
   Des weiteren benötigen wir eine Portion in  kurze, 0,5-1,5 cm lange Stücke geschnittenes Moos . Für diese Fotostrecke verwenden wir Monosolenium tenerum, jedes andere Aquarienmoos ist aber genauso tauglich. Die kurzen Stücke verzweigen sich später willig und wir erhalten ein viel schöneres, buschigeres Ergebnis als wenn wir mit langen Moosfäden arbeiteten. Auch das Moos sollte nicht tropfnass sein. 
   Außerdem brauchen wir natürlich auch noch Sekundenkleber. Bitte achtet darauf, dass ihr nur Kleber mit Cyanacrylat im Aquarium verwendet. Es gibt speziellen Pflanzenkleber, der auf Cyanacrylat basiert, aber ein normaler Sekundenkleber auf Cyanacrylatbasis aus dem Supermarkt oder Bastelladen tut&#039;s auch. Besser zu verarbeiten ist Sekundenkleber in Gelform, weil er nicht wegrinnt. 
   Los geht&#039;s mit einem Tropfen Gel-Sekundenkleber auf dem Lavastein … 
   … auf diese Tropfen wird ein Mini-Moostrieb aufgelegt. Nicht zu lange warten, der Kleber wird besonders in feuchter Luft recht schnell fest. 
   Wer mag, aktiviert den Sekundenkleber mit etwas Wasser aus der Sprühflasche. Es geht aber auch so.  So verfährt man, bis die ganze Fläche mit Moos beklebt ist. Die Unterseite bleibt natürlich auch hier frei, weil das Moos unter dem Stein nur weggammeln würde.     
                ]]> </content> <updated>2017-12-11T02:45:00+01:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Moose aufbinden</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/moose-aufbinden</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/moose-aufbinden"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Moose werden im Aquarium gerne aufgebunden auf Wurzeln oder Steinen eingesetzt. So bleiben sie an Ort und Stelle und fliegen nicht mit der Filterströmung durchs ganze Becken, und man kann sie einfach und leicht platzieren, umsetzen und auch zur Not schnell aus dem Aquarium neh...
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Inhaltsverzeichnis 
 
  1 Loses Moos - Nachteile  
  2 Moos aufbinden  
  3 Anleitung  
 
 
 Moose im Aquarium sind aus der Wirbellosenaquaristik und vor allem aus dem Aquascaping schon fast nicht mehr wegzudenken. Sie lassen das Becken richtig natürlich aussehen und bieten gerade Junggarnelen und auch adulten Zwerggarnelen viele Verstecke. Biofilme finden dank dicht wachsenden Aquarienmoosen eine riesengroße Oberfläche, auf der sie sich optimal ansiedeln können, und außerdem sehen Wassermoose in Aquascapes, bepflanzten Aquarien und auch in Zuchtbecken einfach klasse aus. 
   1 Nachteile von losem Moos 
 Wenn man ein Moos allerdings einfach ins Aquarium legt, fliegt es je nach Filterströmung ganz schön in der Gegend herum - das sieht nicht nur unordentlich aus, die Moosfitzel können sogar den Filtereinlass verstopfen und die Funktion des Aquarienfilters empfindlich beeinträchtigen. Auch in Zuchtaquarien für Garnelen sind lose Moose denkbar unpraktisch. Will man die Garnelen selektieren, so muss man das Moos erst einmal mühsam aus dem Becken klauben. 
   2 Moos aufbinden 
 Besser ist es, die Moose auf eine feste Oberfläche aufzubringen, auf der sie je nach Moosart sogar selbst festwachsen und weiterwachsen. Die klassische Methode - Takashi Amano hat sie mit seinen &quot; Riccia  Stones&quot; berühmt gemacht - ist dabei das Aufbinden auf Aquarienwurzeln und Steine, das wir hier in Wort und Bild näher erläutern. Alternativ zum Aufbinden lassen sich Moose auch mit Sekundenkleber auf harten Substraten befestigen. Diese noch relativ neue Methode erklären wir in unserem Artikel  &quot;Moose aufkleben&quot;  näher. 
   3 Anleitung - Moose aufbinden 
   Für diese Fotostrecke wurde  Monosolenium tenerum  gewählt, das auch als Mini-Pellia oder Zartes Lebermoos bekannt ist.  Monosolenium  bildet keine Haftwurzeln aus und wächst auf dem Untergrund nicht fest, daher ist es wichtig, dass es gut befestigt wird. 
   Zunächst beschafft man Lavasteine passender Größe. Wenn sie etwas kantig sind, ist das eher ein Vorteil, weil hier später der Faden besser hält. 
   Außerdem braucht man eine Portion Moos, die man  in kurze Stücke von ca. 0,5-1,5 cm Länge schneidet  (diese Maßnahme fördert später eine dichte Verzweigung und sorgt schnell für schöne Polster) … 
   … und Faden. Ideal hierfür ist Nähgarn oder das etwas dickere Knopflochgarn. Bei Moosarten, die von selbst festwachsen, kann man auch Baumwollfaden oder Zwirn verwenden, der später im Aquarium durch Bakterientätigkeit zersetzt wird und sich daher früher oder später vollständig auflöst. Für Moosarten ohne Haftwurzeln wie das  Monosolenium , das hier verwendet wird, wäre das keine gute Wahl. Hier greifen wir daher auf Polyesterfaden zurück, der im Aquarium dauerhaft besteht. Eine dunkle Farbe verschwindet später im Moospolster und fällt nicht so stark auf wie ein heller Faden. Alternativ ist auch ein dünner Nylonfaden wie zum Beispiel eine dünne Angelschnur gut geeignet zum Aufbinden von Moosen. 
   Wir beginnen damit, dass der Faden einmal um den zu bepflanzenden Stein gewickelt und ordentlich verknotet wird. Das kürzere Ende sollte ca. 5-10 cm lang sein. Es wird später für den Endknoten verwendet, also sollte man beim Wickeln ein bisschen aufpassen, dass das Stück nicht eingewickelt wird, sondern hängen bleibt. 
   Dann legen wir das Moos in einer dünnen Schicht auf den Stein und … 
   … beginnen zu wickeln. Achtung, die Unterseite des Steins wird natürlich nicht mit Moos bepflanzt. Das Moos würde ohne Licht gammeln, das wollen wir vermeiden! 
   Der Faden wird kreuz und quer mit einem geringen Abstand von wenigen Millimetern um den Stein geführt. Dabei achten wir darauf, dass der Faden zwar stramm anliegt, aber nicht zu fest gezerrt wird, damit die Moostriebe nicht komplett abgequetscht und zertrennt werden. 
   Sind wir mit der Wickeldichte unseres Fadens zufrieden, machen wir den Endknoten mit unserem Restfaden und dem Stück, das wir zu Anfang hängen ließen. Hier macht man ruhig zwei, drei Knoten übereinander, damit die Sache später auch hält. 
   Abschneiden … 
   … fertig. 
 Analog funktionert das Aufbinden von Moos auf Wurzeln, wobei man hier naturgemäß vor allem bei den dünneren Ästen weniger kreuz und quer als vielmehr hin und her wickeln muss. 
                ]]> </content> <updated>2017-12-11T01:30:00+01:00</updated> </entry> </feed>