<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?> <feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom"> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/wasserpflanzen/datenbank/?sAtom=1" rel="self" type="application/atom+xml" /> <author> <name>GARNELENHAUS</name> </author> <title>Wiki / Atom Feed</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/wasserpflanzen/datenbank/?sRss=1</id> <updated>2026-04-28T22:20:23+02:00</updated> <entry> <title type="text">Quellmoos</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/quellmoos</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/quellmoos"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Mit seinen grünen Trieben sorgt Quellmoos oder Willow Moos für schöne grüne Polster im Aquarium. Das Lieblingsmoos von Takashi Amano hat durch die Arbeiten des Naturaquarium-Erfinders weltweit Aufmerksamkeit gefunden.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Beschreibung 
 Mit seinen grünen Trieben sorgt Quellmoos oder Willow Moos für schöne grüne Polster im Aquarium. Das Lieblingsmoos von Takashi Amano hat durch die Arbeiten des Naturaquarium-Erfinders weltweit Aufmerksamkeit gefunden. Aber nicht nur Aquascaper lieben dieses Moos, auch Züchter: Haftlaicher nutzen die zarten Spitzen des Quellmooses gern, um ihren Laich anzuheften. Quellmoos fand in vergangenen Zeiten sogar außerhalb der Aquaristik Verwendung - teilweise wurden hiermit ganze Dächer gedeckt, und es wurde als Heilpflanze gegen Fieber genutzt! Quellmoos  Fontinalis antipyretica  hat keine Rhizoide und wächst daher nicht am Untergrund fest. 
 
 Wasserwerte 
 
 
 
 Gesamthärte 
 5 - 30 °dGH 
 
 
 Karbonathärte 
 3-30°dKH 
 
 
 pH-Wert 
 6,0 - 9 
 
 
 Temperatur 
 4-26 °C (opt. 14-26 °C) 
 
 
 
 
 
 Unsere Tipps 
 
 
 
 Für Low-Tech-Aquarien 
 ja 
 
 
 Ansprüche 
 anspruchslos 
 
 
 Aquarienbereich 
 Vordergrund, Hardscapebegrünung 
 
 
 Schwierigkeit 
 sehr einfach 
 
 
 
 
 
 Vermehrung 
 
 
 
 Vermehrung 
 Einzelne Triebe können vom Moospolster einfach mit einer scharfen und sauberen Schere abgetrennt und dann auf Steine oder Wurzeln  aufgebunden  werden. Zwar kann Quellmoos auch  geklebt werden , allerdings dauert hier der Neuaustrieb wesentlich länger. Beim Aufbinden ist darauf zu achten, keine lockeren Schlaufen zu binden, damit Fische oder Garnelen sich nicht darin verheddern oder hängen bleiben. 
 
 
 Verwendung im Aquarium 
 Das Willow Moss bildet dicht beblätterte, buschige Triebe von einer Länge bis 30 cm aus und sollte vor allem im Aquascape hin und wieder zurückgeschnitten werden, damit die Polster kompakt bleiben. Die Moospolster eignen sich hervorragend als Laichsubstrat für Haftlaicher und Freilaicher. 
 
 
 Wachstum submers 
 Quellmoos besiedelt sowohl stehende, als auch fließende kühlere Gewässer. Unter Wasser kann es dunkelgrüne flutende rasenähnliche Polster ausbilden. Die rippenlosen, einmal gefalteten lanzettlichen Blätter sind ganzrandig und haben einen scharfen Kiel. Hin und wieder können einzelne Blättchen an der Blattspitze leicht gezähnt sein. 
 
 
 Kann emers wachsen? 
 ja 
 
 
 Wachstumsgeschwindigkeit 
 schnell 
 
 
 
 
 Das Quellmoos kann im vorderen Aquarienbereich eingesetzt werden, eignet sich aber ebensogut für den Mittelgrund sowie für die Begrünung von Wurzeln und Steinen. Da es keine großen Ansprüche an Wasserwerte und Lichtversorgung stellt, ist Quellmoos auch für Einsteiger in die Pflanzenaquaristik zu empfehlen. 
 
 
 
 
 
  Systematik  
 
 
 
 Familie 
 Fontinalaceae 
 
 
 Gattung 
  Fontinalis  
 
 
 Art 
  Fontinalis antipyretica  
 
 
 
 
 
 
  Wissenschaftlicher Name  
 
 
 
  Fontinalis antipyretica  HEDW. 
 
 
 Aussprache:  Fontinális antipyrética   
 
 
 
 
 
 
  Herkunft  
 
 
 
   
 
 
 Nördliche Hemisphäre: Europa, Asien, Amerika, Grönland 
 
 
 
 
 
 Willow Moos mag das Aquarienwasser lieber etwas kühler und eher basisch, toleriert aber durchaus Abweichungen. Es kommt praktisch weltweit auf der nördlichen Hemisphäre vor. 
 
 
  Zahlen, Daten, Fakten  
 
 
 
 Wuchshöhe 
 bis 30 cm 
 
 
 CO 2 -Düngung notwendig? 
 Nein, kann das Wachstum aber erheblich beeinflussen 
 
 
 Lichtbedarf 
 Gering. Erhöhte Lichtzufuhr beeinflusst das Wachstum positiv. 
 
 
 Dünger 
 Bei regelmäßigen Wasserwechseln für gewöhnlich nicht nötig, kann sich aber positiv auf das Wachstum auswirken 
 
 
 
 
 
                ]]> </content> <updated>2023-11-06T00:30:00+01:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Weiße Ludwigie</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/weisse-ludwigie</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/weisse-ludwigie"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Zartrosa Spitzen und ein sanfter schneeweißer Farbton peppen den grünen Unterwasserdschungel elegant auf: die Weiße Ludwigia ist gar nicht so oft im Handel zu bekommen und eine echte Rarität. Vor allem in Aquascapes zieht sie garantiert alle Blicke auf sich.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Beschreibung 
 Zartrosa Spitzen und ein sanfter schneeweißer Farbton peppen den grünen Unterwasserdschungel elegant auf: die Weiße  Ludwigia  ist gar nicht so oft im Handel zu bekommen und eine echte Rarität. Vor allem in Aquascapes zieht sie garantiert alle Blicke auf sich. 
 
 Wasserwerte 
 
 
 
 Gesamthärte 
 2-10 °dGH 
 
 
 Karbonathärte 
 0-4 °dKH 
 
 
 pH-Wert 
 5-7,6 
 
 
 Temperatur 
 19-26 °C 
 
 
 
 
 
 Unsere Tipps 
 
 
 
 für Low-Tech-Aquarien geeignet 
 nein 
 
 
 Ansprüche 
 anspruchsvoll 
 
 
 Aquarienbereich 
 Mitte bis Hintergrund, als Eyecatcher 
 
 
 Schwierigkeit 
 anspruchsvoll 
 
 
 
 
 
 Vermehrung 
 
 
 
 Vermehrung 
 Über Kopfstecklinge ist die Vermehrung recht einfach, auch starke Rückschnitte werden in der Regel gut verkraftet. Dazu werden mit einer sauberen und scharfen Schere die obersten 10 cm des Triebes abgetrennt und anschließend wieder in den Bodengrund gesetzt. Hilfreich ist es, den untersten Stängelteil nicht von seinen Blättern zu befreien, sondern diese als Anker mit einzusetzen. 
 
 
 Vegetative Vermehrung 
 Die Weiße Ludwigia bildet 25-30 cm lange Stängel aus, die je nach Rückschnitt verzweigter und buschiger werden. Hin und wieder werden grüne Triebe ausgebildet, die sich nicht umfärben, aber zügiger wachsen. 
 
 
 Wachstum submers 
 Kulturpflanze 
 
 
 Kann emers wachsen? 
 nein 
 
 
 Wachstumsgeschwindigkeit 
 langsam 
 
 
 
 
 Mit ihren feinen schmalen weißen Blättchen stellt sie unter Wasser einen tollen Kontrast zu üblichen grün- oder rotlaubigen Aquarienpflanzen dar. Ähnlich wie auch bei anderen weißblättrigen Aquarienpflanzen weist die  Ludwigia  sp. White weniger Chlorophyll auf. 
   
 Im Handel wird die  Ludwigia inclinata  var.  verticillata  „White“ angeboten, und bei der  Ludwigia  sp. White könnte es sich um eine Variante der  Ludwigia inclinata  var.  verticillata  „Cuba“ handeln. Dies bedarf weiterer Klärung, mir liegen derzeit keine neueren Informationen dazu vor. Gelegentlich wird diese reine Kulturpflanze auch als  Ludwigia  sp. „pink“ gehandelt. Preise zwischen 3,50 € und 20,00 € sind keine Seltenheit, mittlerweile gibt es erste Anbieter, die sie auch InVitro anbieten. 
 2017 wurde die Weiße Ludwigie das erste Mal in Aquarien Internetforen besprochen, bisher verläuft ihr Siegeszug aber eher schleppend, sie wird mehr als Geheimtipp unter Pflanzenmessies gehandelt - eigentlich verwunderlich, denn mit ihren zart rosafarbenen Spitzen, die neue Blättchen ausbilden, ehe sie weiß werden, ist sie ein echter Eyecatcher, der definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient hat. 
 Vom Wachstum ist sie im Gegensatz zu anderen  Ludwigia  Arten als eher langsam einzustufen, vor allem, wenn sie im mittelhartem bis hartem Wasser oder in Kiesboden gepflegt wird. Beste Resultate konnte ich mit ihr im Weichwasser erzielen, eingesetzt in Aquarium Soil von Tropica und einer entsprechenden Nährstoffversorgung mit  NPK ,  Eisen  und  CO 2  . 
 Eine fehlende Kohlenstoffquelle und eine Schummerbeleuchtung werden mit entsprechender Wachstumsstagnation quittiert, auch färben sich die im emersen Zustand eher grünlichen und weißgeränderten lanzettlichen Blättchen eher nur schleppend. 
 Als Eyecatcher kann die weiße  Ludwigia  auch im Nanoaquarium oder im Vordergrund eingesetzt werden. Dazu ist allerdings regelmäßiges Trimmen notwendig. Da sie verglichen mit andern  Ludwigia  Arten eher langsam wächst, macht sie in diesem Punkt eher keine große Mühe. Allgemein ist sie eine tolle Herausforderung für den fortgeschrittenen Aquarianer, die hin und wieder doch den ein oder anderen Anspruch hat. 
  
 
 
 
 
  Systematik  
 
 
 
 Familie 
 Onagraceae 
 
 
 Gattung 
  Ludwigia  
 
 
 Art 
  Ludwigia  sp. White 
 
 
 
 
 
 
  Wissenschaftlicher Name  
 
 
 
  Ludwigia  sp. White 
 
 
 Aussprache:  Ludwígia  
 
 
 
 
 
 
  Herkunft  
 
 
 
   
 
 
 vermutlich USA, Kulturpflanze 
 
 
 
 
 
 Die Urform der Weißen Ludwigie stammt vermutlich aus den USA,  Ludwigia  sp. &quot;White&quot; ist jedoch eine Kulturform, die es so in der Natur vermutlich nicht gibt. 
 Eine ausgewogene Düngung und eine gute Lichtzufuhr von 0,75 W/ Liter sind empfehlenswert für einen kräftigen Wuchs dieser fürs Aquascaping besonders interessanten Aquarienpflanze. 
   
 
 
  Zahlen, Daten, Fakten  
 
 
 
 Wuchshöhe 
 20-25 cm 
 
 
 CO 2 -Düngung notwendig? 
 
 nicht unbedingt, aber empfehlenswert; CO2: 10-40 mg/ l 
 
 
 
 Lichtbedarf 
 Licht: mindestens 0,75 W/ l 
 
 
 Dünger 
 NO3: 10-50 mg/ l PO4: 0,1-3 mg/l K: 5-30 mg/l Fe: 0,01-0,05 mg/l, 
 
 
 
 
 
                ]]> </content> <updated>2023-08-06T01:15:00+02:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Blütenstielloser Sumpffreund</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/bluetenstielloser-sumpffreund</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/bluetenstielloser-sumpffreund"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Limnophila sessiliflora ist eine bekannte und schicke, sehr schnell wachsende Stängelpflanze, die sich gut im Aquarium macht und die eine tolle Alternative zur deutlich anspruchsvolleren Cabomba ist.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Beschreibung 
 Der Blütenstiellose Sumpffreund  Limnophila sessiliflora  ist die in der Aquaristik am häufigsten vorkommende  Limnophila -Art und entstammt ursprünglich aus Südostasien. Inzwischen ist sie in viele weitere Kontinente eingeschleppt worden und wird in den USA beispielsweise als „Asian Marshweed“ bezeichnet. Sie hat optisch große Ähnlichkeit mit den  Cabomba -Arten, ist dabei aber deutlich leichter zu pflegen und zu vermehren, da sie anspruchslos und robust ist. Ihre Blätter sind filigran, fein gefiedert und submers von einem kräftigen, hellen grün, welches bei intensiver Beleuchtung an den Triebspitzen zu einem rötlichen Braunton umschlagen kann. Bekommt die Pflanze die Möglichkeit, sich über der Wasseroberfläche zu entwickeln, entstehen viele intensiv violette Blüten. 
   
 
 Wasserwerte 
 
 
 
 Gesamthärte 
 0 - 30 °dGH 
 
 
 Karbonathärte 
 2-21°dKH 
 
 
 pH-Wert 
 5-8 
 
 
 Temperatur 
 15-28 °C (opt. 20-25°C) 
 
 
 
 
 
 Unsere Tipps 
 
 
 
 für Aquarien ohne CO 2  geeignet? 
 ja 
 
 
 Ansprüche 
 wenig 
 
 
 Aquarienbereich 
 Hintergrund 
 
 
 Schwierigkeit 
 einfach 
 
 
 
 
 
 Vermehrung 
 
 
 
 Vermehrung 
  Limnophila sessiliflora  ist sehr schnell wachsend und lässt sich denkbar leicht vermehren: über Stecklinge. Die Pflanze wird beschnitten und die Triebspitze anschließend ins Aquariensubstrat eingesetzt. Lässt man die Pflanze lange genug wachsen, sodass sie die Wasseroberfläche erreicht, beginnt sie mit der Bildung vieler Seitentriebe, welche dann ebenfalls beschnitten und eingepflanzt werden können. 
 
 
 Vegetative Vermehrung 
 Stecklinge oder Seitentriebe 
 
 
 Wachstum submers 
  Limnophila sessiliflora  ist sehr schnell wachsend und anpassungsfähig, zudem nahezu unbegrenzt in ihrem Längenwachstum. Die fein gefiederten grünen Blätter können bei intensiver Beleuchtung an den Triebspitzen rotbräunlich eingefärbt sein. 
 
 
 Kann emers wachsen? 
 ja: sobald  Limnophila sessiliflora i m Längenwachstum die Wasseroberfläche erreicht oder von vornherein Meers kultiviert wird, bildet sie Blüten mit einer violetten Färbung, welche ohne Stiele direkt in den Blattachsen des Stängels sitzen. 
 
 
 Wachstumsgeschwindigkeit 
 sehr schnell 
 
 
 
 
  Limnophila sessiliflora  eignet sich primär als Bepflanzung für den Hintergrund des Aquariums. Während sie bei gutem Licht schnell in die Länge wächst, wird sie bei geringerer Beleuchtungsintensität eher gedrungen. Mit ihren feingliedrigen Trieben bildet sie einen ansprechenden Kontrast zu kräftigeren Aquarienpflanzen und wirkt durch ihre grünen bis rotbraunen Blätter auch farblich abwechslungsreich und natürlich. 
 
 
 
 
 
  Systematik  
 
 
 
 Familie 
 Plantaginaceae - Lippenblütlerartige 
 
 
 Gattung 
  Limnophila  
 
 
 Art 
 Samenpflanzen: Blütenpflanzen 
 
 
 
 
 
 
  Wissenschaftlicher Name  
 
 
 
   Limnophila sessiliflora   
 
 
 Aussprache:  Limnophíla sessiliflóra  
 
 
 
 
 
 
  Herkunft  
 
 
 
   
 
 
 ursprünglich in Südostasien, mittlerweile aber auch in vielen Gegenden der USA, wo sie droht, die natürliche Vegetation zu verdrängen 
 
 
 
 
 
 Sumpfpflanze, wächst sowohl an/in stehenden wie auch fließenden Gewässern. 
 
 
  Zahlen, Daten, Fakten  
 
 
 
 Wuchshöhe 
 50 cm - unbegrenzt 
 
 
 CO 2 -Düngung notwendig? 
 nein 
 
 
 Lichtbedarf 
 gering 
 
 
 Dünger 
 niedriger Bedarf, 20 - 30 mg/l, besonders Spurenelemente und Eisen zuträglich 
 
 
 
 
 
                ]]> </content> <updated>2023-04-03T00:45:00+02:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Rubin-Ludwigie</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/rubin-ludwigie</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/rubin-ludwigie"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Die wunderschöne rotlaubige Ludwigia sp. Rubin ist eine wirklich dankbare Aquarienpflanze, mit der man im Aquascape und Pflanzenaquarium tolle Akzente setzen kann.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Beschreibung 
 Wer prächtig gefärbte Aquarienpflanzen mit wenig Pflegeaufwand sucht kommt an der  Ludwigia  sp. &quot;Rubin&quot; nicht vorbei. Ihre intensiv-weinroten Blätter sind von kräftigem Wuchs und stellen nur geringe Ansprüche an ihre Umgebung. Häufig wird die Ludwigie mit ihren verwandten Arten,  Ludwigia repens  oder auch  Ludwigia glandulosa  , verwechselt. Sie besitzt durchaus Ähnlichkeit mit ihnen, ist aber vermutlich eine Hybride, die man gut unterscheiden kann: In Blattform und Wuchsverhalten ähneln sich  Ludwigia  „Rubin“ und  Ludwigia repens , während letztere aber stets gegenständige Blätter (2 pro Stengelknoten) aufweist.  Ludwigia  „Rubin“ ist sowohl gegenständig wie auch wechselständig in unregelmäßiger Reihenfolge beblättert. Die dritte im Bunde,  Ludwigia glandulosa , ist stets wechselständig beblättert und insgesamt schmaler sowie submers strikt aufrecht wachsend. 
   
 
 Wasserwerte 
 
 
 
 Gesamthärte 
 0 - 30 °dGH 
 
 
 Karbonathärte 
 2-15°dKH 
 
 
 pH-Wert 
 5-7 
 
 
 Temperatur 
 6-28 °C 
 
 
 
 
 
 Unsere Tipps 
 
 
 
 für Aquarien ohne CO 2  geeignet? 
 ja 
 
 
 Ansprüche 
 wenig-mittel 
 
 
 Aquarienbereich 
 Mittelgrund / Hintergrund 
 
 
 Schwierigkeit 
 einfach 
 
 
 
 
 
 Vermehrung 
 
 
 
 Vermehrung 
  Ludwigia  sp. &quot;Rubin&quot; wird denkbar einfach über das Beschneiden und Einpflanzen ihres Stängels bzw. Kopfstecklings vermehrt. 
 
 
 Vegetative Vermehrung 
 Kopfstecklinge oder auch durch die unteren Pflanzenteile 
 
 
 Wachstum submers 
  Ludwigia  sp. &quot;Rubin&quot; ist eine etwas größere, mittelschnell wachsende Stängelpflanze mit breiten Blättern, die unter geeigneter Beleuchtung ein tiefes, attraktives Rot annehmen kann. Nach dem Kauf, während der Eingewöhnung in ihre neue Umgebung, kann es passieren, dass die Ludwigie ihre alten Blätter abwirft. Das ist unproblematisch, da sie anschließend aus dem Stängel neue, gesunde Triebe ausbilden kann. Unter normalen Bedingungen, ohne besondere Düngung etc., bleibt die Pflanze eher grün bis braun-rot aber bleibt dennoch gesund und ist somit einfach zu pflegen. 
 
 
 Kann emers wachsen? 
 ja,  Ludwigia  sp. &quot;Rubin&quot; kann gut in Paludarien oder Wabi-Kusas verwendet werden. Optisch ist sie, ähnlich der submersen Form, mit rötlichen Blattunterseiten ein optisch ansprechender Farbakzent. 
 
 
 Wachstumsgeschwindigkeit 
 mittel 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  Systematik  
 
 
 
 Familie 
 Onagraceae - Nachtkerzengewächse 
 
 
 Gattung 
  Ludwigia  
 
 
 Art 
 Samenpflanzen: Blütenpflanzen 
 
 
 
 
 
 
  Wissenschaftlicher Name  
 
 
 
  Ludwigia  sp. &quot;Rubin&quot; 
 
 
 Aussprache:  Ludwígia  
 
 
 
 
 
 
  Herkunft  
 
 
 
   
 
 
 Herkunft nicht genau zu bestimmen, da Hybride. Wahrscheinlich ursprünglich aus Nord-/Südamerika 
 
 
 
 
 
 Nach neuesten Erkenntnissen ist die  Ludwigia  sp. &quot;Rubin&quot; enger mit der  Ludwigia glandulosa  verwandt und zählt nicht, wie von vielen gedacht, zur  Ludwigia repens . 
  Ludwigia  sp. &quot;Rubin&quot; zählt eher zu den klassischen Mittel- und Hintergrundpflanzen im Aquarium und setzt durch ihre attraktive rote Farbe besondere Farbakzente. Theoretisch kann sie auch frei schwimmend oder aufgebunden als Aufsitzerpflanze eingebracht werden, benötigt dann aber eine gute Flüssigdüngung, um ausreichend viele Nährstoffe zu erhalten. 
 
 
  Zahlen, Daten, Fakten  
 
 
 
 Wuchshöhe 
 10-40 cm 
 
 
 CO 2 -Düngung notwendig? 
 ja, wenn intensiv-rote Färbung erreicht werden soll 
 
 
 Lichtbedarf 
 mittel-hoch (min. 30 Lumen/L) 
 
 
 Dünger 
 niedriger Bedarf, 15 mg/l 
 
 
 
 
 
                ]]> </content> <updated>2023-04-03T00:30:00+02:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Gehörnter Hornfarn</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/gehoernter-hornfarn</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/gehoernter-hornfarn"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Der Gehörnte Hornfarn ist ein Allrounder, der als Schwimmpflanze, als Aquarienpflanze oder auch emers in einem Paludarium als Farnpflanze genutzt werden kann. Guter Nährstoffzehrer, exzellent als Konkurrenz zu Algen.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Beschreibung 
 Als rosettenbildende Farnpflanze ist der Gehörnte Hornfarn mit seinen grob gefiederten oder gelappten Blättern ein ganz besonderes Gewächs in der Familie der Saumfarngewächse. Die Besonderheit dessen ist, dass er sowohl submers wurzelnd im Aquarienbodengrund, frei schwimmend an der Oberfläche und auch emers, als Sumpfpflanze auf feuchtem Untergrund, wachsen kann.  Ceratopteris cornuta  wird von manchen Autoren auch als  Ceratopteris thalictroides  benannt. 
 Die Blattwedel können sich in der Form stark unterscheiden - dreieckig ungeteilt oder aber fiederförmig gelappt. Grundsätzlich sind sie bei der submersen Art aber breiter als bei der emersen Art. Ursprünglich ist der Gehörnte Hornfarn im tropischen Afrika zuhause, besitzt eine Wuchshöhe von bis zu 30 cm und streckt seine Farnwedel mit jeweils bis zu 20x27cm Ausmaß aus.  Ceratopteris cornuta  ist eine Rosettenpflanze. 
 
 Wasserwerte 
 
 
 
 Gesamthärte 
 0-15 °dH 
 
 
 Karbonathärte 
 0-21°dKH 
 
 
 pH-Wert 
 5.0-8.0 
 
 
 Temperatur 
 22-28 °C 
 
 
 
 
 
 Unsere Tipps 
 
 
 
 für Aquarien ohne CO 2  geeignet? 
 ja 
 
 
 Ansprüche 
 wenig 
 
 
 Aquarienbereich 
 Hintergrund, Oberfläche 
 
 
 Schwierigkeit 
 einfach 
 
 
 
 
 
 Vermehrung 
 
 
 
 Vermehrung 
 &amp;nbsp; 
 
 
 Vegetative Vermehrung 
 Der Gehörnte Hornfarn vermehrt sich mittels Ausläufern in Form von kleinen Adventivpflanzen. Diese bilden sich an den Rändern der Farnwedel und können abgetrennt werden. 
 
 
 Wachstum submers 
 Der schnell wachsende Gehörnte Hornfarn kann sehr vielseitig in der Aquaristik genutzt werden. Frei schwimmend an der Oberfläche oder im Aufzuchtbecken oder auch als Hintergrundpflanze im Substrat wurzelnd bietet er Halte- und Versteckmöglichkeiten für viele Aquarienbewohner. 
 
 
 Kann emers wachsen? 
 ja, als Sumpfpflanze in feuchtem Bodengrund, dann mit dreieckig gelappten oder auch fiedrigen Farnwedeln 
 
 
 Wachstumsgeschwindigkeit 
 sehr schnell 
 
 
 
 
 Der Gehörnte Hornfarn bietet sich beim großen Biotop-Aquarium, Aquascaping-Aquarium und Naturaquarium als schöne, ausgreifende und von Haptik und Optik her kräftige Pflanze an, die Struktur, Schatten und Versteckmöglichkeiten liefert. Sie ist sehr leicht zu pflegen und schnell in Wachstum und Vermehrung. 
 Im Gegensatz zu vielen anderen Schwimmpflanzen nimmt der Gehörnte Hornfarn es nicht übel mit Wasser übergossen oder untergetaucht zu werden, sodass er eine für Anfänger besonders dankbare Pflanze darstellt. Außerdem hemmt der Farn durch seinen relativ hohen Nährstoffbedarf das Algenwachstum. 
   
 
 
 
 
 
  Systematik  
 
 
 
 Familie 
 Pteridaceae - Saumfarngewächse 
 
 
 Gattung 
  Ceratopteris  
 
 
 Art 
 Farne 
 
 
 
 
 
 
  Wissenschaftlicher Name  
 
 
 
  Ceratopteris cornuta  (P. Beauv.) Le Prieur 
 
 
 Aussprache:  Ceratópteris cornúta  
 
 
 
 
 
 
  Herkunft  
 
 
 
   
 
 
 tropisches Afrika, Asien und Australien 
 
 
 
 
  Ceratopteris cornuta  findet man überwiegend in ruhigen Gewässern mit wenig oder keiner Strömung, also in Seen und Sümpfen in den Tropen Afrikas, Asiens und Australiens. 
 &amp;nbsp; 
 Der sehr schnell wachsende Gehörnte Hornfarn ist ein Tüpfelfarngewächs. Die Sumpfpflanze / Schwimmpflanze wächst nicht nur frei treibend an der Wasseroberfläche der natürlichen Gewässer, sondern auch submers fest in das Substrat eingewurzelt oder am Gewässerrand im feuchten Substrat. 
 &amp;nbsp; 
 In der Natur vermehrt sich dieser Tüpfelfarn durch abgetrennte Blattteile, die Würzelchen austreiben. Besonders beliebt ist die Pflanze bei Labyrinthfischen, die gerne ihre Blasennester in den schwimmenden Trieben anlegen. 
 
 
  Zahlen, Daten, Fakten  
 
 
 
 Wuchshöhe 
 30 cm 
 
 
 CO 2 -Düngung notwendig? 
 nicht nötig, 10-20 mg/l bei submerser Kultur dennoch förderlich 
 
 
 Lichtbedarf 
 mittel 
 
 
 Dünger 
 niedriger Gesamtbedarf, braucht aber viel Nitrat 
 
 
 
 
 
                ]]> </content> <updated>2022-03-19T00:00:00+01:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Kongo-Wasserfarn, Afrikanischer Wasserfarn</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/kongo-wasserfarn-afrikanischer-wasserfarn</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/kongo-wasserfarn-afrikanischer-wasserfarn"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Bolbitis heudelotii ist ein wunderschöner Wasserfarn, der mit seiner dunkelgrünen, fast transparenten Blattfarbe im Aquarium für tolle Kontraste zu hellgrünen Wasserpflanzen sorgt und der in größeren Aquarien auf dem Hardscape optimal zur Geltung kommt.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Beschreibung 
  Bolbitis heudelotii  (Kongo-Wasserfarn) und der kleinere Zwerg-Wasserfarn  Bolbitis heteroclita  sind die einzigen zwei von ca. 45 Arten der Gattung  Bolbitis , die gerne abtauchen. 
 Zwar sind die Blätter in der submersen wie auch in der emersen Wuchsform von  Bolbitis heudelotii  gestielt, dennoch unterscheiden sie sich voneinander. Wenn man  Bolbitis heudelotii  emers wachsen lässt, können seine festen, einfach gefiederten, hellgrünen bis dunkelgrünen schwach gezähnten Blätter bis 85 cm lang werden. 
 Submers, also unter Wasser, sind die einfach oder doppelten gefiederten, bis zu 100 cm langen Blätter des Afrikanischen Wasserfarns viel zierlicher und wirken dünner, sind aber größer gezähnt. Ihre Farbe ist ein beinahe durchsichtig wirkendes Flaschengrün, sie können aber auch dunkelgrün bis hin zu fast schwärzlich sein. Vor allem in hartem Wasser werden sie eher fleckig. 
 Der Kongo-Wasserfarn ist eine beeindruckende Aufsitzerpflanze, die auf dem Hardscape perfekt zur Geltung kommt und mit der Zeit sehr groß werden kann. Ein (gerne auch kräftiger) Rückschnitt wie auch Teilung werden sehr gut vertragen. 
 Der botanische Artname des Kongofarns bezieht sich auf den französischen Botaniker Jean-Pierre Heudelot (1802–1837), der in Westafrika forschte. 
 
 Wasserwerte 
 
 
 
 Gesamthärte 
 0-30 °dGH 
 
 
 Karbonathärte 
 0-12 °dKH 
 
 
 pH-Wert 
 5-7 
 
 
 Temperatur 
 18-27 °C (opt. 22-25 °C) 
 
 
 
 
 
 Unsere Tipps 
 
 
 
 Low-Tech-Aquarien? 
 ja 
 
 
 Nano-Aquarien? 
 nein 
 
 
 Aquarienbereich 
 Mittelgrund/Hintergrund/Gruppe/Aufsetzer 
 
 
 Schwierigkeit 
 einfach 
 
 
 
 
 
 Vermehrung 
 
 
 
 Vermehrung 
  Bolbitis heudelotii  vermehrt sich in der Natur durch Teilung / Bruch / Abknicken des Rhizoms und / oder durch Sporen, die an der Blattunterseite gebildet werden. 
 
 
 Vegetative Vermehrung 
 Die Vermehrung des Kongofarns im Aquarium findet durch das Abtrennen / Teilen des Rhizoms statt. Es sollte darauf geachtet werden, das sich mindestens 3 Blätter am neuen wie auch am alten Rhizom befinden. 
 
 
 Wachstum submers 
 aufrecht, buschig 
 
 
 Kann emers wachsen? 
 ja – aufrecht 
 
 
 Wachstumsgeschwindigkeit 
 langsam bis mittel 
 
 
 
 
   Bolbitis heudelotii  kann wie alle Aufsitzerpflanzen aufgebunden / aufgeklebt oder eng an Holz, Steine oder andere Dekorationen platziert werden. Oder auch, wenn man mag, mit dem Rhizom in Risse oder Spalten gesteckt werden, da die Wurzeln sich mit der Zeit an die Gegenstände heften. In den Bodengrund sollte das Rhizom wegen Fäulnisgefahr nicht eingepflanzt werden, der Kongo-Wasserfarn kann jedoch auch am Substrat entlang wachsen, solange der Wurzelstock nicht eingebuddelt wird. 
 Zwar stellt der in der Aquaristik und bei Aquascapern sehr beliebte  Bolbitis heudelotii  keine großen Ansprüche an die Haltung im Aquarium und Aquascape, doch sind ein Platz am Filterauslass mit viel Strömung, eine Düngung mit Mikronährstoffen und Makronährstoffen, weiches, leicht saures bis mittelhartes Wasser und eine CO 2 -Zugabe von Vorteil. Auch sollte die Lichtstärke weder zu stark noch zu schwach sein. Bei optimalen Bedingungen wächst der eigentlich eher langsam wachsende Kongo-Wasserfarn dann doch etwas schneller. 
 
 
 
 
 
  Systematik  
 
 
 
 Familie 
 Dryopteridaceae - Wurmfarngewächse 
 
 
 Gattung 
  Bolbitis   
 
 
 Trivialname 
 Kongofarn, Afrikanischer Flussfarn, Kongo-Flussfarn, Kongo-Wasserfarn 
 
 
 
 
 
 
  Botanischer Name  
 
 
 
  Bolbítis heudelótii  (Bory ex Fée) Alston 
 
 
 Aussprache:  Bolbítis heudelótii  
 
 
 
 
 
 
  Herkunft  
 
 
 
   
 
 
 tropische und subtropische Gebiete Afrikas, Äthiopien, Senegal bis in den Norden Südafrikas 
 
 
 
 
 
 Die Heimat des Wasserfarns  Bolbitis heudelotii  sind die tropischen und subtropischen Gebiete Afrikas bis zu 1800 m über dem Meeresspiegel. Man findet den Kongo-Wasserfarn am Wasserrand in der Spritzwasserzone, aber hauptsächlich eher unter Wasser im Uferbereich, überwiegend im Schatten, jedoch auch in an sonnigen Stellen, oft an schnell fließenden Gewässern, wo er sich mit seinen fast 20 cm langen dunkelbraunen Wurzeln an Steinen, Wurzeln oder ähnlichem festklammert. 
 
 
  Zahlen, Daten, Fakten  
 
 
 
 Wuchshöhe 
 bis 85 cm emers – bis 100 cm submers 
 
 
 CO 2 -Düngung notwendig? 
 nein – aber von Vorteil 
 
 
 Lichtbedarf 
 gering bis hoch 
 
 
 Dünger 
 niedriger/mittlerer Bedarf – Mikronährstoffe und Makronährstoffe von Vorteil 
 
 
 
 
 
                ]]> </content> <updated>2020-09-15T00:45:00+02:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Brasilianische Graspflanze, Neuseelandgras</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/brasilianische-graspflanze-neuseelandgras</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/brasilianische-graspflanze-neuseelandgras"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Eine wunderschöne und relativ pflegeleichte Graspflanze für den Vordergrund ist Lilaeopsis brasiliensis, die mit ihren hellgrünen grasähnlich schmalen Blättern prima als Rasen fürs Aquascaping oder fürs Pflanzenaquarium geeignet ist und auch im Nano eine gute Figur macht.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Beschreibung 
 Die schöne grasartige Vordergrundpflanze  Lilaeopsis brasiliensis  ist nicht nur ein schöner Bodendecker im Süßwasseraquarium, sondern kann sogar im Brackwasser schön in Szene gesetzt werden. Sie ist auch für den Gartenteich geeignet und bei uns bedingt winterhart. Da die Wassertemperaturen in ihrer Heimat ziemlich stark fallen können, ist  Lilaeopsis brasiliensis  sehr tolerant, was die Wassertemperatur angeht. 
 Die Brasilianische Graspflanze kommt als Rasen im Vordergrund des Aquariums perfekt zur Geltung. Sie ist auch als &quot;Neuseelandgras&quot; oder als &quot; Lilaeopsis novae-zelandiae &quot;bekannt, aber ihre eigentliche Herkunft liegt in südlichen Südamerika. 
 Vom Habitus ist sie  Helanthium tenellum  sehr ähnlich und wird daher bei manchen Autoren auch aus &quot;Falsche Tenellus&quot; bezeichnet. 
 
 Wasserwerte 
 
 
 
 Gesamthärte 
 0-30 °dGH 
 
 
 Karbonathärte 
 2-14 °dKH 
 
 
 pH-Wert 
 5-7 
 
 
 Temperatur 
 4-28 °C (opt. 15-24 °C) 
 
 
 
 
 
 Unsere Tipps 
 
 
 
 für Low-Tech-Aquarien geeignet? 
 bedingt 
 
 
 für Nano-Aquarien geeignet? 
 ja 
 
 
 Aquarienbereich 
 Vordergrund 
 
 
 Schwierigkeit 
 mittel 
 
 
 
 
 
 Vermehrung 
 
 
 
 Vermehrung 
 Teilung, Abtrennen von Tochterpflanzen, Ausläufer 
 
 
 Vegetative Vermehrung 
 Die Vermehrung der Brasilianischen Graspflanze findet durch Teilung, Abtrennung von Tochterpflanzen, Ausläufer und emers auch durch Blüte und Samenbildung statt. 
 
 
 Wachstum submers 
 ja - kriechend, aufrecht 
 
 
 Kann emers wachsen? 
 ja - kriechend, aufrecht 
 
 
 Wachstumsgeschwindigkeit 
 langsam 
 
 
 
 
 Lilaeopsis brasiliensis ist ein schöner grasartiger Bodendecker. Die Vordergrundpflanze bildet zigfach verzweigte Ausläufer aus und formt dadurch mit der Zeit einen schönen dichten Teppich im Aquarium. Weil sie mit maximal 7 cm Wuchshöhe recht klein bleibt und schmale Blätter hat, ist sie nicht nur unter Aquascapern sehr beliebt. Leider bildet  Lilaeopsis brasiliensis  nur unter viel Licht einen wirklich dichten Rasenteppich, weshalb man sie nicht in schattige Bereiche setzen sollte. 
 Damit die Pflanzen schön dicht wachsen, sollte man das Trimmen oder Zurückschneiden ebenfalls nicht vernachlässigen. Lässt man sie wuchern, nimmt sich die Pflanze selbst das Licht. Um zu verhindern, dass der gesamte Teppich auftreibt, weil die unterste Schicht abgestorben ist, müssen die Ausläufer regelmäßig ausgedünnt werden. Durch regelmäßiges Trimmen bekommt man auch einen kompakteren Wuchs. 
 Die Vermehrung der Brasilianischen Graspflanze ist denkbar einfach - dazu werden die Ausläufer büschelweise abgetrennt und an einer anderen Stelle eingepflanzt. 
 Am besten pflanzt man  Lilaeopsis brasiliensis  nicht als Einzelpflanzen, sondern in kleinen Büschen von etwa 2 x 2 cm Umfang. Wenn man die Büschel im Abstand von ca. 1-2 cm setzt, schließt die Pflanzen die Lücken, sobald sie anfängt, Ausläufer auszutreiben. 
 
 
 
 
 
  Systematik  
 
 
 
 Familie 
 Apiaceae - Doldenblütler 
 
 
 Gattung 
  Lilaeopsis  
 
 
 Trivialname 
 Brasilianische Graspflanze, Graspflanze 
 
 
 
 
 
 
  Botanischer Name  
 
 
 
  Lilaeopsis brasiliensis   (Glaz.) Affolter 
 
 
 Aussprache:  Lilaeópsis brasiliénsis  
 
 
 
 
 
 
  Herkunft  
 
 
 
   
 
 
 Südliches Südamerika von Südostbrasilien bis Argentinien 
 
 
 
 
 
 In ihrer Heimat, von Südostbrasilien bis Argentinien findet man  Lilaeopsis brasiliensis  als Sumpfpflanze an sumpfigen Stellen und im Uferbereich von Teichen und Bachufern. 
 
 
  Zahlen, Daten, Fakten  
 
 
 
 Wuchshöhe 
 3-7 cm 
 
 
 CO 2 -Düngung notwendig? 
 nein 
 
 
 Lichtbedarf 
 mittel/hoch - hoch von Vorteil 
 
 
 Dünger 
 eine moderate Düngung ist von Vorteil 
 
 
 
 
 
                ]]> </content> <updated>2020-09-03T00:00:00+02:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Fiederspaltiger Wasserfreund</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/fiederspaltiger-wasserfreund</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/fiederspaltiger-wasserfreund"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Obwohl es sich bei Hygrophila pinnatifida um eine Stängelpflanze handelt, wird diese ungewöhnlich geformte Aquarienpflanze sehr gerne aufgebunden und als Aufsitzerpflanze genutzt, weil sie Haftwurzeln ausbildet.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Beschreibung 
 Die Blätter der erst 2010 in der Aquaristik zum ersten Mal aufgetauchten  Hygrophila pinnatifida  sind fiederlappig bis fiederschnittig geformt und erinnern ein wenig an Eichenblätter. Submers (also unter Wasser) kann ihre Oberseite von einem Braunton bis zu verschiedenen Olivgrüntönen variieren, häufig mit helleren gelblichen Stellen an den Abzweigungen der Seitennerven von der Mittelader. Die Unterseite erscheint oft in verschiedenen rötlichen Tönen, wie z.B. Burgunderrot, Weinrot oder Rostfarben. 
 Emers erscheint  Hygrophila pinnatifida  eher unauffälliger. Die Blätter sind ebenfalls fiederlappig bis fiederschnittig, aber kürzer und breiter geformt. Die Oberseite und Unterseite der Blätter erscheinen in schönen Grüntönen, wenn die Sumpfpflanze über der Wasseroberfläche wächst. 
 Anders als andere Wasserfreunde der Gattung  Hygrophila  wächst der Fiederspaltige Wasserfreund als Aufsitzerpflanze am besten. Sein Wurzelsystem ist nicht sonderlich ausgeprägt, aber er bildet Haftwurzeln aus - und daher kommt die schöne Aquarienpflanze am besten in einer Gruppe als Aufsitzer auf Wurzeln oder Steinen gesetzt zur Geltung. Dafür und für seine ungewöhnlichen Farben und die schöne Blattform wird er im Aquascaping besonders geliebt. 
 
 Wasserwerte 
 
 
 
 Gesamthärte 
 0-30°dGH 
 
 
 Karbonathärte 
 2-12 °dKH 
 
 
 pH-Wert 
 5-8 
 
 
 Temperatur 
 18-28°C (opt. 22-26 °C) 
 
 
 
 
 
 Unsere Tipps 
 
 
 
 Low-Tech-Aquarien 
 ja 
 
 
 Nano-Aquarien 
 ja 
 
 
 Aquarienbereich 
 Vordergrund/Mittelgrund 
 
 
 Schwierigkeit 
 mittel 
 
 
 
 
 
 Vermehrung 
 
 
 
 Vermehrung 
  Hygrophila pinnatifida  vermehrt sich in der Natur durch Bruch oder Abknicken der alten Stängel und/oder durch Samenbildung nach der Blüte. 
 
 
 Vegetative Vermehrung 
 Die Vermehrung im Aquarium findet durch Stecklingsvermehrung statt. Das Abtrennen von Kopfstecklingen ist dabei nicht empfehlenswert. Besser wäre es, die neu gebildeten Seitentriebe hierfür zu nutzen, da diese sich besser entwickeln als Kopfstecklinge. Man kann auch die neuen Triebe, die sich an alten Blättern bilden, für die Vermehrung nutzen. 
 
 
 Wachstum submers 
 Aufrecht, buschig, Seitentriebe, bei viel Licht kriechend 
 
 
 Kann emers wachsen? 
 ja – aufrecht 
 
 
 Wachstumsgeschwindigkeit 
 mittel 
 
 
 
 
  Hygrophila pinnatifida  ist eine Stängelpflanze mit einer Besonderheit: Den Fiederspaltigen Wasserfreund kann man gut aufbinden oder eng an Holz, Steine oder anderen Dekorationen platzieren, da die Wurzeln sich an die Gegenstände heften. 
 Grundsätzlich reicht  Hygrophila pinnatifida  mäßiges Licht und eine moderate Düngergabe. Aber durch intensiveres Licht, regelmäßiges Kürzen der Triebe, eine Düngung mit CO 2  und eine gute Nährstoffversorgung erzielt man einen guten, deutlich kompakteren Wuchs. 
 Bei geringem Licht, mäßiger CO 2 -Versorgung und einer geringeren Nährstoffzufuhr wächst  Hygrophila pinnatifida  entsprechend langsamer und weniger kompakt. Läßt man die Aquarienpflanze aus dem Wasser herauswachsen, kann sie schöne Blüten bilden. 
  Hygrophila pinnatifida  ist nicht nur eine tolle Gruppenpflanze, sondern - richtig in Szene gesetzt - auch als Solopflanze bestens geeignet. Auch ist sie zwischen Steinen und/oder Wurzeln gut aufgehoben und kommt dort durch die besondere Blattform und Farbe super zur Geltung. Damit ist sie eine perfekte Aquarienpflanze fürs Aquascaping. 
 Möchte man  Hygrophila pinnatifida  in einem Terrarium pflegen, sollte man auf feuchten Bodengrund und ausreichend Licht achten und die Zugabe von Nährstoffen nicht vergessen. Bei gutem Licht ist auch hier eine Blütenbildung im Frühling möglich. 
 Sollte es zu kleinen Rissen oder Löchern an den Blättern kommen, kann dies ein Zeichen für Kaliummangel sein, für den  Hygrophila pinnatifida  recht anfällig ist. 
 
 
 
 
 
  Systematik  
 
 
 
 Familie 
 Acanthaceae 
 
 
 Gattung 
  Hygrophila  
 
 
 Trivialname 
 Fiederspaltiger Wasserfreund, Gebuchteter Wasserfreund 
 
 
 
 
 
 
  Botanischer Name  
 
 
 
  Hygrophila pinnatifida  (Dalzell) Sreem; 
 
 
 Synonyme:  Nomaphila pinnatifida ,  Cardanthera pinnatifida  
 
 
 Aussprache:  Hygróphila pinnatífida  
 
 
 
 
 
 
  Herkunft  
 
 
 
   
 
 
 Indien (endemisch) 
 
 
 
 
 
 Die Heimat der indischen Schönheit  Hygrophila pinnatifida  sind die Bäche im westlichen Küstengebiet am Fuß der Western Ghats. In nordindischen Staat Uttar Pradesh soll sie aber auch beheimatet sein. 
 
 
  Zahlen, Daten, Fakten  
 
 
 
 Wuchshöhe 
 5-40 
 
 
 CO 2 -Düngung notwendig? 
 nein – wäre aber von Vorteil 
 
 
 Lichtbedarf 
 mittel/hoch 
 
 
 Dünger 
 niedriger/mittler Bedarf – Makronährstoffe (Kalium) von Vorteil 
 
 
 
 
 
                ]]> </content> <updated>2020-07-10T00:00:00+02:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Javafarn</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/javafarn</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/javafarn"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Javafarn ist einer der Klassiker schlechthin in der Aquaristik. Von dieser sehr anspruchslosen und robusten Pflanze gibt es unzählige Varianten, die allesamt echt attraktiv aussehen. Hier wollen wir näher über den klassischen Javafarn Microsorum pteropus reden.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Beschreibung 
 Durch seine vielseitige Nutzung in Aquarien/Terrarien/Paludarien ist der Javafarn  Microsorum pteropus  wohl die beliebteste und eine der einfachsten Aquarienpflanzen. Der Farn ist nicht nur bei Anfängern, sondern auch bei Züchtern sehr beliebt. 
 Da Javafarn sehr unterschiedlich in seiner Form sein kann, könnte man denken, es gibt ihn in verschiedenen Arten – doch es handelt sich stets nur um Zuchtformen oder Kultivare einer Art, zum Beispiel die Variante &quot;Windelov&quot;, &quot;Needle leaf&quot;, &quot;Trident&quot;, &quot;Narrow&quot; und andere mehr. 
 Die hier näher beschriebene Urform des Javafarns hat recht harte, große, spitz zulaufende grüne bis dunkelgrüne, am Rand leicht wellige Blätter mit auffallenden Blattrippen, die an einem dunkelgrünen dickeren Rhizom wachsen. Von diesem Wurzelstock gehen außerdem fedrige dunkelbraune Seitenwurzeln ab.. 
 An der Unterseite der harten Blätter kann man oft dunkle Punkte oder Erhebungen finden – hier handelt es sich um Sporenbehälter. Die Blätter schmecken den meisten Fischen nicht, daher gilt Javafarn sogar als barschfeste Pflanze. 
 Läßt man den schönen Farn einfach so vor sich hin wachsen, entsteht nach und nach die sogenannte „Etagenform“, die ihm den Namen Etagenfarn gegeben hat. 
 
 Wasserwerte 
 
 
 
 Gesamthärte 
 0 - 30°dGH 
 
 
 Karbonathärte 
 0 - 14°dKH 
 
 
 pH-Wert 
 5-8 
 
 
 Temperatur 
 4-30°C (opt. 20-28 °C) 
 
 
 
 
 
 Unsere Tipps 
 
 
 
 Low-Tech-Aquarien? 
 ja 
 
 
 Nano-Aquarien? 
 mit Einschränkungen 
 
 
 Aquarienbereich 
 Mittelgrund/Hintergrund 
 
 
 Schwierigkeit 
 sehr einfach 
 
 
 
 
 
 Vermehrung 
 
 
 
 Vermehrung 
 durch Kindel (Jungpflanzen) an Blättern, durch Wurzelausläufer, durch Sporen 
 
 
 Vermehrung im Aquarium 
 durch Tochterpflanzen, deren Bildung man durch Abknicken der Blätter provozieren kann, oder durch Rhizomteilung - bitte mit einem scharfen Messer oder Schere vornehmen; es sollte noch 1 Blatt (besser 2+) pro Rhizom vorhanden sein. 
 
 
 Wachstum submers 
 aufrecht buschig 
 
 
 Kann emers wachsen? 
 ja 
 
 
 Wachstumsgeschwindigkeit 
 langsam 
 
 
 
 
   
 Der schöne Javafarn kann im Gegensatz zu manch anderen Aufsitzerpflanzen nicht nur an Wurzeln und Steinen befestigt werden, er darf, wenn man möchte, auch einpflanzt seine Schönheit präsentieren. Doch Vorsicht: Auf keinen Fall sollte man die Rhizome (Wurzelstöcke) mit ins Substrat setzten. Sonst hat man leider nicht all zu lange Freude an dem schönen Farn. Deshalb zupft man nach dem Einpflanzen vorsichtig an den Blättern, bis das dunkelgrüne Rhizom freiliegt. 
 Auch frei treibend im Aquarium macht  Microsorum pteropus  eine schöne Figur – optimal für Aufzuchtbecken oder Krebsaquarien. Durch seine Anspruchslosigkeit sind Düngung und CO 2  nicht unbedingt nötig, was Javafarn zur perfekten Pflanze für techniklose Aquarien und Low-Tech-Becken macht. Aber unter der Zugabe von zusätzlichen Nährstoffen und CO 2  erstrahlt der Farn im Aquarium in einem noch schönerem Licht. Auch ist er Strömung nicht abgeneigt. 
 Da Javafarn auch emers wachsen kann und recht einfach zu halten ist, kann er auch in Terrarien und Paludarien gepflanzt werden. Dass der Farn dann immer gut feucht zu halten ist, versteht sich von selbst. 
 
 
 
 
 
  Systematik  
 
 
 
 Familie 
 Polypodiaceae - Tüpfelfarngewächse 
 
 
 Gattung 
  Microsorum  
 
 
 Trivialname 
 Javafarn, Schwarzwurzelfarn, Etagenfarn, Stufenfarn, Flügelfarn 
 
 
 
 
 
 
  Botanischer Name  
 
 
 
  Microsorum pteropus (Blume) Copeland, 1929  
 
 
 Aussprache: Microsórum ptéropus  
 
 
 
 
 
 
  Herkunft  
 
 
 
   
 
 
 tropisches und subtropisches Asien (z.B. Indien, Thailand, China, (Süd-)Korea, Indonesien, Papua-Neuguinea, Japan, Vietnam) 
 
 
 
 
 
 Nicht nur in der Aquaristik ist der beliebte Javafarn sehr weit verbreitet, sondern auch in der Natur findet man ihn an unzähligen Orten im tropischen und subtropischen Asien.  Microsorum pteropus  wächst auf Steinen und Wurzeln am Gewässerrand, teils über, teils unter Wasser. 
 
 
  Zahlen, Daten, Fakten  
 
 
 
 Wuchshöhe 
 Die Blätter können über 25, häufig sogar 30 cm lang werden. Im sogenannten „Etagenwuchs“ wird die Pflanze natürlich beinahe unbegrenzt hoch. 
 
 
 CO 2 -Düngung notwendig? 
 nein 
 
 
 Lichtbedarf 
 gering 
 
 
 Dünger 
 niedriger Bedarf 
 
 
 
 
 
                ]]> </content> <updated>2020-07-02T01:00:00+02:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Bucephalandra sp. &quot;Wavy Leaf&quot;</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/bucephalandra-sp-wavy-leaf</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/bucephalandra-sp-wavy-leaf"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Die wunderschöne Bucephalandra pygmaea alias Bucephalandra sp. &quot;Wavy Leaf&quot; lässt Sammlerherzen genauso höher schlagen wie die Herzen von Garnelenzüchtern, die für ihre Weichwasseraquarium eine pflegeleicht und dennoch schöne Aquarienpflanze suchen.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Beschreibung 
 Die schöne und im Hobby recht seltene  Bucephalandra pygmaea  &quot;Bukit Kelam&quot; oder  Bucephalandra pygmaea  &quot;Sintang&quot; (auch bekannt als  Bucephalandra  sp. Wavy Leaf) ist wie alle  Bucephalandra -Arten aus Borneo eine Aufsitzerpflanze. Dank ihre großen Anpassungsfähigkeit hat sie ihren Weg ins Aquascaping und überhaupt in die Pflanzenaquaristik gefunden. Diese Buce hat grüne bis dunkel grüne, leicht ovale, länglichere, flexible, spachtelförmige, und an den Rändern etwas wellenförmige Blätter. Diese wachsen an einem dunkler gefärbten Wurzelstock, dem Rhizom, von dem auch die Seitewurzeln ausgehen. 
 Auch wenn  Bucephalandra pygmaea  recht robust ist, reagiert sie doch recht sensibel auf plötzliche Veränderungen oder Stress und quittiert zum Beispiel einen Umzug gerne einmal  mit einem kompletten Blattabwurf . Die Rhizome treiben in der neuen Umgebung jedoch schnell wieder durch, und die Pflanze sieht aus, als wäre nichts gewesen. 
 
 Wasserwerte 
 
 
 
 Gesamthärte 
 0 - 30°dGH 
 
 
 Karbonathärte 
 0 - 10°dKH 
 
 
 pH-Wert 
 5-7 
 
 
 Temperatur 
 20 - 26°C 
 
 
 
 
 
 Unsere Tipps 
 
 
 
 für Low-Tech-Aquarien? 
 ja 
 
 
 für Nano-Aquarien? 
 ja 
 
 
 Aquarienbereich 
 Vorder-/Mittelgrund 
 
 
 Schwierigkeit 
 einfach 
 
 
 
 
 
 Vermehrung 
 
 
 
 Vermehrung 
 In der Natur vermehren sich  Bucephalandra  durch Kriechsprosse oder durch Samenbildung nach der Blüte. 
 
 
 Vegetative Vermehrung 
 Im Aquarium trennt man einfach das Rhizom der  Bucephalandra  durch und erhält so Tochterpflanzen, die man an anderer Stelle aufbinden kann. Die Stücke sollten jeweils noch 3-4 Blätter besitzen. 
 
 
 Wachstum submers 
 aufrecht, buschig, mit Seitentrieben 
 
 
 Kann emers wachsen? 
 ja – kriechend, aufrecht 
 
 
 Wachstumsgeschwindigkeit 
 langsam 
 
 
 
 
 Da es sich bei  Bucephalandra  sp. Wavy Leaf um eine Aufsitzerpflanze handelt, sollte es vermieden werden, diese einzupflanzen. Am besten bindet oder klebt man sie auf Steine, Wurzeln, Äste, oder diverse andere Dekorationen. Auch auf glatten Steinen hat sie keine Probleme, dort eine feste Bleibe zu finden. 
   Bucephalandra  sp. Wavy Leaf ist eine sehr beliebte Aquarienpflanze, nicht nur im Aquascaping, sondern auch in Hochzuchtgarnelen-Aquarien, da sie nicht nur schön aussieht, sondern auch recht genügsam ist, was Licht und Dünger angeht. Mit  Bucephalandra  sp. Wavy Leaf lassen sich tolle Details oder ganze Landschaften und auch - wenn sie schön in Szene gesetzt wird -, klasse Eyecatcher im Aquarium oder Aquascape herstellen. Da Bucephalandra emers wie als submers wachsen kann, könnte die  Bucephalandra  sp. Wavy Leaf (wenn man sie läßt) auch aus dem Wasser wachsen. Sie wäre somit auch fürs Paludarium, feuchte Terrarium oder Aquaterrarium bestens geeignet. Sollte man sich z.B. für die Pflege in einem Terrarium entscheiden, muss man auf eine konstante Luftfeuchte und Temperatur achten. Dann steht emers und submers einer Blütenbildung nichts im Wege.  Bucephalandra  sp. Wavy Leaf blüht auch unter Wasser. 
 Man sollte im Aquarium Algenbildung auf den langsam wachsenden Blättern vermeiden, da diese zu Wachstumsstörungen führen kann. Eher sauerstoffreiches Wasser wäre von Vorteil. Dezentes Licht läßt  Bucephalandra  sp. Wavy Leaf nicht nur schöner aussehen, sondern die etwas empfindlichen aber flexiblen Blätter entwickeln sich sogar noch etwas besser als unter Starklicht. Sogar mit starker Wasserströmung hat  Bucephalandra  sp. Wavy Leaf keine Probleme, da sie viele und kräftige Haftwurzeln bildet. Nah am Filterauslass wäre ein optimalerPlatz, da hier Strömungsbedingungen wie in ihrer natürlichen Heimat herrschen. Durch Kürzen der Triebe erreicht man einen dichteren Wuchs, sodass man eine tolle Flächenlandschaft und eine schöne Buschigkeit der  Bucephalandra  sp. Wavy Leaf erzielen kann. 
 
 
 
 
 
  Systematik  
 
 
 
 Familie 
 Araceae 
 
 
 Gattung 
  Bucephalandra  
 
 
 Trivialname 
  Bucephalandra  sp. &quot;Wavy Leaf&quot;,  Bucephalandra  sp. &quot;Sintang&quot;,  Bucephalandra  sp. &quot;Bukit Kelam&quot; 
 
 
 
 
 
 
  Botanischer Name  
 
 
 
  Bucephalandra pygmaea (Becc.) P. C. Boyce &amp;amp; S. Y. Wong  
 
 
 Aussprache:  Bucephalándra pygmáea  
 
 
 
 
 
 
  Herkunft  
 
 
 
   
 
 
 Insel Borneo - (endemisch) 
 
 
 
 
 
 Die wild wachsend endemisch nur auf der Insel Borneo vorkommende  Bucephalandra pygmaea  ist im tropischen Klima nicht nur untergetaucht im Wasser, sondern auch an den Ufern von Bächen und Seen zu finden, wo sie aufsitzend auf Treibholz oder Steinen am Gewässerrand wächst. Teilweise wachsen die Pflanzengruppen aus dem Wasser heraus. Je höher der Fundort liegt, desto kühler sind die Wassertemperaturen. 
 
 
  Zahlen, Daten, Fakten  
 
 
 
 Wuchshöhe 
 3-5 
 
 
 CO 2 -Düngung notwendig? 
 nein 
 
 
 Lichtbedarf 
 gering 
 
 
 Dünger 
 niedriger Bedarf 
 
 
 
 
 
                ]]> </content> <updated>2020-06-24T01:00:00+02:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">&quot;Giant Willow&quot; - Riesenquellmoos</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/giant-willow-riesenquellmoos</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/giant-willow-riesenquellmoos"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Seine langen Triebe sind ein toller Hingucker im Aquarium. Das Riesenquellmoos „Giant Willow ist schön, aber auch nützlich: Haftlaicher nutzen die zarten Spitzen gern als Laichsubstrat. Früher wurde es sogar zum Dachdecken verwendet, um Strohdächer vor Feuer zu schützen.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Beschreibung 
 Mit seinen etwas längeren Trieben sorgt das „Giant Willow“ für den optimalen Eyecatcher im Aquarium. Auch Haftlaicher nutzen die zarten Spitzen gern, um hier eine neue Familie zu gründen, in vergangenen Zeiten wurden hiermit sogar ganze Dächer gedeckt! Das Riesenquellmoos  Fontinalis antipyretica  var.  gigantea  bildet keine Rhizoide und wächst daher nicht am Untergrund fest. 
 
 Wasserwerte 
 
 
 
 Gesamthärte 
 5 - 30 °dGH 
 
 
 Karbonathärte 
 3-30°dKH 
 
 
 pH-Wert 
 6,0 - 9 
 
 
 Temperatur 
 4-26 °C (opt. 14-26 °C) 
 
 
 
 
 
 Unsere Tipps 
 
 
 
 Für Low-Tech-Aquarien 
 ja 
 
 
 Ansprüche 
 anspruchslos 
 
 
 Aquarienbereich 
 Vordergrund, Hardscapebegrünung 
 
 
 Schwierigkeit 
 sehr einfach 
 
 
 
 
 
 Vermehrung 
 
 
 
 Vermehrung 
 Die Tochtertriebe werden von der Mutterpflanze mit einer scharfen und sauberen Schere abgetrennt und auf Steine oder Wurzeln  aufgebunden . Zwar kann es auch  geklebt werden , allerdings dauert hier der Neuaustrieb wesentlich länger. Beim Aufbinden ist darauf zu achten, keine lockeren Schlaufen zu binden, damit Fische sich nicht darin verheddern oder mit den Kiemen hängen bleiben und ertrinken. 
 
 
 Vegetative Vermehrung 
 Das Giant Willow bildet starke, dicht beblätterte und buschige Triebe (bis 15cm lang und fast 1,5cm breit!) aus, die auf Hardscape gebunden werden können und sich ausserdem hervorragend als Laichsubstrat für Haftlaicher eignen. Es heftet sich nicht mit Rhizoiden an anderen Gegenständen fest und wird über Tochtertriebe vermehrt. . 
 
 
 Wachstum submers 
 Besiedelt sowohl stehende, als auch fließende kühlere Gewässer 
 
 
 Kann emers wachsen? 
 ja 
 
 
 Wachstumsgeschwindigkeit 
 schnell 
 
 
 
 
 Das Giant-Willow-Moos kann zwar auch im vorderen Aquarienbereich eingesetzt werden, aufgrund seiner möglichen Endgröße eignet es sich aber eher für den Mittelgrund sowie für die Begrünung von Wurzeln und Steinen. Da es keine großen Ansprüche an Wasserwerte und Lichtversorgung stellt, ist das Riesenquellmoos gerade Anfängern zu empfehlen. 
 Auch interessant: In früheren Zeiten wurden Strohdächer mit  Fontinalis  überzogen, welches nass gesprüht wurde, um einen übergreifenden Funkenflug zu verhindern. 
 
 
 
 
 
  Systematik  
 
 
 
 Familie 
 Fontinalaceae 
 
 
 Gattung 
  Fontinalis  
 
 
 Art 
  Fontinalis antipyretica  var.  gigantea  „Giant Willow“ 
 
 
 
 
 
 
  Wissenschaftlicher Name  
 
 
 
  Fontinalis antipyretica  
 
 
 Aussprache:  Fontinális antipyrética   
 
 
 
 
 
 
  Herkunft  
 
 
 
   
 
 
 weltweit: Europa, Asien, Amerika, Grönland 
 
 
 
 
 
 Das Willow-Moos mag es lieber etwas kühler und basischer und toleriert dabei auch durchaus Fehler. Es kommt praktisch weltweit vor. 
 
 
  Zahlen, Daten, Fakten  
 
 
 
 Wuchshöhe 
 bis 15cm 
 
 
 CO 2 -Düngung notwendig? 
 Nein, kann das Wachstum aber erheblich beeinflussen 
 
 
 Lichtbedarf 
 Gering. Erhöhte Lichtzufuhr beeinflusst das Wachstum positiv. 
 
 
 Dünger 
 Bei regelmäßigen Wasserwechseln für gewöhnlich nicht nötig, kann sich aber positiv auf das Wachstum auswirken 
 
 
 
 
 
                ]]> </content> <updated>2019-02-22T00:30:00+01:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Kleine Wasserlinse</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/kleine-wasserlinse</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/kleine-wasserlinse"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Von vielen Aquarianern als absolute Plage angesehen, von anderen als Futterpflanze für Schildkröten, Goldfische und andere Pflanzenfresser und sogar als Heilpflanze hoch geschätzt ist die Kleine Wasserlinse Lemna minor. Hier gibt es neben Infos auch Tipps zur Entfernung.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Beschreibung 
  Lemna minor , auch „Kleine Wasserlinse“ oder &quot;Entengrütze / Entengrün&quot;genannt, ist eine von insgesamt - je nach Literatur - 13 oder 15 Arten aus der Gattung der Wasserlinsen. Im Aquarium wie im Freiland wird sie von vielen als Plage angesehen, da sie schnell wächst und sich gut vermehrt - sie ist allerdings aufgrund ihrer Größe etwas leichter zu entfernen als die  Wurzellose Zwergwasserlinse ( Wolffia arrhiza ) . 
 Die Kleine Wasserlinse besteht aus einem runden bis ovalen blattartigen Körper mit einer Größe von 3-5 mm, welcher mit Luftpolstern ausgestattet ist, dank derer die Wasserlinse an der Wasseroberfläche schwimmt. Von dort wächst eine Wurzel ca. 0,5-0,7 cm tief ins Wasser, mit der die Schwimmpflanze Nährstoffe aufnimmt. Die Kleine Wasserlinse blüht nur selten - ihre Blüten sind stark reduziert und bestehen bei männlichen Pflanzen nur aus einem Staubblatt, die weiblichen Blüten dagegen haben nur einen Stempel mit trichterförmiger Narbe. 
 Im Herbst speichert die Wasserlinse Stärke und sinkt dann zur Überwinterung auf den frostfreien Grund des Gewässers. Die Bezeichnung &quot;Entengrütze&quot; bzw. &quot;Entengrün&quot; erhielt sie, weil Enten und Gänse Wasserlinsen sehr gern fressen; sie sind sehr nahrhaft, stärke- und proteinreich. Daher wurde die Entengrütze häufig als Tierfutter verwendet, und sie wird ebenfalls als Wildgemüse für den Menschen empfohlen. Das Eiweiß ist in der Zusammensetzung mit dem der Sojabohne vergleichbar. 
 Lemna minor ist schon lange als Heilpflanze bekannt. Sie wird bei der Behandlung (durch Umschläge) von Entzündungen und Gicht verwendet. 
 
 Wasserwerte 
 
 
 
 Gesamthärte 
 bis ca. 25 
 
 
 Karbonathärte 
 bis ca. 25 
 
 
 pH-Wert 
 3 - 10 (Optimum: 4 - 6) 
 
 
 Temperatur 
 6 - 33 °C 
 
 
 
 
 
 Unsere Tipps 
 
 
 
 für Low-Tech-Aquarien geeignet 
 ja 
 
 
 Ansprüche 
 anspruchslos 
 
 
 Aquarienbereich 
 schwimmend 
 
 
 Schwierigkeit 
 sehr einfach 
 
 
 
 
 
 Vermehrung 
 
 
 
 Fortpflanzung 
 In Mitteleuropa bleibt die Kleine Wasserlinse meist steril, d.h. es findet keine geschlechtliche Fortpflanzung statt. 
 
 
 Vegetative Vermehrung 
 &amp;nbsp;Die Schwimmpflanze vermehrt sich meist rein vegetativ durch Sprossung. Die Tochtersprossen sinken im Winter ab, um am Gewässergrund zu überwintern. Im Aquarium vermehrt sich die Pflanze ganzjährig. 
 
 
 Wachstum 
 sehr schnell 
 
 
 
 
 Im Aquarium sind Wasserlinsen trotz ihrer guten Eigenschaften allgemein eher als Plagegeister angesehen, die man nur schwer loswird. Die Kleine Wasserlinse lässt sich etwas leichter entfernen als etwa die  Zwergwasserlinse ( Wolffia arrhiza )  - mit einem Kescher ist  Lemna minor  durch regelmäßiges konsequentes Abfischen relativ leicht im Zaum zu halten. Der Einsatz eines  Skimmers  wird ebenfalls gern empfohlen. Pflanzen fressende Fische wie zum Beispiel Fadenfische oder Goldfische fressen Wasserlinsen sehr gern, ebenso wie Schildkröten. Abgekescherte  Lemna  lässt sich überbrühen und dann als hochwertiges Garnelenfutter verwenden. 
 Wasserlinsen sind exzellente Nährstoffzehrer. In Aquarien mit einem sehr niedrigen  Nitratgehalt  verschwinden sie nach einiger Zeit von selbst, allerdings geht ein solcher Nährstoffmangel natürlich immer auch zu Lasten der anderen Pflanzen. 
 
 
 
 
 
  Systematik  
 
 
 
 Familie 
 Aronstabgewächse (Araceae) 
 
 
 Gattung 
  Lemna  
 
 
 Art 
 Kleine Wasserlinse 
 
 
 
 
 
 
  Wissenschaftlicher Name  
 
 
 
  Lemna minor  
 
 
 &amp;nbsp;Aussprache:  Lémna mínor  
 
 
 
 
 
 
  Herkunft  
 
 
 
   
 
 
 nahezu weltweit: Nordamerika, Europa, Afrika, Australien, Neuseeland 
 
 
 
 
 
 Die Kleine Wasserlinse ist im Prinzip auf der ganzen Welt in Süßwassergewässern zu finden, besonders auffallend in stehenden Gewässern, sie kommt aber auch in Fließgewässern vor. Die Wasserhärte ist für Lemna minor unwichtig - nur Brackwasser bis Meerwasser mag sie gar nicht. 
 
 
  Zahlen, Daten, Fakten  
 
 
 
 Wuchshöhe 
 0,3 bis 5 mm 
 
 
 CO 2 -Düngung notwendig? 
 nein 
 
 
 Lichtbedarf 
 mittel bis hoch 
 
 
 
 
 
                ]]> </content> <updated>2018-12-03T02:15:00+01:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Wurzellose Zwergwasserlinse</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/wurzellose-zwergwasserlinse</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/wurzellose-zwergwasserlinse"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Die winzigkleine Wurzellose Zwergwasserlinse gilt als eine der allerkleinsten Pflanzen der Welt. Sie ist im Aquarium eine echte Plage, aber auch ein sehr gutes Futter für oberflächenorientierte Fische, die neben tierischer auch pflanzliche Kost mögen, wie zum Beispiel Guramis.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Beschreibung 
  Wolffia arrhiza , auch „Wurzellose Zwergwasserlinse“ genannt, ist eine wahre Besonderheit unter den Pflanzen. Für viele ist sie im Aquarium jedoch eine noch größere Plage als die altbekannten Wasserlinsen – für die Wissenschaft jedoch zählt sie zu den spannendsten Pflanzen auf unserem Planeten. 
  Die in der Aquaristik verbreitete Zwergwasserlinse ( Wolffia arrhiza ) ist ein Vertreter der insgesamt 11  Wolffia -Arten, welche überwiegend in warm-temperierten bis tropischen Gebieten vorkommen. Die Zwergwasserlinse ist eine richtige Pflanze, die nur einem winzigen Blatt besteht, das als „Sprossglied“ bezeichnet und etwa 0,5 bis 1,5 Millimeter lang wird. 
 Im Gegensatz zu anderen Wasserlinsen besitzt die Wurzellose Zwergwasserlinse – wie der Name bereits nahelegt – keine Wurzeln. Mit ihrer geringen Größe ist die Zwergwasserlinse die kleinste Blütenpflanze der Welt, wobei sie eher im verborgenen blüht: die winzige Blüte besteht aus nur einem Staubfaden und einem Griffel. 
 Als fast einzige Wasserlinsengattung können  Wolffia  dauerhaft submers leben, aber auch auf feuchtem Substrat. Einige Arten können sogar bei Minusgraden bis zu -40 Grad überwintern.  Wolffia  gedeiht in einem pH-Spektrum von 3.5 bis 10,4 – einzig eine reine  Ammonium -Ernährung scheint der Pflanze nicht bekömmlich zu sein, sie ist auf Dauer tödlich. Für die Forschung ist die Gattung  Wolffia  durch ihre Vielseitigkeit besonders interessant: Die Zwergwasserlinse hat ein ausgezeichnetes Nährstoffprofil mit einem Proteingehalt von 30-45% und benötigt so nur 1/10 der Fläche anderer „Eiweißpflanzen“ – so könnte sie in der Ernährung und Proteinextraktion eine wichtige Rolle spielen. Eine weitere bedeutende Eigenschaft der Zwergwasserlinsen ist der Abbau von Verunreinigungen, Entgiftung von Schmutzwasser und besonders der Speicherung von Schwermetallen. 
 
 Wasserwerte 
 
 
 
 Gesamthärte 
 nicht relevant 
 
 
 Karbonathärte 
 nicht relevant 
 
 
 pH-Wert 
 3,5-10,4 
 
 
 Temperatur 
 -40-30 °C (opt. 18-28 °C) 
 
 
 
 
 
 Unsere Tipps 
 
 
 
 Eignung Low-Tech-Aquarien 
 ja 
 
 
 Ansprüche 
 anspruchslos 
 
 
 Aquarienbereich 
 Schwimmpflanze 
 
 
 Schwierigkeit 
 sehr einfach 
 
 
 
 
 
 Vermehrung 
 
 
 
 Fortpflanzung 
 In Mitteleuropa bleibt die Wurzellose Zwergwasserlinse meist steril, d.h. es findet keine geschlechtliche Fortpflanzung statt. 
 
 
 Vegetative Vermehrung 
 Die Schwimmpflanze vermehrt sich rein vegetativ durch Sprossung. Die Tochtersprossen sinken im Winter ab, um am Gewässergrund zu überwintern. 
 
 
 Wachstum 
 sehr schnell 
 
 
 
 
 Im Aquarium werden die sich rasant vermehrenden Wasserlinsen trotz ihrer guten Eigenschaften allgemein eher als Plagegeister angesehen, die Zwergwasserlinse umso mehr - sie lässt sich schwerer entfernen als größere Vertreter (wie zum Beispiel die  Kleine Wasserlinse   Lemna minor)  und verbreitet sich durch das Anhaften an Werkzeug und Händen viel schneller. Oft sinken Zwergwasserlinsen auch ab und vermehren sich dann unentdeckt submers, was eine komplette Ausrottung unmöglich macht. Ein wenig Abhilfe schafft ein Skimmer mit Filterwatte bestückt - normale Schwämme halten die Zwergwasserlinse nur unzureichend auf. Sehr gut geeignet ist sie als Futter für oberflächenorientierte auch Pflanzen fressende Fische wie zum Beispiel Guppys, Mollys oder Guramis. 
 
 
 
 
 
  Systematik  
 
 
 
 Familie 
 Aronstabgewächse (Araceae) 
 
 
 Gattung 
  Wolffia  
 
 
 Art 
 Wurzellose Zwergwasserlinse 
 
 
 
 
 
 
  Wissenschaftlicher Name  
 
 
 
  Wolffia arrhiza  
 
 
 &amp;nbsp;Aussprache:  Wólffia arrhíza  
 
 
 
 
 
 
  Herkunft  
 
 
 
   
 
 
 nahezu weltweit: Europa bis Nordindien, Südkorea bis Philippinen, Afrika, Australien 
 
 
 
 
 
 Die Wurzellose Zwergwasserlinse ist praktisch auf der ganzen Welt verbreitet. Man findet sie in Europa bis Nordindien, in Asien, Afrika und Australien. Die Wasserhärte spielt für diese Schwimmpflanze keine Rolle, sie kann in weichem bis sehr hartem Wasser überleben. 
 &amp;nbsp; 
 
 
  Zahlen, Daten, Fakten  
 
 
 
 Wuchshöhe 
 0,5 bis 1,5 mm 
 
 
 CO 2 -Düngung notwendig? 
 nein 
 
 
 Lichtbedarf 
 mittel bis hoch 
 
 
 
 
 
                ]]> </content> <updated>2018-10-31T05:00:00+01:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Mooskugel, Marimo</title> <id>https://www.garnelenhaus.de/wiki/mooskugel-marimo</id> <link href="https://www.garnelenhaus.de/wiki/mooskugel-marimo"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Mooskugeln sind beliebte &quot;Zutaten&quot; in Zuchtaquarien für Garnelen und andere Wirbellose, aber auch in schön bepflanzten Aquarien und sogar in Aquascapes kann man mit den runden moosgrünen Bällen in unterschiedlichen Größen interessante Strukturen schaffen. Ihr sehr langsames Wa...
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Beschreibung 
 Diese rundlichen, flauschig wirkenden Algenbälle sind in vielen Garnelenaquarien zu finden - die sogenannten Mooskugeln. Kurioserweise bestehen sie gar nicht aus Moos, sondern sind ein dicht verwobenes Geflecht aus den kurzen Algenfäden einer Grünalge. Ihre charakteristische runde Form erlangen sie in der Natur durch die Wellenbewegung im Gewässer im Uferbereich, die die Algenbälle immer hin und her rollt und dadurch immer dichter werden lässt. In der Regel haben Mooskugeln, die für die Aquaristik gesammelt werden, einen Durchmesser von ca. 3 cm bis ca. 12 cm. 
 Mooskugeln findet man in der Natur praktisch weltweit sowohl in Seen mit Süßwasser als auch in brackigen Gewässerabschnitten. Im Aquarium kann man die sehr langsam wachsende Alge (die Wuchsgeschwindigkeit beträgt je nach Wassertemperatur ca. 5 mm im Jahr) ebenfalls im Brackwasser halten. Mooskugeln kommen neben ganz unterschiedlichen Wasserhärten auch mit einem weit gespannten Temperaturbereich zurecht. 
 
 Wasserwerte 
 
 
 
 Gesamthärte 
 5 - 30 °dGh 
 
 
 Karbonathärte 
 3-30°dKh 
 
 
 pH-Wert 
 6,0 - 9 
 
 
 Temperatur 
 4-28 °C (opt. 14-26 °C) 
 
 
 
 
 
 Unsere Tipps 
 
 
 
 für Low-Tech-Aquarien geeignet 
 ja 
 
 
 Ansprüche 
 anspruchslos 
 
 
 Aquarienbereich 
 Vordergrund 
 
 
 Schwierigkeit 
 sehr einfach 
 
 
 
 
 
 Vermehrung 
 
 
 
 Fortpflanzung 
 Die Mooskugel schnürt ab und zu sogenannte Kindel, also kleine Ableger ab. Da im Aquarium die Wellenbewegung fehlt, wachsen diese (sehr langsam) zu eher lose geformten Algengebilden heran, wenn man sie nicht regelmäßig zwischen den Handflächen rollt. 
 
 
 Vegetative Vermehrung 
 Man kann auch einfach einen Teil der Mooskugel abtrennen und separat weiterziehen. Abgetrennte Stücke lassen sich zum Beispiel auch schön auf Wurzeln oder Dekorationsgegenstände aufbinden. 
 
 
 Wachstum 
 extrem langsam 
 
 
 
 
 Mooskugeln lassen sich gut ohne Einpflanzen im Aquarium integrieren. Man gibt die Algenbälle einfach ins Aquarium, und sobald sie mit Wasser vollgesogen sind, bleiben sie am  Bodengrund . Durch sanftes Zusammendrücken lässt sich der Vorgang beschleunigen. Achtung: frisch gekaufte Mooskugeln sollte man gründlich mit frischem Wasser auswaschen und sie vorsichtig immer wieder zusammendrücken, bis das austretende Wasser klar bleibt. Sie können viel Schmutz in ihrem Inneren speichern, den man nicht unbedingt im Aquarium haben möchte. Da auch unerwünschte Passagiere wie beispielsweise  Planarien  an Bord sein können, sollte die Mooskugel vor dem Einsetzen ins Aquarium nach dem Auswaschen vorsichtig ca. 30 Sekunden lang in stark kohlensäurehaltigem Mineralwasser ausgedrückt werden, dann zwei Wochen in Quarantäne kommen und danach nochmals die Prozedur mit dem Mineralwasser durchlaufen. 
 Mooskugeln können im Aquarium beliebig positioniert werden, sie werden aber gerne als Blickfang im Vordergrund verwendet. Mooskugeln müssen nicht fest an einem Ort verbleiben. Das Aufbinden, wie bei anderen Moosen gebräuchlich, ist hier eher unüblich, aber machbar. Man kann die Kugel beispielsweise in mehrere Polster zerteilen und auf Holz aufbinden oder als kleinere Mooskugeln weiter gedeihen lassen. Zu hohe Temperaturen und zu häufiges festes Durchkneten sorgen bei diesen Algenbällen für eine gewisse Instabilität, was dann optisch unschön und zerfleddert aussieht. Um ihre Form und Farbe zu halten, sollte man Mooskugeln gelegentlich drehen. 
 An der feinfädigen und dadurch extrem großen Oberfläche der Mooskugel sammeln sich eine Vielzahl von Mikroorganismen und Schwebeteilchen. Vor allem Garnelen weiden Mooskugeln liebend gerne ab, sie dienen ihnen sozusagen als  Weidegrund  und permanente Nahrungsquelle. Zugleich wirkt die Mooskugel wie ein Filtermedium im Aquarium – auf ihrer großen Oberfläche sammeln sich viele  Biofilme  mit nützlichen Bakterien an, die Schadstoffe wie Ammonium und  Nitrit  abbauen und zu  Nitrat  umwandeln. Wie viel Mulm und Detritus sich auf der Mooskugel sammelt, sieht man vor allem, wenn man sie vorsichtig in einem separaten Gefäß ausdrückt. 
 
 
 
 
 
  Systematik  
 
 
 
 Familie 
 Pithophoraceae 
 
 
 Gattung 
  Aegagropila  
 
 
 Art 
 Moosball, Algenball, Mooskugel, Marimo 
 
 
 
 
 
 
  Wissenschaftlicher Name  
 
 
 
  Aegagropila linnaei , früher:  Cladophora aegagropila  
 
 
 Aussprache:  Aegagrópila linnáei , früher:  Cladophóra aegagrópila  
 
 
 
 
 
 
  Herkunft  
 
 
 
   
 
 
 nahezu weltweit: Nordeuropa, Mitteleuropa, Südeuropa, Japan, Indonesien, Indien, Sri Lanka, China, Russland, Nordamerika, Australien 
 
 
 
 
 
 Die weltweit verbreitete Grünalgenart  Aegagropila linnaei  wurde lange als  Cladophora aegagropila  bezeichnet, allerdings hat sich mittlerweile herausgestellt, dass die beliebten Mooskugeln mit den in der Aquaristik gefürchteten  Cladophora -Algen nichts zu tun haben und auch nicht zu ihrer näheren Verwandtschaft gehören. Es ist nicht möglich, sich mit Mooskugeln selber eine  Cladophora -Plage ins Aquarium zu holen - höchstens ist es möglich, dass bei einem Ausbruch eine andere Alge in den Fäden der Mooskugel saß. 
 Mooskugeln haben keine besonderen Ansprüche an das Wasser. Der in den meisten Aquarien gängige  pH-Wert  von 6-8 wird ebenso vertragen wie  weiches oder hartes Wasser . Zu warm mag es die Mooskugel allerdings nicht, eine Temperatur bis 26 Grad ist optimal. 
 
 
  Zahlen, Daten, Fakten  
 
 
 
 Wuchshöhe 
 3-12 cm Durchmesser 
 
 
 CO 2 -Düngung notwendig? 
 nein 
 
 
 Lichtbedarf 
 gering 
 
 
 
 
 
                ]]> </content> <updated>2017-12-14T01:45:00+01:00</updated> </entry> </feed>