Geeignete Versandunternehmen für den Versand von Wirbellosen

Tierversand ist ein heikles Thema, und der Versand von Wirbellosen und insbesondere von Garnelen ist nicht ganz unumstritten. Ist die Verpackung ordentlich gemacht, kommen die Tiere in der Regel heil beim Empfänger an. Aber nicht jeder Versanddienstleister nimmt überhaupt Wirbellose zum Transport an. Die Angaben unten werden aktualisiert, sobald sich etwas ändert und wir das mitbekommen - im Zweifelsfall sucht euch die AGBs der Transportdienstleister auf den jeweiligen Webseiten heraus und lest kurz selber nach!
Stand: Oktober 2018

1 Ausdrücklich erlaubt

1.1 Normalversand und Expressversand

Die Paketdienste DHL und TNT erlauben den Versand lebender wirbelloser Tiere ausdrücklich, sofern die Tiere fachgerecht verpackt werden. Die Pakete werden beim Transport nicht gesondert behandelt und alle bekannten Probleme können hier auftreten: verschwundene Pakete, geworfene Pakete, kaputte Pakete. Wählt auf jeden Fall immer versicherten Versand mit Sendungsverfolgung - eine Garantie für Unversehrtheit gibt es damit allerdings leider auch nicht.

Expresspakete werden etwas schonender behandelt und kommen in der Regel etwas schneller an, aber auch hier kann es einmal schiefgehen.

1.2 Spezieller Tiertransport

GO! ist etwas teurer, ist aber speziell für schonende Tiertransporte ausgelegt. Wenn das Paket entsprechend gekennzeichnet ist, wird es mit besonderer Vorsicht gehandhabt. Außerdem habt ihr eine Garantie auf eine Lieferung am nächsten Tag. Hier sind Probleme durch den Versand eher nicht zu erwarten - und das sollte uns das Wohl unserer Tiere doch Wert sein, oder? Deutschlandweit kostet ein Go!- Versand ca. 30€.

1.3 Mitfahrzentralen

Auch eine Mitfahrzentrale oder eine spezielle Tier-Mitfahrzentrale ist eine beliebte Möglichkeit, Garnelen, Schnecken, Krebse oder andere Wirbellose aus dem Aquarium zum neuen Besitzer zu bringen. Hier kann man mit etwas Glück einen sehr schonenden und vergleichsweise günstigen Transport organisieren.

2 Die Grauzone

UPS geht in den Versandbedingungen nicht auf Tiertransporte ein, hier haben wir also eine Grauzone. Der Versand von Wirbellosen ist weder wirklich ausgeschlossen noch wirklich erlaubt. Es gibt für einen Tiertransport daher sicherlich bessere Alternativen.

3 Ausdrücklich ausgeschlossen

Hermes und DPD verbieten in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen grundsätzlich den Versand aller Tiere, ob wirbellos oder nicht.

 

Autor: Sarah Lang
Co-Autor: Ulli Bauer

Fotos: Francis Romeo via Pixabay

Quelle: Link zur Lizenz Creative Commons Public Domain

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