Wiki - Begleitfauna im Aquarium

Wissenwerte und interessante Artikel zur Begleifauna im Aquarium... Ausführliche Beschreibung und Erklärung mit Fotos vieler Kleinstbewohner, wie z.B. Wasserflöhe, Planarien, Hydren, Muschelkrebse und Scheibenwürmer, inkl. Tipps zur Bekämpfung.

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Wissenwerte und interessante Artikel zur Begleifauna im Aquarium... Ausführliche Beschreibung und Erklärung mit Fotos vieler Kleinstbewohner, wie z.B. Wasserflöhe, Planarien, Hydren, Muschelkrebse und Scheibenwürmer, inkl. Tipps zur Bekämpfung.

Die rötlichen Würmer werden oft für Planarien oder Egel gehalten, in Wirklichkeit handelt es sich hier sogar um eine heimische Plattwurmart, die im Aquarium nicht viel Schaden anrichtet und die sich in der Regel auch nicht übermäßig vermehrt.
Schnakenlarven sehen auf den ersten Blick wie kleine Seegurken aus. Die stark segmentierten Larven der Tipulidae sind jedoch im Süßwasser zu Hause, nicht im Meer, und sie bleiben auch deutlich kleiner. Ob Handlungsbedarf besteht und was zu tun ist, wenn Schnakenlarven im Aquarium auftauchen, erfahrt ihr hier.
Eintagsfliegenlarven können uns als Aquarianer ganz schön erschrecken, auf den ersten Blick sehen sie aus wie Libellenlarven. Diese harmlosen Insektenlarven kann man jedoch glücklicherweise einfach identifizieren. Wir sagen euch in diesem Artikel über Eintagsfliegenlarven im Aquarium, woran ihr sie erkennt.
Eher seltene Gäste im Aquarium sind die dunkel gefärbten bodenlebenden Larven der Schmetterlingsmücke. Sie sehen mit ihrem abgesetzten Kopf Raupen sehr ähnlich, haben aber keine Füße.
Wasserflöhe sind ein sehr gutes Lebendfutter für Fische und Garnelen, sie sind auch bei uns in der Natur heimisch. Im Aquarium sind Daphnien nicht so oft anzutreffen, wie man meinen sollte.
Muschelkrebse gehören sehr häufig zur ungewollt auftretenden Begleitfauna im Aquarium. Die kleinen rundlichen Gesellen sind meist jedoch ungefährlich, es gibt nur wenige räuberische Arten im Süßwasser. Die meisten sind harmlose Resteverwerter.
Schneckenegel gehören zu den Rüsselegeln. Sie ernähren sich überwiegend von Schnecken, was im Wirbellosenaquarium durchaus problematisch werden kann. Die Diagnose ist wichtig, weil man sie mit anderen Würmern verwechseln kann, sich aber der Ansatz, sie loszuwerden, von dem bei anderen Würmern unterscheidet.
Hydren sitzen bevorzugt auf harten Substraten, oft an der Aquariumscheibe. Sie werden ohne Tentakel 0,2-1 cm groß und sehen aus wie ein Regenschirm ohne Stoffbespannung. Süßwasserpolypen gehören zu den Nesseltieren, wie Anemonen oder Quallen auch. Im Garnelenaquarium beobachtet man sie mit gemischten Gefühlen.
Viele der einzelligen Glockentierchen gehören zu den koloniebildenden Wimperntierchen. Während man einzelne Glockentierchen nur schwer sieht, sind die Kolonien durchaus auch mit bloßem Auge wahrzunehmen. Dabei sitzen Glockentierchen nicht auf auf Pflanzen und Deko, sondern sehr gerne auch auf dem Panzer von Krebstieren wie Garnelen oder Flusskrebsen.
Oft mit Napfschnecken verwechselt oder als Nachwuchs von Rennschnecken angesehen wird die Zerbrechliche Mützenschnecke im Aquarium. Wie man sie bestimmt und was sie im Becken veranstaltet, lest ihr hier.
Wasserlebende Raupen sind sehr seltene Gäste im Aquarium. In den allermeisten Fällen handelt es sich um Raupen aus der Unterfamilie der Wasserzünsler. Als reine Pflanzenfresser sind sie keine Gefahr für die anderen tierischen Bewohner im Aquarium, in Pflanzenaquarien sind sie jedoch nicht so gern gesehen.
Trompetentierchen gehören zu den Wimperntierchen. Sie sind recht große Einzeller, die auch ab und zu im Aquarium vorkommen können, wo sie für gewöhnlich Kolonien bilden. Wie man sie erkennt und was sie machen (und was sie nicht machen), könnt ihr hier lesen.
Die in der Aquaristik enorm weit verbreiteten Wenigborster werden fälschlicherweise hin und wieder als Nematoden oder Fadenwürmer angesprochen. Anders als die Fadenwürmer sind die Wenigborster jedoch niemals schädlich, sondern sehr nützliche kleine Helfer, die sich um Reste und organische Abfälle kümmern.
Oft für Planarien gehalten, aber längst nicht so gefährlich im Garnelenaquarium sind die Scheibenwürmer aus der Gattung Macrostomum. Sie lassen sich anhand einiger gut erkennbarer Merkmale ganz gut gegen Planarien abgrenzen und man kann sie relativ einfach erkennen.
Saugwürmer sind bei Garnelen, vor allem bei Neocaridina, oft gesehene, sehr ungeliebte Gäste. Oft sieht man sie als weißen "Bart" oben auf dem Rostrum sitzen, aber man kann sie bei durchsichtigen Tieren auch manchmal als weiße Punkte in der Kiemenkammer sehen. Was sie anrichten und was man dagegen tun kann, lest ihr hier.
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