Wiki - Begleitfauna im Aquarium

Wissenwerte und interessante Artikel zur Begleifauna im Aquarium... Ausführliche Beschreibung und Erklärung mit Fotos vieler Kleinstbewohner, wie z.B. Wasserflöhe, Planarien, Hydren, Muschelkrebse und Scheibenwürmer, inkl. Tipps zur Bekämpfung.

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Wissenwerte und interessante Artikel zur Begleifauna im Aquarium... Ausführliche Beschreibung und Erklärung mit Fotos vieler Kleinstbewohner, wie z.B. Wasserflöhe, Planarien, Hydren, Muschelkrebse und Scheibenwürmer, inkl. Tipps zur Bekämpfung.

Asiatischer Egel

Die rötlichen Asiatischen Egel Barbronia weberi sehen auf den ersten Blick aus wie ein großer Regenwurm, ihre Fortbewegungsweise ist jedoch eine andere - und sie fressen als räuberisch lebender Rüsselegel auch andere Dinge als Regenwürmer.

Caobangia sp.

Du siehst merkwürdige Federbüschel auf dem Gehäuse deiner Paludomus oder Brotia? Es könnte sich dabei um den Aufsitzer Caobangia handeln, der ein sehr interessanter kleiner Kerl ist und im Aquarium häufig nicht überlebt.

Zoothamnium sp.

Eher seltene Gäste im Garnelenaquarium sind die koloniebildenden Zoothamnien, die auf den ersten Blick fast ein bisschen wie eine Hydra aussehen, sich aber doch in ihrer Struktur deutlich davon unterscheiden - sie sind wesentlich filigraner und transparenter.

Bauchborstenwurm

Bauchborstenwürmer sitzen gern auf Schnecken auf. Hier ernähren sich die harmlosen kleinen Aufsitzer von Mikroorganismen im Wasser. Dabei kann es aussehen, als habe die Schnecke einen Bart.
Auf Krebsen der Gattung Cherax kann man immer wieder Mitbewohner beobachten - weißliche Würmer mit handförmigem Vorderende, die teils fest auf dem Krebs sitzen, teils auch herumkriechen. Hier handelt es sich um Temnocephaliden, die Krebse aus Südamerika, Südostasien und Australien besiedeln können.
Die rötlichen Würmer werden oft für Planarien oder Egel gehalten, in Wirklichkeit handelt es sich hier sogar um eine heimische Plattwurmart, die im Aquarium nicht viel Schaden anrichtet und die sich in der Regel auch nicht übermäßig vermehrt.
Schnakenlarven sehen auf den ersten Blick wie kleine Seegurken aus. Die stark segmentierten Larven der Tipulidae sind jedoch im Süßwasser zu Hause, nicht im Meer, und sie bleiben auch deutlich kleiner. Ob Handlungsbedarf besteht und was zu tun ist, wenn Schnakenlarven im Aquarium auftauchen, erfahrt ihr hier.
Eintagsfliegenlarven können uns als Aquarianer ganz schön erschrecken, auf den ersten Blick sehen sie aus wie Libellenlarven. Diese harmlosen Insektenlarven kann man jedoch glücklicherweise einfach identifizieren. Wir sagen euch in diesem Artikel über Eintagsfliegenlarven im Aquarium, woran ihr sie erkennt.
Eher seltene Gäste im Aquarium sind die dunkel gefärbten bodenlebenden Larven der Schmetterlingsmücke. Sie sehen mit ihrem abgesetzten Kopf Raupen sehr ähnlich, haben aber keine Füße.

Wasserflöhe

Wasserflöhe sind ein sehr gutes Lebendfutter für Fische und Garnelen, sie sind auch bei uns in der Natur heimisch. Im Aquarium sind diese Kleinstkrebse nicht so oft anzutreffen, wie man meinen sollte.
Muschelkrebse gehören sehr häufig zur ungewollt auftretenden Begleitfauna im Aquarium. Die kleinen rundlichen Gesellen sind meist jedoch ungefährlich, es gibt nur wenige räuberische Arten im Süßwasser. Die meisten sind harmlose Resteverwerter.
Schneckenegel gehören zu den Rüsselegeln. Sie ernähren sich überwiegend von Schnecken, was im Wirbellosenaquarium durchaus problematisch werden kann. Die Diagnose ist wichtig, weil man sie mit anderen Würmern verwechseln kann, sich aber der Ansatz, sie loszuwerden, von dem bei anderen Würmern unterscheidet.
Hydren sitzen bevorzugt auf harten Substraten, oft an der Aquariumscheibe. Sie werden ohne Tentakel 0,2-1 cm groß und sehen aus wie ein Regenschirm ohne Stoffbespannung. Süßwasserpolypen gehören zu den Nesseltieren, wie Anemonen oder Quallen auch. Im Garnelenaquarium beobachtet man sie mit gemischten Gefühlen.

Glockentierchen

Viele der einzelligen Glockentierchen gehören zu den koloniebildenden Wimperntierchen. Während man einzelne Glockentierchen nur schwer sieht, sind die Kolonien durchaus auch mit bloßem Auge wahrzunehmen. Dabei sitzen Glockentierchen nicht auf auf Pflanzen und Deko, sondern sehr gerne auch auf dem Panzer von Krebstieren wie Garnelen oder Flusskrebsen.
Oft mit Napfschnecken verwechselt oder als Nachwuchs von Rennschnecken angesehen wird die Zerbrechliche Mützenschnecke im Aquarium. Wie man sie bestimmt und was sie im Becken veranstaltet, lest ihr hier.
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