Viele der einzelligen Glockentierchen gehören zu den koloniebildenden Wimperntierchen. Während man einzelne Glockentierchen nur schwer sieht, sind die Kolonien durchaus auch mit bloßem Auge wahrzunehmen. Dabei sitzen Glockentierchen nicht auf auf Pflanzen und Deko, sondern sehr gerne auch auf dem Panzer von Krebstieren wie Garnelen oder Flusskrebsen.
Oft mit Napfschnecken verwechselt oder als Nachwuchs von Rennschnecken angesehen wird die Zerbrechliche Mützenschnecke im Aquarium. Wie man sie bestimmt und was sie im Becken veranstaltet, lest ihr hier.
Wasserlebende Raupen sind sehr seltene Gäste im Aquarium. In den allermeisten Fällen handelt es sich um Raupen aus der Unterfamilie der Wasserzünsler. Als reine Pflanzenfresser sind sie keine Gefahr für die anderen tierischen Bewohner im Aquarium, in Pflanzenaquarien sind sie jedoch nicht so gern gesehen.
Trompetentierchen gehören zu den Wimperntierchen. Sie sind recht große Einzeller, die auch ab und zu im Aquarium vorkommen können, wo sie für gewöhnlich Kolonien bilden. Wie man sie erkennt und was sie machen (und was sie nicht machen), könnt ihr hier lesen.
Die in der Aquaristik enorm weit verbreiteten Wenigborster werden fälschlicherweise hin und wieder als Nematoden oder Fadenwürmer angesprochen. Anders als die Fadenwürmer sind die Wenigborster jedoch niemals schädlich, sondern sehr nützliche kleine Helfer, die sich um Reste und organische Abfälle kümmern.
Oft für Planarien gehalten, aber längst nicht so gefährlich im Garnelenaquarium sind die Scheibenwürmer aus der Gattung Macrostomum. Sie lassen sich anhand einiger gut erkennbarer Merkmale ganz gut gegen Planarien abgrenzen und man kann sie relativ einfach erkennen.
Zwergrückenschwimmer oder Wasserzwerge sind winzige Wasserwanzen, die in Aquarien nur selten zu Gast sind. Mit nur 2-3 mm Länge sind sie nicht groß. Da sie räuberisch leben, sollte man im Garnelenaquarium jedoch ein Auge auf die Winzlinge haben.
Saugwürmer sind bei Garnelen, vor allem bei Neocaridina, oft gesehene, sehr ungeliebte Gäste. Oft sieht man sie als weißen "Bart" oben auf dem Rostrum sitzen, aber man kann sie bei durchsichtigen Tieren auch manchmal als weiße Punkte in der Kiemenkammer sehen. Was sie anrichten und was man dagegen tun kann, lest ihr hier.

Schleimpilz

Schleimpilze gehören weder zu den Tieren noch zu den Pilzen. Diese besonderen Lebensformen tauchen im Aquarium eher selten auf. Schleimpilze sind harmlose, äußerst interessante Aquarienbewohner, die einen zweiten, genaueren Blick wert sind.
Cyclops gehören zu den häufig in Wirbellosenaquarien zu sehenden Kleintieren, der Mikrofauna. Diese Kleinkrebse sind nützliche kleine Helfer und vollkommen ungefährlich. Ihre charakteristische Fortbewegungsweise und ihre Körperform machen es einfach, Cyclops zu erkennen.
Oft wird beobachtet, dass gerade auf importierten Tylomelania-Schnecken aus Sulawesi kleine dunkle Würmer sitzen - Tylo-Egel werden sie genannt. Dabei kann es sich um eine parasitäre, saugende Egelart aus Indonesien handeln, die wirtsspezifisch ist und nur auf Tylos sitzt, oder aber um eher harmlose Kommensalen. Was man dagegen unternehmen kann (und sollte!), erfahrt ihr hier.
Hydren sitzen bevorzugt auf harten Substraten, oft an der Aquariumscheibe. Sie werden ohne Tentakel 0,2-1 cm groß und sehen aus wie ein Regenschirm ohne Stoffbespannung. Süßwasserpolypen gehören zu den Nesseltieren, wie Anemonen oder Quallen auch. Im Garnelenaquarium beobachtet man sie mit gemischten Gefühlen.